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Bedarfsgerechte Planung für ein aktionsgetriebenes Geschäft: eismann stärkt seine Supply Chain und steigt auf SaaS-Version der REMIRA Bestandsmanagementsoftware um

Die eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH zählt seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Direktvertriebsunternehmen für Tiefkühllebensmittel in Europa. Mit einem stark aktionsgetriebenen Geschäft, saisonalen Schwankungen und einer komplexen Lagerstruktur ist die präzise Planung von Beständen und Bedarfen existenziell. Seit 2005 vertraut eismann deshalb auf die Absatzprognose- und Bestandsmanagement-Software von REMIRA und profitiert seitdem von deutlich effizienteren Prozessen und spürbaren Kosteneinsparungen. Nun wechselt eismann zur SaaS-Version der REMIRA-Lösung, deren Fokus auf KI-Absatzprognosen liegt.

 

Die eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH aus Mettmann, gegründet 1974, versorgt rund 800.000 Kunden allein in Deutschland mit Tiefkühllebensmitteln. Die Auslieferung der Produkte – die von Speiseeis über Fertiggerichte bis hin zu Gemüse reichen – erfolgt direkt an die Haustür der Kunden. Dabei weist jeder der sechs eismann-Lagerstandorte in Deutschland unterschiedliche Absatzmengen auf und Aktionen sowie Werbehefte erzeugen regelmäßig starke Nachfragespitzen. Tiefkühlware stellt besondere Anforderungen an die Supply Chain. Neben einer hohen Lieferfähigkeit müssen MHD-Risiken minimiert und gleichzeitig die Bestände auf einem wirtschaftlichen Niveau gehalten werden. Die zentrale Herausforderung besteht darin, die richtige Balance zwischen Lieferfähigkeit, Bestandskosten und Transportkosten zu finden, wie Carl Wanders, Leiter der Logistik bei eismann, erklärt: “Zu hohe Bestände binden Kapital und erhöhen das Risiko von Abschreibungen aufgrund ablaufender Mindesthaltbarkeiten, während zu niedrige Bestände die Warenverfügbarkeit gefährden können. Die REMIRA-Software unterstützt uns dabei, diese Balance zuverlässig sicherzustellen. Durch eine präzise und bedarfsgerechte Planung werden zukünftige Bedarfe frühzeitig erkannt und Beschaffungs- sowie Bestandsentscheidungen optimiert. Dadurch können die Warenverfügbarkeit erhöht, MHD-Risiken reduziert und die Effizienz der gesamten Supply Chain nachhaltig verbessert werden.”

 

KI-gestützte Forecasts für bessere Prognosen

Um für die Zukunft optimal aufgestellt zu sein, hat sich eismann dazu entschieden, auf die neue SaaS-Version der REMIRA Software für Absatzprognose und Bestandsmanagement zu setzen. Die beiden Unternehmen verbindet eine über 20-jährige, erfolgreiche Partnerschaft: Dank der kontinuierlichen Bereitstellung zukunftsweisender Funktionen genießen die REMIRA-Lösungen bei den Anwenderinnen und Anwendern von eismann eine hohe Akzeptanz. Diese bewährte und wertvolle Zusammenarbeit wird damit fortgeführt. Die Einführung der neuen SaaS-Version mit KI-Prognosen eröffnet zusätzliche Chancen, insbesondere in einem dynamischen, aktionsgetriebenen Marktumfeld.

 

Bedarfskonforme Planung auf SKU-Ebene

Mit der REMIRA Software steuert eismann heute die komplette Bestandsplanung für rund 49.000 Stock Keeping Units (SKUs) an den deutschen Lagerstandorten. Die Lösung unterstützt sowohl die tägliche Disposition als auch die strategische Bedarfsplanung – inklusive Prognosen für verschiedene Länder wie Deutschland, Niederlande und Italien. Die im Demand ermittelten Prognosen werden als Bedarfe je Lagerstandort erzeugt und im Modul Supply zur Bestellgenerierung an die Lieferanten verwendet. Dabei werden die pro Lieferanten definierten Incoterms berücksichtigt. Produktionsfeinplanung und Tourenplanung erfolgen weiterhin intern. Die REMIRA-Software liefert dafür die entscheidungsrelevanten Daten.

 

25 % weniger Bestand bei gleicher Lieferfähigkeit

Die REMIRA Software unterstützt acht Mitarbeitende bei ihren Aufgaben, dazu zählen die Planung der Bedarfe und die Disposition der Lagerbestände. Der Nutzen der Lösung zeigt sich klar in den Zahlen: „Nach der Einführung konnten wir die Bestände ohne großen Aufwand um 25 % reduzieren – und das bei gleichbleibender Lieferfähigkeit“, so Wanders. Neben der deutlichen Bestandsreduktion konnte eismann außerdem interne Prozesse verschlanken. Weniger Mitarbeitende sind heute in die Disposition eingebunden, da viele Schritte automatisiert und datenbasiert ablaufen. Dabei bieten besonders die neuen, KI-basierten Prognosen ein großes Potenzial: „Ich hoffe, dass gerade im C‑Segment die Prognosen besser werden und Trends im Absatz schneller erkannt werden“, sagt Wanders. Ziel ist es, mit verbesserten Forecasts noch näher an den optimalen Bestand heranzukommen. Dabei handelt es sich um einen entscheidenden Faktor in einem Markt, der stark von Aktionen und Werbeimpulsen geprägt ist. Langfristig soll zudem geprüft werden, ob auch die Disposition der eismann-Servicefahrzeuge über REMIRA abgebildet werden kann.

 

Effiziente Bestände und klare Perspektive

Mit REMIRA hat eismann seine Bestände nachhaltig optimiert, die Disposition effizienter gestaltet und die Grundlage für eine moderne, datengetriebene Supply Chain geschaffen. Gleichzeitig setzt der Umstieg auf die neue F&R-Version ein klares Zeichen: Die langjährige Partnerschaft zwischen REMIRA und eismann soll auch in Zukunft eine tragende Rolle in der Weiterentwicklung der Supply Chain spielen.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

Folgende Pressebilder werden ausschließlich für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Weitere Informationen finden sich im REMIRA-Pressefach und unter https://www.remira.com/de/.

expert Warenvertrieb GmbH Beitragsbild

expert setzt beim Onlinegeschäft auf die Order Management Software von REMIRA

Die expert Warenvertrieb GmbH zählt zu den größten Handelskooperationen für Consumer Electronics in Deutschland. Mit rund 400 Märkten, knapp 200 Gesellschaftern und einem Innenumsatz von über zwei Milliarden Euro spielt das Unternehmen eine zentrale Rolle im deutschen Elektronikhandel. Ein entscheidender Differenzierungsfaktor, der expert von seinen Mitstreitern unterscheidet, ist der außergewöhnliche Anspruch an Service und Beratung. Seit 2012 setzt expert im Onlinehandel auf die REMIRA Order Management Software und profitiert von einer stabilen, hochgradig individualisierten Lösung, die die komplexen Strukturen des Unternehmens optimal abbildet.

 

Neben rund 400 stationären Märkten betreibt expert die zentrale Plattform expert.de, die an große Marktplätze wie OTTO, eBay und Kaufland angebunden ist, sowie über 250 individuelle Fachmarktseiten. Damit ist expert der zweitgrößte Elektronikhändler in Deutschland. Jede Bestellung wird automatisch dem passenden Fachgeschäft oder Fachmarkt zugeordnet und dort nach dem Ship-from-Store-Prinzip kommissioniert. Genau hier machen sich die Stärken der Order Management Software von REMIRA bemerkbar: Das Tool bildet sämtliche Prozesse von der Auftragsannahme über die Payment-Schnittstellen, Kommissionierung, Versand und Tracking bis hin zum Retourenmanagement zentral ab.

„Ohne die REMIRA-Software wären unsere komplexen Prozesse gar nicht handelbar. Wir brauchen einen Single Point of Truth, an dem alle Informationen zusammenlaufen“, erklärt Marcus Willbold, der seit 14 Jahren Geschäftsbereichsleiter der Bereiche Marketing und E-Commerce bei expert ist. Die Kommissionierungen variieren je nach Versandmenge in den 250 verschiedenen Kommissionierstellen stark, also arbeiten die Mitarbeitenden unterschiedlich häufig mit dem System. Für Willbold bedeutet das, dass eine intuitive Bedienbarkeit der Order Management Software unverzichtbar ist. „Das System muss performant und einfach zu bedienen sein. Für den Mitarbeiter darf es nicht zu komplex sein“, so Willbold.

 

Stabile Prozesse – auch bei hoher Individualisierung

expert nutzt die REMIRA Order Management Software nicht als Standardlösung, sondern in einer stark individualisierten Ausprägung. Besonders bemerkbar macht sich das bei der Anbindung großer Marktplätze wie OTTO, eBay oder Kaufland. Die komplexen Anforderungen der einzelnen Plattformen erfordern dabei maßgeschneiderte Prozesse und eine hohe Flexibilität in der technischen Umsetzung. Susanne Gerbas, Project Manager bei REMIRA, betont die Bedeutung der engen Zusammenarbeit: „Wir freuen uns, expert mit sehr individuellen Prozessen in der Marktplatzanbindung unterstützen zu können und diese künftig auch noch weiter auszubauen. Die langjährige und enge Zusammenarbeit mit dem Kunden ist dabei ein wichtiger Faktor und gemeinsam arbeiten wir stetig daran, weitere Optimierungspotenziale aufzudecken und zu erschließen.“

Für expert sind diese Anpassungen von großer Bedeutung. Wirft man zum Beispiel einen Blick auf die Anbindung von OTTO.de, erfolgt der Listungsprozess dort automatisiert unter Berücksichtigung der relevanten Provisionen. So ermöglicht das System, die Gesellschafter so wenig wie möglich mit operativen Themen zu belasten. Auch das Labeling erfolgt über einen externen Dienstleister, der über REMIRA koordiniert wird. Die Schnittstellenkommunikation funktioniert laut Willbold reibungslos – ein wichtiger Faktor, denn Störungen würden sofort den gesamten Versandprozess beeinflussen. Gerade weil expert großen Wert auf persönliche Beratung und verlässlichen Service legt, ist eine stabile Prozesskette essenziell. Genau hier schafft REMIRA die Grundlage dafür, dass Kundenservice auch im Onlinegeschäft spürbar bleibt, etwa indem Kunden Informationen, Bestätigungen und Sendungsverfolgungen zuverlässig erhalten.

 

Automatisierung, Transparenz und Effizienz

Der Mehrwert, den expert durch die REMIRA Order Management Software erzielt, liegt klar auf der Hand: Die Software ermöglicht eine zentrale Steuerung aller Onlineprozesse trotz der dezentralen Händlerstruktur und eine hohe Prozesssicherheit durch automatisierte Bestell-, Versand- und Retourenabläufe. Durch die zuverlässige Prozessabwicklung schafft REMIRA zudem die Basis dafür, dass expert seinen Serviceanspruch auch im digitalen Umfeld einlösen kann. Außerdem entlastet die Software die Gesellschafter durch automatisierte Marktplatzlistungen und bietet stabile Schnittstellen zu Payment, Carriern und Dienstleistern.

Mit rund 60.000 gelisteten Produkten und einer hybriden Customer Journey, in der Kunden online recherchieren und bestellen oder sich im Fachgeschäft bzw. Fachmarkt beraten lassen und dort kaufen können, ist ein zuverlässiges Order Management für expert geschäftskritisch, sagt Willbold: „Ein Arbeiten ohne ein solches Order Management Tool wäre auch für uns als Mittelständler absolut nicht denkbar, weil wir den Service und die Verfügbarkeiten nicht garantieren könnten.“

 

Partnerschaft seit über einem Jahrzehnt

Seit 2012 arbeiten expert und REMIRA eng zusammen; so eine langjährige Partnerschaft ist in der Branche alles andere als selbstverständlich. Laut Willbold ist das ein wichtiges Qualitätsmerkmal, basierend auf hoher Zufriedenheit. Durch die Zusammenarbeit mit REMIRA konnte expert seine Prozesse maßgeblich vereinfachen. Das Unternehmen setzt bereits seit dem Start des eigenen Onlinehandels auf das REMIRA Order Management System. Seit 2017 nutzt expert zudem die Stichprobeninventur-Software des Anbieters, um auch die Inventurprozesse digital und effizient zu gestalten.

expert verfolgt weiterhin das Ziel, Prozesse kontinuierlich zu optimieren und das nicht nur im Backoffice, sondern auch auf der Fläche. Um dies zu erreichen, bleiben Marktplatzanbindungen, Automatisierungen und die fortlaufende Digitalisierung aller relevanten Abläufe unverzichtbar. Die Order Management Software von REMIRA bildet dafür eine stabile Basis und wird expert auch in Zukunft bei der Umsetzung unterstützen.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

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KI als zuverlässiger Partner im Bestandsmanagement: Von starren Regeln zu autonomem Handeln

In einem Marktumfeld, das von volatilen Bedarfen und fragilen Lieferketten geprägt ist, stößt das klassische, manuelle Bestandsmanagement zunehmend an seine Grenzen. Dieser Hintergrundbericht beleuchtet, wie Unternehmen durch den gezielten Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) den Spagat zwischen maximaler Lieferfähigkeit und minimierter Kapitalbindung meistern. Von regelbasierten Systemen bis hin zur zukunftsweisenden Agentic AI wird aufgezeigt, wie die technologische Evolution die Disposition revolutioniert. Praxisprojekte zeigen, dass sich dank KI – je nach Ausgangslage – Bestände um bis zu 30 % und manueller Planungsaufwand um bis zu 75 % reduzieren lassen.

In Zeiten globaler Unsicherheiten und steigenden wirtschaftlichen Drucks stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Bestände effizient zu steuern, ohne die Lieferfähigkeit zu gefährden. Künstliche Intelligenz hat sich dabei von einem Trendthema zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor entwickelt. Doch KI ist nicht gleich KI – die technologische Evolution reicht von einfachen, regelbasierten Systemen bis hin zu autonomen Agenten, die komplexe Entscheidungsprozesse eigenständig übernehmen. Ein Blick auf die Entwicklungsstufen zeigt, wie Unternehmen heute ihre Liquidität sichern und die Effizienz in der Disposition massiv steigern können. Dabei geht es nicht um den Ersatz des Menschen, sondern um eine Symbiose, die Bestände senkt und gleichzeitig die Lieferfähigkeit maximiert.

Unternehmen agieren heute in einem Umfeld, das von gestörten Lieferketten, volatilen Märkten und einem hohen Kostendruck geprägt ist. Im Bestandsmanagement bedeutet Wertschöpfung in diesem Kontext vor allem eines: Kapitalbindungen so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig eine maximale Lieferfähigkeit sicherzustellen. Wer hier ineffizient arbeitet, riskiert Wettbewerbsnachteile durch zu hohe Betriebskosten oder Fehlbestände. KI fungiert in diesem Spannungsfeld als wertvoller Partner, indem sie präzise Prognosen liefert und Routinetätigkeiten automatisiert. Die Ergebnisse aus der Praxis sprechen für sich: Durch KI-gestützte Forecasts lassen sich Bestände bei gleichbleibender Verfügbarkeit um bis zu 30 Prozent reduzieren.


Die Grenzen der klassischen Disposition

Die traditionelle Bedarfsplanung stößt dort an ihre Grenzen, wo menschliche Kapazität endet. Ein Disponent, der tausende Artikel betreut, kann kaum für jeden Artikel täglich die optimale Bestellmenge unter Berücksichtigung von Saisonalität, Trends und Werbeaktionen berechnen. Die Praxis zeigt, dass manuelle Planung oft reaktiv ist. Das Ergebnis sind Sicherheitszuschläge “aus dem Bauch heraus“, die zwar das Gewissen beruhigen, aber die Lagerhallen füllen und die Liquidität unnötig binden.

KI-gestützte Systeme setzen genau hier an. Sie fungieren nicht als Blackbox, sondern als hochperformanter Assistent, der riesige Datenmengen in Echtzeit analysiert. Der Fokus verschiebt sich weg von der reinen Datenverwaltung hin zur strategischen Steuerung.


Die vier Stufen der KI-Evolution im Bestandsmanagement

Um das Potenzial von KI voll auszuschöpfen, ist ein Verständnis der verschiedenen technologischen Entwicklungsstufen notwendig. REMIRA, seit über 30 Jahren Experte für intelligente Softwarelösungen, insbesondere im Bereich Absatzprognose und Bestandsmanagement, unterteilt diese Evolution in vier wesentliche Bereiche:

Rule-Based Static AI: Dies ist die klassische Form, in der Softwareentscheidungen auf Basis statischer, unveränderlicher Parameter trifft. Oft kommen hier einfache Mittelwertsberechnungen zum Einsatz. Die KI agiert innerhalb starrer Regeln, die von Mitarbeitern vorgegeben werden.

Dynamic Rule-Based AI: In dieser Stufe gibt das Unternehmen zwar noch die Grenzen der Regeln vor, doch die KI bestimmt die optimalen Parameter innerhalb dieses Rahmens selbstständig. Solche Systeme erkennen bereits Saisonalitäten und Veränderungen im Nachfrageverhalten.

Multi Time Series AI: Hier verlässt die Technologie die klassischen Prognoseverfahren und wechselt in den Bereich des Machine Learning. Es werden nicht mehr nur einzelne Zeitreihen betrachtet, sondern eine Vielzahl externer Einflussfaktoren in die Berechnung einbezogen, was zu einer deutlich höheren Prognosegüte führt.

Agentic AI: Die höchste Evolutionsstufe markiert der Einsatz autonomer Agenten. Diese kleinen Programme übernehmen das Verhalten von Mitarbeitern komplett autonom. Ein Agent wird durch ein Ereignis getriggert und durchläuft eigenständig einen definierten Prozess, um ein valides Ergebnis zu liefern – ohne manuelles Eingreifen.


Messbare Business-Impacts und Prozessoptimierung

Der Einsatz intelligenter Systeme führt zu einer signifikanten Entlastung der Mitarbeiter. In der Praxis zeigt sich, dass der manuelle Dispositionsaufwand durch Automatisierung um bis zu 75 Prozent gesenkt werden kann. Dadurch gewinnen Fachkräfte wertvolle Zeit für strategische Aufgaben. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die Reduzierung von Out-of-Stock-Situationen um 30 bis 50 Prozent. Durch die bessere Warenverfügbarkeit bei gleichzeitig optimierten Beständen wird Working Capital freigesetzt, was die Liquidität des Unternehmens direkt verbessert.

Besonders bei Unternehmen mit mehreren Standorten oder Lagerstufen entfaltet die KI ihre volle Stärke: Durch eine standortübergreifende Optimierung lassen sich die Bestände zusätzlich um 10 bis 15 Prozent senken. Die KI reagiert dynamisch auf Veränderungen in den Lieferwegen oder in der Nachfrage und passt die Parameter kontinuierlich an das aktuelle Marktgeschehen an.


Der Weg zum KI-gestützten Bestandsmanagement

Trotz der klaren Vorteile nutzen laut einer aktuellen REMIRA-Umfrage unter Kunden und Interessenten noch immer rund 64 Prozent der Unternehmen keine KI in ihrem Bestandsmanagement. Die Gründe? Skepsis oder fehlendes internes Know-how. Der Einstieg muss aber nicht komplex sein. Wichtig ist es, den eigenen Status quo zu bestimmen und die passende KI-Lösung für die individuellen Anforderungen zu finden. Ob es um die Automatisierung von Routinen oder die präzise Bedarfsplanung geht – KI ist heute kein “Nice-to-have” mehr, sondern die Grundlage für eine resiliente und wertschöpfende Supply Chain.


Fazit: Die Weichen für die autonome Supply Chain sind gestellt

Die Analyse der technologischen Entwicklungsstufen verdeutlicht: KI im Bestandsmanagement ist längst kein futuristisches Experiment mehr, sondern ein erprobtes Werkzeug mit unmittelbarem Impact auf die Bilanz. Der entscheidende Vorteil liegt in der Skalierbarkeit und Präzision: Während menschliche Disponenten in der Flut aus Daten und Artikeln zwangsläufig priorisieren müssen, sichert die KI eine lückenlose Optimierung bis auf Artikelebene – und das rund um die Uhr.

Unternehmen sollten den Übergang zur KI-gestützten Disposition nicht als reines IT-Projekt, sondern als strategische Neuausrichtung verstehen. Dabei gilt: Der Mensch wird nicht ersetzt, sondern befreit. Durch die Automatisierung von Routineentscheidungen (Management by Exception) rückt der Disponent in die Rolle des Strategen, der Ausnahmesituationen steuert und die Supply Chain proaktiv gestaltet.

Angesichts der Tatsache, dass noch immer über 60 Prozent der Unternehmen auf diese Effizienzpotenziale verzichten, bietet sich aktuell eine wertvolle Chance zur Differenzierung im Wettbewerb. Wer heute den Schritt von starren Regeln hin zu intelligenten, agentenbasierten Systemen geht, sichert sich nicht nur liquide Mittel durch optimierte Bestände, sondern schafft die notwendige Resilienz für die Herausforderungen der globalen Märkte von morgen. Die Technologie ist bereit – es liegt an den Entscheidern, sie zum Partner zu machen.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

Folgende Pressebilder werden ausschließlich für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Wir weisen darauf hin, dass einige der verwendeten Bilder mithilfe von KI erstellt wurden. Weitere Informationen finden sich im REMIRA-Pressefach und unter https://www.remira.com/de/.

Warum S&OP ohne abgestimmte Prognosen wirkungslos bleibt

Viele Unternehmen haben Sales & Operations Planning (S&OP) etabliert, dennoch bleibt der Effekt in der Praxis oft hinter den Erwartungen zurück. Eine zentrale Ursache liegt in der fehlenden Abstimmung der beteiligten Bereiche. In vielen Unternehmen entstehen Absatzplanung, Nachfrageprognosen, Finanzziele und operative Planungen weiterhin nebeneinander, ohne systematisch miteinander abgeglichen zu werden. Dadurch bleiben Zielkonflikte zwischen Nachfrage, Kapazitäten, Beständen und Serviceanforderungen oft lange unentdeckt. Im Tagesgeschäft führt das zu typischen Reibungsverlusten: Forecasts werden parallel entwickelt, Abweichungen zu spät erkannt und Operations arbeiten mit Planständen, die nicht unternehmensweit konsistent sind.

Die Konsensplanung (Consensus Forecasting) setzt genau hier an und kann die Planungsqualität spürbar verbessern, insbesondere wenn dieser Prozess als Funktion innerhalb einer digitalen Lösung zur Bedarfsplanung und Bestandsoptimierung wie Slim 4 verankert ist. So können KI-gestützte Analysen mit dem Wissen der einzelnen Mitarbeitenden transparent kombiniert werden, um einen Demand Plan zu erstellen, der von allen getragen wird.

Gap Management als Herzstück des S&OP-Prozesses

Letztlich entscheidet die konkrete Ausgestaltung des Konsensprozesses über den Erfolg. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven und marktbezogene Einflussfaktoren nicht nur zu berücksichtigen, sondern strukturiert in einer gemeinsamen Planungsgrundlage zusammenzuführen. Dabei müssen auch Informationen einfließen, die sich nicht aus der Datenbasis der Vergangenheit ableiten lassen: darunter Portfolio-Erweiterungen, anstehende Kampagnen oder marktbegleitende Entwicklungen, etwa wenn Wettbewerber aus dem Markt ausscheiden. Während datenbasierte Forecasts eine objektive Grundlage bieten, bringen Vertrieb und Marketing ihre qualitativen Markteinschätzungen ein. Supply-Chain-Verantwortliche ergänzen diese um die Bewertung im Hinblick auf Kapazitäten, Lieferzeiten und Beständen. Dadurch lassen sich Zielkonflikte frühzeitig erkennen und aussteuern –- von Priorisierungen im Sortiment, Kapazitätsentscheidungen oder Bestandsanpassungen über die bewusste Eskalation strategischer Zielkonflikte ins Management bis hin zum optimierten Demand Plan, der sowohl marktnah als auch operativ umsetzbar ist.

Consensus Forecasting schafft die Grundlage für dieses Gap Management. Definierte Prozesse und Verantwortlichkeiten sowie die frühzeitige Integration operativer Rahmenbedingungen sind entscheidend, um sicherzustellen, dass Planungsmeetings nicht der Klärung von Daten dienen, sondern der Entscheidungsfindung. In der Praxis führt dieser Ansatz zu deutlich mehr Transparenz, schnelleren Abstimmungsprozessen und einer höheren Planungsqualität. S&OP entwickelt sich so von einem isolierten Planungsinstrument zu einem zentralen Steuerungsmechanismus entlang der gesamten Supply Chain.

Consensus Forecasting als integrierte Funktion in Slim4

Um diesen strukturierten Ansatz nachhaltig zu verankern und Lücken im Workflow zu schließen, braucht es neben festgelegten Abläufen auch die passende Systemunterstützung – etwa durch die KI-Software für Supply Chain Planung und Bestandsoptimierung Slim4. So hat Anbieter Slimstock das Consensus Forecasting als Funktion in seinem S&OP-Modul gleich mit verankert. Die digitale Lösung unterstützt diesen Prozess, indem sie unterschiedliche Planstände, Forecast-Beiträge und Abweichungen zentral sichtbar macht. Dadurch lassen sich Gaps zwischen statistischer Prognose, kommerziellen Annahmen und operativen Rahmenbedingungen strukturiert analysieren. Anpassungen werden nachvollziehbar dokumentiert, Szenarien vergleichbar gemacht und Entscheidungen auf eine gemeinsame Datenbasis gestellt.  Zudem entsteht eine durchgängige Planungslogik, die als verbindliche Grundlage für alle weiteren Entscheidungen dient.

Mit dieser modularen Unterstützung wird S&OP vom Abstimmungsformat zu einem Steuerungsinstrument, das tatsächlich Wirkung zeigt, und zwar im Tagesgeschäft ebenso wie in der strategischen Planung.

Webinar: Consensus Forecasting in der Praxis

Wie sich eine konsistente, bereichsübergreifende Planung im S&OP konkret umsetzen lässt, zeigt Slimstock im Webinar „Gemeinsam planen, statt einsam raten: Ihr Weg zum Consensus Forecasting mit Slim4“ am 21. Mai 2026, von 11 bis 11:45 Uhr.

Die Online-Veranstaltung gibt Einblicke in typische Herausforderungen der Konsensplanung und zeigt anhand einer Live-Demonstration, wie unterschiedliche Forecast-Beiträge in Slim4 zusammengeführt und transparent abgestimmt werden können. Ergänzend werden praxisnahe Beispiele vorgestellt, die verdeutlichen, wie Unternehmen ihre Planungsgenauigkeit verbessern und Abstimmungsaufwände reduzieren.

Kostenlose Anmeldung zum Webinar unter

https://www.slimstock.com/de/veranstaltungen/slimstock-webinar-ihr-weg-zum-consensus-forecasting-mit-slim4/

 

Ansprechpartner für Journalisten: Nadine Konstanty • nadine(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von Slimstock.

Folgende Pressebilder werden ausschließlich für für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Weitere Informationen finden sich im Slimstock-Pressefach und unter https://www.slimstock.com/de/.

Remira Omnichannel-Prozesslandschaft I © Anton Hirschle für WACH Studio GmbH

Whitepaper: Connected Commerce I Mehr als ein Schaufenster – wie der stationäre Handel die Kundenerwartungen erfüllt

REMIRA veröffentlicht ein neues Whitepaper, das Händlern zeigt, wie sie durch nahtlose Omnichannel-Strategien die Kundenzufriedenheit maximieren. Die Analyse im Whitepaper verdeutlicht, dass langfristiger Erfolg im stationären Handel heute zwingend von der intelligenten Verknüpfung aller Verkaufskanäle und smarten Hintergrundtechnologien abhängt. Das kostenlose Dokument bietet praxisnahe Lösungen für die ideale Ausrichtung von Filialprozessen und präsentiert Erfolgsbeispiele aus der Branche.


Technologie als Schlüssel zur Kundenbindung

Egal, wie ansprechend ein Ladengeschäft oder ein Online-Shop gestaltet ist: Wenn die Erwartungen der Kunden nicht erfüllt werden, bleibt die Loyalität aus. Eine hohe Kundenzufriedenheit gilt im modernen Einzelhandel jedoch als Nonplusultra. Dieses Ziel ist ohne die richtige technologische Basis kaum noch erreichbar. Nur wenn die Prozesse im Hintergrund – von der Bestandsführung bis zum Check-out – reibungslos ineinandergreifen, entsteht das vom Kunden geforderte nahtlose Einkaufserlebnis.


Herausforderungen meistern und Potenziale nutzen

Der Omnichannel-Ansatz bietet Händlern dabei enorme Vorteile. Das Whitepaper analysiert detailliert, welchen Herausforderungen sich Einzelhändler heute gegenübersehen und wie diese durch den Einsatz smarter Technologien in Wettbewerbsvorteile verwandelt werden. Dabei steht nicht nur der technologische Aspekt im Vordergrund, sondern vor allem der Mehrwert für den Endverbraucher: Kunden profitieren von einer konsistenten User-Experience, die über die reine Warenverfügbarkeit hinausgeht.


Praxisnahe Einblicke für die Branche

Neben theoretischen Grundlagen liefert das Paper konkrete Leitfäden für die Praxis. Es wird aufgezeigt, wie die ideale Ausrichtung der Filialprozesse gelingt, um den stationären Handel fit für die digitale Zukunft zu machen. Um den Mehrwert abzurunden, enthält das Whitepaper Einblicke in die Umsetzung bei anderen Marktteilnehmern, die Omnichannel-Strategien bereits erfolgreich in ihren Alltag integriert haben.


Verfügbarkeit

Das vollständige Whitepaper steht ab sofort unter folgendem Link kostenlos zum Download bereit: https://remira.com/de/whitepaper-omnichannel-commerce?utm_source=pressemitteilung&utm_medium=link&utm_campaign=presse-2026

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

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