Affiliate Marketing Ethik I KI-generiert

Gibt es ethische Richtlinien beim Affiliate-Marketing?

Anleitungen, Ratgeber und Tipps für ein moralisches Werben mit Affiliate-Links gibt es viele. Wichtige Aspekte sollten beachtet werden, wie beispielsweise, dass das verlinkte Produkt oder die Dienstleistung klar und eindeutig als solche gekennzeichnet sind und es ersichtlich ist, dass die Affiliates daran eine Provision verdienen. Journalisten achten genau darauf, ob das beworbene Produkt thematisch relevant, sprich bedeutend für ihre Leserschaft ist. Das müssen PR-Beraterinnen und PR-Berater berücksichtigen, wenn sie in Affiliate-Projekte eingebunden sind.

Ehrlichkeit und Authentizität sind oberstes Gebot, wenn es um erfolgreiches Affiliate-Marketing geht. Wenn Journalisten, Blogger und Influencer überzeugt und ehrlich – ohne Spamming, falschen Versprechungen und unter Einhaltung des Verbraucherschutzgesetzes – von Affiliate-Produkten oder Dienstleistungen berichten, steigt die Glaubwürdigkeit und somit auch die Conversion- und Click-Raten bei der Leserschaft. Dabei können PR-Agenturen den Content oder die Story in Form von Texten, Videos, Grafiken oder Fotos liefern.


Die große Mehrheit der Journalisten, Blogger, Influencer und Youtuber plant weiterhin auf Affiliate-Marketing zu setzen, um die vielen Vorteile dieser Marketingstrategie auszuschöpfen

Wenn Affiliate-Marketing ethisch korrekt abläuft und dabei eine gute PR-Strategie verfolgt wird, werden neue Einnahmequellen kreiert, diversifiziert und Leser erhalten wertvolle Produktempfehlungen, die inhaltlich zum redaktionellen Kontext passen. Affiliate-Marketing ist äußerst effektiv: Der dadurch generierte Neukundenanteil liegt bei 26 % aller Advertiser zwischen 10 und 20 %, bei 10 % aller Advertiser liegt der Anteil der Neukunden bei 40 bis 50 % und bei 9 % der Advertiser liegt der Anteil sogar bei 60 bis 90 %.

Affiliate-Marketing gilt bei Journalisten und Unternehmen als  verlässliche Strategie, da sich der Erfolg klar messen lässt, beispielsweise durch die exakte Anzahl an Link-Klicks. Diese Transparenz verschafft insbesondere in wirtschaftlich unsicheren Zeiten einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. Auch können Journalisten durch Affiliate-Marketing eine stärkere Beziehung zu ihren Lesern aufbauen, und auch zu den Unternehmen, deren Produkte sie verlinken. So können alle drei Parteien davon profitieren. Deswegen plant die große Mehrheit der Affiliates dieses Jahr weiterhin auf diese Form des Marketings zu setzen. Jedoch ein Viertel der Befragten aus der Umfrage von MAI xpose360 zieht in Erwägung, ihre Strategien zu ändern und vermehrt auf andere oder zusätzliche Einnahmequellen zu setzen.

Denn neben strikten, ethischen Richtlinien, gibt es weitere Herausforderungen für journalistisches Affiliate-Marketing, wie beispielsweise die Identifikation der richtigen Zielgruppe, die Integration der Links zum passenden Content, ein vorherrschender großer Wettbewerbsdruck, sowie die schwierige Steigerung des Traffics zum Artikel. Mit all diesen Hürden und ethischen Richtlinien stellt sich somit die Frage: Wie steht es um die Affiliate-Marketing-Branche? Welche Trends bringt die Zukunft?

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