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Logistik Overath I © Tobias Höller

Von der klassischen Planung zur intelligenten Supply Chain: Wie die Soennecken eG ihre Planung erfolgreich mit KI-Absatzprognosen transformiert

Hochwertig, fehlerfrei und in nur 24 Stunden geliefert – das garantiert die Soennecken eG, führende Handelskooperation für Büro- und Homeoffice-Produkte im deutschsprachigen Raum, für mehr als 25.000 Artikel. Damit einhergehen jedoch hohe Anforderungen an die Bedarfsplanung und die Disposition. Um die manuelle Parametrisierung zu reduzieren und eine zukunftssichere, prädiktive Steuerung zu ermöglichen, ist Soennecken auf die cloudbasierte Bestandsmanagementsoftware von REMIRA mit integrierten KI-Absatzprognosen umgestiegen.

 

Die Soennecken eG ist im deutschsprachigen Raum die führende Handelskooperation für Produkte und Dienstleistungen rund um Büro und Homeoffice und vereint rund 460 angeschlossene Handelsunternehmen. Neben einem umfangreichen Produktsortiment bietet die Genossenschaft ihren Partnern leistungsfähige Logistik- und Großhandelsservices an. Bereits seit rund 15 Jahren hat Soennecken die ursprüngliche Bestandsmanagementlösung von REMIRA im Einsatz, die das Unternehmen bei der Abwicklung sämtlicher Dispositionsprozesse und der optimalen Steuerung des Warenbestands unterstützt.

Mit dem Wechsel auf die neue cloudbasierte Version hebt Soennecken das Bestandsmanagement nun technologisch auf die nächste Stufe. Die skalierbare Cloudlösung von REMIRA kombiniert bewährte Funktionen für Disposition und Bestandsoptimierung mit KI-gestützten Absatzprognosen. Die Technologie, basierend auf maschinellem Lernen, liefert noch präzisere und verlässlichere Prognosen, wodurch die Sicherheitsbestände reduziert werden und weniger Kapital gebunden wird – gleichzeitig aber eine höhere Warenverfügbarkeit gewährleistet wird.

 

Verbesserte Prognosen dank KI & Cloud-Anwendung

Die neuen AI-Forecasts, die nun auch Soennecken nutzt, sind Teil der Cloud-Version der REMIRA Dispo-Software. Sie bieten zukunftssichere Prognosemodelle und Dispositionsprozesse und weiter verbesserte Bestände korrelierend zum Absatz. Gerade bei anspruchsvollen Artikeln wie Neueinführungen, Anlaufphasen sowie sporadischen oder stark schwankenden Absätzen zeigt sich der KI-Vorteil am deutlichsten – hier sind Verbesserungen der Prognosegenauigkeit von bis zu 15 % möglich. Das wirkt sich direkt auf Bestände, Lieferfähigkeit und Umsatz aus. Björn Endres, Projektmanager Bestandsmanagement bei der Soennecken eG, erklärt: „Wir sind gerne First Mover und an der Entwicklung neuer Systeme beteiligt. Unser Ziel mit den KI-Prognosen war es nicht, sofort bessere Zahlen zu erreichen – sondern langfristig eine bessere Steuerbarkeit. Dazu gehört es, klassische Verfahren abzulösen und zudem auch die manuelle Parametrisierung zu reduzieren.”

Für den Erfolg des KI-Projekts ist auch das richtige Onboarding der Mitarbeitenden entscheidend. Soennecken hat gemeinsam mit REMIRA eine entsprechende Roadmap erarbeitet. Vertrauen und eine hohe Transparenz sind dabei die Stützpfeiler: „Wir lassen aktuell die klassischen Prognosen und die KI-Prognosen parallel laufen, damit alle Beteiligten ein Gefühl für die KI entwickeln können. Akzeptanz entsteht nicht durch Algorithmen – sondern durch Erfahrungswerte”, erklärt Endres die Vorgehensweise.

REMIRA steht beim gesamten Prozess unterstützend zur Seite und führt ein iteratives Finetuning durch. Das Feedback von Soennecken wird genutzt, um Anpassungen in der Software vorzunehmen und die Modelle zu optimieren. Das Wissen aus Theorie und Praxis wird kombiniert, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen und die KI entsprechend den Anforderungen von Soennecken zu trainieren.

 

Enorme Entlastung im Tagesgeschäft

Insgesamt liefert die REMIRA-Software für Absatzprognose und Bestandsmanagement wertvolle Unterstützung für die Mitarbeitenden und setzt relevante Kapazitäten – zum Beispiel für die Steuerung von Lieferfähigkeiten oder Bestandsausnahmen – frei. Besonders deutlich wird dieser Mehrwert auch mit Blick auf den Lagerstandort in Melsdorf, der vor einigen Jahren fast spiegelbildlich zum Logistikzentrum in Overath errichtet wurde. „Obwohl sich die Arbeit durch die Eröffnung des neuen Lagerstandorts faktisch verdoppelt hat, mussten wir in der Disposition nur einen neuen Mitarbeitenden einstellen. Das ist vor allem auf die Unterstützung durch die REMIRA-Software zurückzuführen, da der hohe Automatisierungsgrad zu einer deutlichen Entlastung beiträgt”, erklärt Björn Endres.

 

Nahtlose Zusammenarbeit von REMIRA-Software und AutoStore™

Ein Plus an Effizienz wird dabei auch durch die Anbindung der von Soennecken eingesetzten AutoStore™-Einheiten an die REMIRA-Software erzielt. Denn das automatische Lagersystem ermöglicht eine deutlich bessere Nutzung der vorhandenen Kapazität, ohne dass es zusätzlicher Lagerflächen bedarf. Stattdessen werden Kunststoffbehälter auf einer Aluminiumkonstruktion gestapelt und von dort automatisch mit Robotern transportiert. Diese Behältereinheiten sind alle mit einer speziellen Dispositionslogik in die REMIRA-Lösung integriert: Dadurch erhält die Software stets die Information, wie viel jeweils in einen Viertel-, Halb- und Ganzbehälter von AutoStore™ passt, und verwendet automatisch die sinnvollste Einheit für die Berechnung der Bestellmenge. So hilft die Software Soennecken dabei, die Behälterbestände zu optimieren und Nachbestellungen präzise auf die verfügbare Füllmenge abzustimmen – mit Erfolg: „Die REMIRA-Lösung ist sehr flexibel einsetzbar und unterstützt uns in Bezug auf die AutoStore™-Behälter optimal. Der Prozess läuft einwandfrei“, sagt Björn Endres.

 

Flexible Parameter und Zusatzmodul für den Wareneingang

Darüber hinaus ergeben sich weitere Vorteile aus der Flexibilität, die die REMIRA-Software für Bestandsmanagement bietet. So lässt sich beispielsweise nicht nur die Anwenderoberfläche „Cockpit“ mit wenigen Klicks an das Anforderungsprofil und die Wünsche der einzelnen Mitarbeitenden anpassen, sondern REMIRA ermöglicht es Soennecken auch, das System einfach über Einspieldateien um verschiedenste Wunschparameter zu ergänzen. Soennecken nutzt zudem ein Zusatzmodul der REMIRA-Software für die Wareneingangsoptimierung. Damit kann der Zeitbedarf je LKW oder Palette kalkuliert und basierend darauf eine realistische Zeitplanung erstellt werden. Ob sich Lieferungen überschneiden, kann auf Tagesbasis berechnet werden. Bei drohenden Kapazitätsengpässen prüft die Software, welche Termine noch nicht an den Lieferanten übermittelt wurden, und kann bestehende Termine automatisch verschieben. Das geschieht innerhalb eines voreingestellten Zeitfensters und unter Berücksichtigung von Lieferantenkonditionen.

 

Blick in die Zukunft mit Cloud und KI

In dem gemeinsamen Projekt mit REMIRA soll nach und nach eine vollständige Ablösung klassischer Verfahren erfolgen und das Bestandsmanagement vollständig in der Cloud und mit KI-Prognosen stattfinden. Ziel ist es, mit dieser zielgerichteten Bestandsführung eine noch höhere Verfügbarkeit zu erreichen und die Basis für eine End-to-End-Automatisierung zu schaffen. „Der Mehrwert von KI entsteht dort, wo Technologie, Datenkompetenz und operative Erfahrung zusammenkommen: Erst durch gezieltes Training und die enge Zusammenarbeit zwischen Menschen und System entstehen aus einem Algorithmus bessere Entscheidungen, effizientere Prozesse und die Grundlage für die nächste Evolutionsstufe“, fasst Endres zusammen.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

Folgende Pressebilder werden ausschließlich für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Weitere Informationen finden sich im REMIRA-Pressefach und unter https://www.remira.com/de/.

 

Automatische Disposition im Bürozubehör-Großhandel: PBS Holding AG erreicht 98 % Verfügbarkeit mit der REMIRA Bestandsmanagementsoftware

Rund 250.000 im System abgebildete Artikel in fünf Ländern für Großhandel, B2B und B2C im Bereich Bürobedarf bilden das breite Sortiment der PBS Holding AG. Der Dispositionsaufwand ist dementsprechend enorm. Unterstützung bekommt das österreichische Unternehmen daher von der KI-basierten Bestandsmanagementsoftware von REMIRA. Dank der Softwarelösung erfolgt die Disposition in fünf Ländern beinahe komplett automatisiert.

 

Vom Start als Druckerei im Jahr 1788 bis zum führenden Handelsunternehmen im Bereich Papier, Büro- und Schreibwaren: Die PBS Holding AG hat eine beeindruckende Entwicklung hinter sich. Heute gehören mehr als 20 Unternehmen in über zehn Ländern zur Unternehmensgruppe. Rund 1.500 Mitarbeiter*innen sorgen dafür, dass die Produkte der PBS Holding AG jederzeit und über jeden Kanal verfügbar sind – sowohl für Groß- und Einzelhändler als auch für gewerbliche Endkunden. Damit einher geht eine anspruchsvolle und umfangreiche Disposition, die in jedem Land eine eigene Logistik vorhält.

 

Künstliche Intelligenz löst Marke Eigenbau ab

Früher nutzte die PBS Holding AG ein im ERP-System integriertes Dispo-Modul. Diese war jedoch in die Jahre gekommen und bot nicht mehr die benötigten Funktionen für die steigenden Anforderungen. Daher entschied sich das Unternehmen für den Einsatz einer spezialisierten Bestandsmanagementsoftware. In einem Auswahlverfahren setzte sich die KI-basierte REMIRA Software durch. 2014 erfolgte die Implementierung am Standort Wels durch REMIRAs österreichischen Partner ARBOR Management Consulting GmbH. Danach folgten sukzessive die Roll-outs der Software in Deutschland, Tschechien, Italien und schließlich in der Slowakei. Weitere Länder stehen auf der Agenda.  “Wir waren von Anfang an von der REMIRA Software überzeugt. Vor der Einführung war ein bisschen Überzeugungsarbeit nötig – schließlich mussten bekannte und vertraute Prozesse geändert werden. Wir sind in Österreich mit fünf Pilotlieferanten gestartet und nur wenige Wochen später haben wir bereits alle Lieferanten in Österreich umgestellt, weil die zuständigen Disponenten so begeistert von der Softwarelösung waren”, erzählt Michael Schuch, Head of Supply Chain Management der PBS Holding AG.

 

Simulationen für ideale Bestände

Mit der REMIRA Bestandsmanagementsoftware wird in den jeweiligen Ländern von einem Zentrallager aus disponiert. Dafür wird die Software mit den Stamm- und Bewegungsdaten des ERP-Systems gespeist. Mittels KI-gestützten Forecasts werden dann Bestellvorschläge für insgesamt rund 700 Lieferanten berechnet. Basierend erfolgt der Warenzugang in die jeweiligen Lager bzw. die Auslieferung an die Kunden direkt aus dem Zentrallager. Die positiven Auswirkungen durch den Einsatz der Software fasst Michael Schuch so zusammen: “Schon kurz nach der Einführung haben wir eine deutliche Bestandsreduktion verzeichnen können. Fast gleichzeitig ist die Verfügbarkeit der Artikel merklich gestiegen. Zudem können wir durch die Forecasts Bestellungen simulieren und dadurch in die Zukunft schauen, was insbesondere für Saisonalitäten und Saisonspitzen eine hervorragende Unterstützung ist.”

 

Die beiden aus Dispositionssicht besonders kritischen Zeiträume sind der Schulbeginn im Sommer und der Jahreswechsel. Der Bestandsaufbau erfolgt hier durchdacht und präzise – berechnet auf Basis von Simulationen und den gegebenen Lagerkapazitäten. Die Berücksichtigung und Abbildung der Saisonalitäten in der REMIRA Software ist auch für das sehr große modische Sortiment der PBS Holding AG in Österreich und Deutschland ein wesentlicher Faktor. So sind auch hier eine sehr stark systemgestützte Disposition und damit eine erhebliche Zeitersparnis sichergestellt.

 

Hoher Automatisierungsgrad in der Disposition

Insgesamt wurde aber nicht nur die Arbeitsqualität der Disponenten gesteigert, wie Michael Schuch erklärt: “Die Übernahme der vom System gerechneten Bestellvorschläge liegt im Standardbereich im Durchschnitt bei rund 70 %. Dieser hohe Automatisierungsgrad sorgt dafür, dass wir bei diesen Bestellungen eigentlich nur noch auf den Knopf drücken müssen, um die Bestellung rauszuschicken. Wenn ein Kollege krank oder urlaubsbedingt ausfällt, können die Kollegen also ganz einfach übernehmen. Auch die Warenverfügbarkeit in den Sortimenten ist gestiegen; sie liegt quer über die Sortimente und Vertriebskanäle bei rund 98 %.“

In Summe gesehen hat die PBS Holding AG seit dem Einsatz der intelligenten Bestandsmanagementsoftware von REMRIA eine viel höhere Effizienz, Flexibilität und Zeitersparnis erzielt. Dadurch ist sie in der Lage, Zeit für andere Tätigkeiten aufzubringen, wie beispielsweise die Verbesserung der Datenqualität in Abstimmung mit dem Einkauf bzw. Sortimentsmanagement, was wiederum einen positiven Effekt auf die Qualität in der Disposition hat. Ein weiterer Vorteil: Michael Schuch kann bei Bedarf sämtliche Dispositionsvorgänge in allen Ländern zentral verfolgen. Dadurch kann die Abstimmung mit den jeweiligen Verantwortlichen stets auf einer soliden Datenbasis und anhand von Zahlen in Echtzeit erfolgen.

 

All das lässt Michael Schuch ein durchweg positives Fazit ziehen: “Die Zusammenarbeit mit REMIRA und insbesondere mit ARBOR würde ich aufgrund der langjährigen Betreuung fast schon als freundschaftlich bezeichnen. Wenn wir neue Anforderungen haben, zusätzliche Reportings oder ein Add-on benötigen, geht es immer schnell. Keine großen Projekte, nicht viel Aufwand – ARBOR und REMIRA wissen, was wir brauchen und setzen es zügig um.”

 

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

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