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Moda Decurtins I © Sascha Decurtins

Von manuellen Prozessen zur datenbasierten Warensteuerung: Moda Decurtins behält Filialbestände mit Cloud-Warenwirtschaft von REMIRA im Blick

Verlässliche Daten und besseres Kundenerlebnis auf der Fläche: Mit der Entscheidung für die REMIRA Warenwirtschaft hat Moda Decurtins den Weg für die Digitalisierung des traditionsreichen Familienunternehmens geebnet. Dank der Cloudlösung und einer EDI-Anbindung profitiert der Schweizer Modehändler von transparenten Beständen, automatisierten Prozessen und einer höheren Kontrolle über Sortiment, Lager und Filialen hinweg.

 

Moda Decurtins ist ein familiengeführtes Modehaus mit Standorten in Ilanz und Disentis und führt derzeit rund 9.000 Artikel für Damen- und Herrenmode. Als regional verwurzeltes Modeunternehmen legt der Händler grossen Wert auf ein individuelles Sortiment. Von vielen Artikeln werden bewusst nur wenige eingekauft. Gleichzeitig müssen Grössen, Farben und Artikel zwischen den beiden Filialen gezielt gesteuert werden, um zu verhindern, dass Kundinnen und Kunden aus den Regionen die gleiche Kleidung tragen. Die Ware muss deshalb gezielt zwischen den beiden Filialen verteilt werden. Das breite Sortiment und die geringen Stückzahlen pro Artikel erfordern eine schnelle und übersichtliche Überwachung der Bestände.

Geschäftsinhaber Sascha Decurtins erklärt: «Wir hatten rund 20 Jahre mit einer Software gearbeitet, die unsere Anforderungen zuverlässig abgedeckt hat. Als diese Lösung eingestellt wurde, mussten wir uns nach einem neuen System umsehen.» Die Suche nach einer passenden Alternative gestaltete sich jedoch schwieriger als erwartet. So erwies sich die zunächst gewählte Software im Arbeitsalltag als ungeeignet. Die Abfrage von Beständen dauerte zum Beispiel teilweise so lange, dass Mitarbeitende und Kunden vor dem Bildschirm warten mussten, bis ersichtlich war, ob eine bestimmte Grösse oder Farbe in der zweiten Filiale verfügbar war. Bei der erneuten Suche nach einer geeigneten Lösung stiess das Unternehmen schliesslich auf REMIRA.

 

Warum sich Moda Decurtins für REMIRA entschied

Auf der Suche nach einer passenden Lösung verglich das Unternehmen verschiedene Anbieter. Über ein Händlernetzwerk wurde Moda Decurtins schliesslich auf die REMIRA Schweiz AG aufmerksam. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren insbesondere der professionelle Auftritt, die Funktionen sowie ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis bei der REMIRA-Software, wie Sascha Decurtins sagt: «Bei der Auswahl stand nicht allein der niedrigste Preis im Mittelpunkt. Wir haben nach Erfahrungen mit einer günstigeren Alternative nun eine zuverlässige und professionelle Lösung gesucht. Im Vergleich von drei Anbietern überzeugte die REMIRA Warenwirtschaft schliesslich mit einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis.»

Die cloudbasierte All-in-One-Lösung für Warenwirtschaft und Kasse ist speziell für kleine Händler mit bis zu zehn Filialen konzipiert. Sie unterstützt Handelsunternehmen dabei, Warenbestände transparent zu steuern, Prozesse im Tagesgeschäft zu automatisieren und fundierte Einkaufsentscheidungen zu treffen. Moda Decurtins setzt die REMIRA-Lösung unter anderem für Warenannahme, Disposition und einen filialübergreifenden Überblick ein. So verwendet das Unternehmen zum Beispiel die Einkaufsvorschläge oder das automatische Nachbestellen von «Never-out-of-Stock»-Artikeln (NOS). Auch die beiden Kassen werden über die Software betrieben.

 

Wie die REMIRA-Software den Filialalltag optimiert

Die Warenwirtschaft bildet für die Geschäftsführung eine wichtige Informationsgrundlage im Tagesgeschäft. Neben Warenannahme und Einkauf werden unter anderem Abverkäufe, Margen, Saisonentwicklungen und Kundeninformationen ausgewertet. So konnte Moda Decurtins auch die Kontrolle über das Sortiment und die Lagerbestände steigern, wie der Geschäftsführer hervorhebt: «Was wir mit REMIRA auf jeden Fall erreicht haben: Wir haben unsere Bestände besser unter Kontrolle. Out-of-Stock-Situationen sind deutlich seltener geworden und die Warenverfügbarkeit hat sich erheblich verbessert.»

Zudem wurde die Übersicht der Artikel durch die Software deutlich optimiert, was auch das Kundenerlebnis auf der Fläche verbessert, weil die Wartezeit während der Beratung kürzer ist: «Man sieht immer schnell und eindeutig, wo sich welcher Artikel in einer bestimmten Grösse und Farbe befindet. Das hat uns vorher häufig viel Zeit gekostet. Der Ablauf ist so nicht nur für uns effizienter, sondern beeinflusst auch das Einkaufserlebnis unserer Kunden positiv», so Decurtins.

 

Grosser Effizienzgewinn durch EDI-Anbindung

Nach der Einführung der cloudbasierten Warenwirtschaftslösung und zwei Kassensystemen im Jahr 2022 erweiterte Moda Decurtins die Lösung zwei Jahre später noch um das Electronic-Data-Interchange-Modul (EDI) von REMIRA. Dadurch wurden zahlreiche Abläufe automatisiert, was einen deutlichen Effizienzgewinn für den Händler brachte: «Artikelinformationen müssen nicht länger aufwendig manuell erfasst werden. Gerade bei grösseren Warenlieferungen reduziert sich der administrative Aufwand dadurch deutlich. Wo früher Artikeldetails wie Farben, Grösse und Material manuell eingegeben werden mussten, spiele ich heute 200 Artikel ein und die Informationen werden automatisch übernommen», beschreibt Decurtins die Zeiteinsparung bei den administrativen Prozessen.

 

Fundierte Entscheidungen für den Geschäftserfolg

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Moda Decurtins und REMIRA zeigt, wie auch kleine oder mittelständische, familiengeführte Unternehmen von einer modernen Cloud-Warenwirtschaft profitieren können. Die Erfahrung spielt im Modeeinkauf weiterhin eine wichtige Rolle, wird jedoch durch belastbare Daten ergänzt: Statt Entscheidungen ausschliesslich aus dem Bauch heraus zu treffen, nutzt Moda Decurtins die Kennzahlen aus der REMIRA Warenwirtschaft als zentrale Entscheidungsgrundlage. «Heute verlassen wir uns beim Einkauf zu ungefähr 80 % auf die Zahlen aus REMIRA und zu 20 % auf unser Bauchgefühl.»

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

Folgende Pressebilder werden ausschliesslich für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Weitere Informationen finden sich im REMIRA-Pressefach und unter https://www.remira.com/de/.

Logistik Overath I © Tobias Höller

Von der klassischen Planung zur intelligenten Supply Chain: Wie die Soennecken eG ihre Planung erfolgreich mit KI-Absatzprognosen transformiert

Hochwertig, fehlerfrei und in nur 24 Stunden geliefert – das garantiert die Soennecken eG, führende Handelskooperation für Büro- und Homeoffice-Produkte im deutschsprachigen Raum, für mehr als 25.000 Artikel. Damit einhergehen jedoch hohe Anforderungen an die Bedarfsplanung und die Disposition. Um die manuelle Parametrisierung zu reduzieren und eine zukunftssichere, prädiktive Steuerung zu ermöglichen, ist Soennecken auf die cloudbasierte Bestandsmanagementsoftware von REMIRA mit integrierten KI-Absatzprognosen umgestiegen.

 

Die Soennecken eG ist im deutschsprachigen Raum die führende Handelskooperation für Produkte und Dienstleistungen rund um Büro und Homeoffice und vereint rund 460 angeschlossene Handelsunternehmen. Neben einem umfangreichen Produktsortiment bietet die Genossenschaft ihren Partnern leistungsfähige Logistik- und Großhandelsservices an. Bereits seit rund 15 Jahren hat Soennecken die ursprüngliche Bestandsmanagementlösung von REMIRA im Einsatz, die das Unternehmen bei der Abwicklung sämtlicher Dispositionsprozesse und der optimalen Steuerung des Warenbestands unterstützt.

Mit dem Wechsel auf die neue cloudbasierte Version hebt Soennecken das Bestandsmanagement nun technologisch auf die nächste Stufe. Die skalierbare Cloudlösung von REMIRA kombiniert bewährte Funktionen für Disposition und Bestandsoptimierung mit KI-gestützten Absatzprognosen. Die Technologie, basierend auf maschinellem Lernen, liefert noch präzisere und verlässlichere Prognosen, wodurch die Sicherheitsbestände reduziert werden und weniger Kapital gebunden wird – gleichzeitig aber eine höhere Warenverfügbarkeit gewährleistet wird.

 

Verbesserte Prognosen dank KI & Cloud-Anwendung

Die neuen AI-Forecasts, die nun auch Soennecken nutzt, sind Teil der Cloud-Version der REMIRA Dispo-Software. Sie bieten zukunftssichere Prognosemodelle und Dispositionsprozesse und weiter verbesserte Bestände korrelierend zum Absatz. Gerade bei anspruchsvollen Artikeln wie Neueinführungen, Anlaufphasen sowie sporadischen oder stark schwankenden Absätzen zeigt sich der KI-Vorteil am deutlichsten – hier sind Verbesserungen der Prognosegenauigkeit von bis zu 15 % möglich. Das wirkt sich direkt auf Bestände, Lieferfähigkeit und Umsatz aus. Björn Endres, Projektmanager Bestandsmanagement bei der Soennecken eG, erklärt: „Wir sind gerne First Mover und an der Entwicklung neuer Systeme beteiligt. Unser Ziel mit den KI-Prognosen war es nicht, sofort bessere Zahlen zu erreichen – sondern langfristig eine bessere Steuerbarkeit. Dazu gehört es, klassische Verfahren abzulösen und zudem auch die manuelle Parametrisierung zu reduzieren.”

Für den Erfolg des KI-Projekts ist auch das richtige Onboarding der Mitarbeitenden entscheidend. Soennecken hat gemeinsam mit REMIRA eine entsprechende Roadmap erarbeitet. Vertrauen und eine hohe Transparenz sind dabei die Stützpfeiler: „Wir lassen aktuell die klassischen Prognosen und die KI-Prognosen parallel laufen, damit alle Beteiligten ein Gefühl für die KI entwickeln können. Akzeptanz entsteht nicht durch Algorithmen – sondern durch Erfahrungswerte”, erklärt Endres die Vorgehensweise.

REMIRA steht beim gesamten Prozess unterstützend zur Seite und führt ein iteratives Finetuning durch. Das Feedback von Soennecken wird genutzt, um Anpassungen in der Software vorzunehmen und die Modelle zu optimieren. Das Wissen aus Theorie und Praxis wird kombiniert, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen und die KI entsprechend den Anforderungen von Soennecken zu trainieren.

 

Enorme Entlastung im Tagesgeschäft

Insgesamt liefert die REMIRA-Software für Absatzprognose und Bestandsmanagement wertvolle Unterstützung für die Mitarbeitenden und setzt relevante Kapazitäten – zum Beispiel für die Steuerung von Lieferfähigkeiten oder Bestandsausnahmen – frei. Besonders deutlich wird dieser Mehrwert auch mit Blick auf den Lagerstandort in Melsdorf, der vor einigen Jahren fast spiegelbildlich zum Logistikzentrum in Overath errichtet wurde. „Obwohl sich die Arbeit durch die Eröffnung des neuen Lagerstandorts faktisch verdoppelt hat, mussten wir in der Disposition nur einen neuen Mitarbeitenden einstellen. Das ist vor allem auf die Unterstützung durch die REMIRA-Software zurückzuführen, da der hohe Automatisierungsgrad zu einer deutlichen Entlastung beiträgt”, erklärt Björn Endres.

 

Nahtlose Zusammenarbeit von REMIRA-Software und AutoStore™

Ein Plus an Effizienz wird dabei auch durch die Anbindung der von Soennecken eingesetzten AutoStore™-Einheiten an die REMIRA-Software erzielt. Denn das automatische Lagersystem ermöglicht eine deutlich bessere Nutzung der vorhandenen Kapazität, ohne dass es zusätzlicher Lagerflächen bedarf. Stattdessen werden Kunststoffbehälter auf einer Aluminiumkonstruktion gestapelt und von dort automatisch mit Robotern transportiert. Diese Behältereinheiten sind alle mit einer speziellen Dispositionslogik in die REMIRA-Lösung integriert: Dadurch erhält die Software stets die Information, wie viel jeweils in einen Viertel-, Halb- und Ganzbehälter von AutoStore™ passt, und verwendet automatisch die sinnvollste Einheit für die Berechnung der Bestellmenge. So hilft die Software Soennecken dabei, die Behälterbestände zu optimieren und Nachbestellungen präzise auf die verfügbare Füllmenge abzustimmen – mit Erfolg: „Die REMIRA-Lösung ist sehr flexibel einsetzbar und unterstützt uns in Bezug auf die AutoStore™-Behälter optimal. Der Prozess läuft einwandfrei“, sagt Björn Endres.

 

Flexible Parameter und Zusatzmodul für den Wareneingang

Darüber hinaus ergeben sich weitere Vorteile aus der Flexibilität, die die REMIRA-Software für Bestandsmanagement bietet. So lässt sich beispielsweise nicht nur die Anwenderoberfläche „Cockpit“ mit wenigen Klicks an das Anforderungsprofil und die Wünsche der einzelnen Mitarbeitenden anpassen, sondern REMIRA ermöglicht es Soennecken auch, das System einfach über Einspieldateien um verschiedenste Wunschparameter zu ergänzen. Soennecken nutzt zudem ein Zusatzmodul der REMIRA-Software für die Wareneingangsoptimierung. Damit kann der Zeitbedarf je LKW oder Palette kalkuliert und basierend darauf eine realistische Zeitplanung erstellt werden. Ob sich Lieferungen überschneiden, kann auf Tagesbasis berechnet werden. Bei drohenden Kapazitätsengpässen prüft die Software, welche Termine noch nicht an den Lieferanten übermittelt wurden, und kann bestehende Termine automatisch verschieben. Das geschieht innerhalb eines voreingestellten Zeitfensters und unter Berücksichtigung von Lieferantenkonditionen.

 

Blick in die Zukunft mit Cloud und KI

In dem gemeinsamen Projekt mit REMIRA soll nach und nach eine vollständige Ablösung klassischer Verfahren erfolgen und das Bestandsmanagement vollständig in der Cloud und mit KI-Prognosen stattfinden. Ziel ist es, mit dieser zielgerichteten Bestandsführung eine noch höhere Verfügbarkeit zu erreichen und die Basis für eine End-to-End-Automatisierung zu schaffen. „Der Mehrwert von KI entsteht dort, wo Technologie, Datenkompetenz und operative Erfahrung zusammenkommen: Erst durch gezieltes Training und die enge Zusammenarbeit zwischen Menschen und System entstehen aus einem Algorithmus bessere Entscheidungen, effizientere Prozesse und die Grundlage für die nächste Evolutionsstufe“, fasst Endres zusammen.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

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Digitale Transformation im Lebensmittelgroßhandel: Neurauter frisch treibt Digitalisierung mit REMIRA Bestandsmanagementsoftware voran

Viele Unternehmen des Lebensmittelgroßhandels sehen sich zunehmend mit schwankenden Marktsituationen, Lieferproblemen und wachsenden Ernteausfällen konfrontiert. Diese Herausforderungen sind für eine präzise und effiziente Disposition geschäftskritisch und fordern neue Prozesse. Genau diesen Weg geht die Neurauter frisch GmbH: Das Familienunternehmen richtet seine Disposition, Beschaffung und Lagerhaltung strategisch neu aus, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Mit der Einführung der REMIRA Absatzprognose- und Bestandsmanagementsoftware schafft Neurauter frisch die Grundlage für mehr Effizienz, bessere Verfügbarkeit und den Einsatz von KI‑gestützten Prognosen – und zeigt so, wie digitale Transformation im Lebensmittelgroßhandel konkret aussehen kann.

 

Die Neurauter frisch GmbH mit Hauptsitz im österreichischen Ötztal-Bahnhof zählt zu den führenden Lebensmittelgroßhändlern in Tirol. Das familiengeführte, mittelständische Unternehmen beliefert die gehobene Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung in Tirol, Vorarlberg und Südtirol und arbeitet täglich daran, ihnen eine konstant hohe Warenverfügbarkeit sowie effiziente Prozesse zu bieten. Mit einem klaren Anspruch an Premium-Qualität, Regionalität und ultrafrischen Produkten bietet das Unternehmen ein breites Sortiment aus rund 6.000 Lagerartikeln und weiteren 8.000 Vorbestellartikeln, die über rund 300 Lieferanten disponiert werden. Doch im Lebensmittelgroßhandel entscheidet längst nicht mehr nur die Qualität der Produkte über den Erfolg.  Ebenso wichtig sind stabile Prozesse, verlässliche Prognosen und eine Logistik, die auch unter volatilen Marktbedingungen funktioniert. Unternehmen wie Neurauter frisch, die täglich mit tausenden Artikeln, engen Lieferfenstern und anspruchsvollen Frischekategorien arbeiten, stehen vor der Aufgabe, ihre Abläufe neu zu denken und digital zu professionalisieren.

Genau deswegen strebt Neurauter Frisch eine umfassende Digitalisierung an, die sowohl das ERP-System als auch die Logistikprozesse modernisiert. „Unser Ziel war es vor allem, durch die digitale Transformation eine bessere Verfügbarkeit zu gewährleisten und den Dispositionsaufwand zu minimieren. Nachdem wir auf REMIRA hingewiesen wurden, ist uns die Entscheidung für die Software schon nach den ersten Gesprächen und Demos leichtgefallen“, erzählt René Mark, Leiter der Abteilung Einkauf bei Neurauter frisch. Seit Anfang 2024 setzt das Unternehmen nun auf die Software für Absatzprognosen und Bestandsmanagement von REMIRA, um die Disposition effizienter, transparenter und zukunftssicher zu gestalten und gleichzeitig die Grundlage für weitere Modernisierungsprojekte zu schaffen.

 

Digitalisierung als strategischer Wachstumstreiber

Für René Mark war die Modernisierung der Disposition ein entscheidender Schritt. Die bisherige Disposition über das ERP-System war mit zunehmender Artikelvielfalt und steigenden Anforderungen nicht mehr ausreichend. Die Einführung der REMIRA-Lösung fügt sich daher nahtlos in die Digitalisierungsstrategie des Unternehmens ein, die neben neuen digitalen Services auch den Ausbau des ERP-Systems und die Einführung eines modernen Webshops umfasst.

Ein weiterer Meilenstein ist der laufende Bau eines vollautomatisierten AKL-Lagers am Hauptstandort. Mit modernster Robotertechnik soll die Logistik künftig noch effizienter werden und die Kapazitätsgrenzen des bestehenden Lagers überwinden. Die automatisierte Disposition bildet dafür eine zentrale Grundlage, da sie stabile Prozesse schafft, die mit den zukünftigen Logistikstrukturen optimal harmonieren.

 

Spürbare Effizienzsteigerung und Entlastung im Tagesgeschäft

„Mit der Einführung der REMIRA-Bestandsmanagementsoftware hat sich der Arbeitsalltag im Einkauf deutlich verändert. Wo früher fünf bis sechs Disponenten täglich jeden Lieferanten manuell prüfen mussten, arbeiten heute nur noch drei Mitarbeitende mit der Software – ohne Einbußen bei Qualität oder Geschwindigkeit“, so Mark, und erklärt weiter: „Durch den reduzierten Dispositionsaufwand können wir die übrigen Dispo-Mitarbeitenden nun in anderen Aufgabenfeldern einsetzen. So ist es uns möglich, Ressourcen gezielt dorthin zu verlagern, wo sie den größten Mehrwert schaffen.“

Die REMIRA-Software zeigt nur noch die Artikel und Lieferanten an, bei denen tatsächlich ein Bedarf besteht. Mindestbestellwerte, Bestelltage und Lieferzeiten werden dabei automatisch berücksichtigt. Berechnungen, etwa von Mindestbestellmengen im Kilobereich, die früher händisch erfolgen mussten, übernimmt das System vollständig. „Die Software nimmt uns enorm viel manuelle Arbeit ab und schafft für unsere Mitarbeiter eine Entlastung, die sie sehr zu schätzen wissen – deswegen arbeiten auch sie sehr gerne mit der Lösung“, verdeutlicht Mark. Die Datenflut sei beherrschbar geworden und die Disposition erfolge deutlich strukturierter als zuvor.

Ein zentraler Erfolg spiegelt sich auch in der Reduzierung des Lagerbestandes wider: „Mit REMIRA haben wir geschafft, den Lagerbestand in der Hauptsaison um 15 bis 20 Prozent zu reduzieren und das ohne jegliche Beeinträchtigung bei der Warenverfügbarkeit. Auch die Kapitalbindung ist spürbar gesunken und die Bestände sind deutlich besser auf die tatsächliche Nachfrage abgestimmt“, betont René Mark. Trotz globaler Lieferengpässe und volatiler Beschaffungsmärkte gelingt es dem Unternehmen, Engpässe zu minimieren und schneller zu reagieren. Zwar lassen sich Lost Sales aktuell noch nicht exakt messen, doch die Disponenten sehen klar, dass die Software die Verfügbarkeit verbessert und die Beschaffung stabiler macht.

Spürbare Vorteile der REMIRA-Lösung zeigen sich außerdem in der Disposition von frischen Artikeln. Bereits heute werden Obst, Gemüse und Frischfleisch vollständig über die Software disponiert und Artikel aus dem ultrafrischen Bereich werden derzeit angebunden. Die hohe Geschwindigkeit der Warenbeschaffung – inklusive Vorbestellartikeln, die über Nacht organisiert werden – macht die automatisierte Disposition besonders wertvoll. Gerade im Frischebereich, in dem kurze Haltbarkeiten und volatile Verfügbarkeiten eine große Rolle spielen, sorgt die Software für spürbare Sicherheit und Planbarkeit. Mit der neuen Lagerstruktur und der fortschreitenden Digitalisierung wird dieser Bereich künftig noch stärker profitieren.

 

Bereit für den nächsten gemeinsamen KI-Schritt

Die Zusammenarbeit mit REMIRA beschreibt der Einkaufsleiter als sehr positiv: „Vom Vertragsabschluss bis zur Umsetzung verlief das Projekt reibungslos, schnell und mit hoher fachlicher Kompetenz.“ Auch die Implementierung verlief dank der engen Begleitung und Unterstützung durch REMIRA ohne Probleme, sodass die Software zügig in den laufenden Betrieb integriert werden konnte. Aufgrund der hohen Zufriedenheit, nicht nur seitens der Führungskräfte, sondern auch der Mitarbeitenden, kann sich Neurauter frisch auch in Zukunft weitere gemeinsame Projekte vorstellen – insbesondere im Zuge der laufenden Digitalisierung und des neuen AKL-Lagers.

Ein nächster möglicher Schritt ist die Einführung der neuen REMIRA AI-Forecasts. „Wir stehen dem Einsatz von KI sehr offen gegenüber und sehen darin ein essenzielles Werkzeug für die zukünftige Prozessoptimierung. Daher prüfen wir auch bereits konkret, wie die AI-Forecasts integriert werden können“, erläutert René Mark. Weiter betont er, dass KI die Mitarbeitenden nicht ersetzen, sondern sie dabei unterstützen soll, ihre Arbeit noch effizienter und fundierter zu erledigen. Bereits heute laufen interne KI-Projekte, die das Unternehmen weiter voranbringen sollen. Die Integration des AI-Forecasts wäre daher ein logischer nächster Schritt, um Prognosen weiter zu automatisieren und Sonderfälle intelligenter zu berücksichtigen.

Mit der REMIRA-Bestandsmanagementsoftware konnte Neurauter frisch bislang seine Disposition modernisieren, Bestände reduzieren, Prozesse beschleunigen und Ressourcen effizienter einsetzen. Gleichzeitig schafft das Unternehmen die Grundlage für KI-gestützte Prognosen und ein hochmodernes, automatisiertes Lager. Die Partnerschaft zeigt, wie digitale Transformation im Lebensmittelgroßhandel erfolgreich umgesetzt werden kann – mit klaren Mehrwerten für Unternehmen, Mitarbeitende und Kunden.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

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Hohe Automatisierung in der Disposition: Österreichischer Lebensmittelhändler MPREIS reduziert Füllgrad im Zentrallager mit REMIRA Bestandsmanagementsoftware auf 70 %

Nachhaltig, verantwortungsbewusst und innovativ: Das Tiroler Familienunternehmen MPREIS legt in seinen Lebensmittelfilialen einen großen Fokus auf regionale Produkte sowie nachhaltige und soziale Verantwortung. Damit die rund 280 Filialen optimal bewirtschaftet werden können, setzt MPREIS beim Bestandsmanagement auf eine softwareseitige Lösung von REMIRA, die eine regelbasierte KI verwendet. Damit konnte nicht nur der Bestellaufwand, sondern vor allem auch der Lagerbestand deutlich reduziert werden.

 

Die MPREIS-Filialen befinden sich hauptsächlich im Kerngebiet Tirol, aber auch in Salzburg, Kärnten, Vorarlberg, Oberösterreich und Südtirol. Neben dem Lebensmitteleinzelhandel gehören auch zwei eigene Produktionsbetriebe zu MPREIS: die Bäckerei Therese Mölk und die Alpenmetzgerei. Beide befinden sich in Völs, wo auch der Hauptsitz des Familienunternehmens liegt. MPREIS ist mit 6.000 Mitarbeitenden nicht nur einer der bedeutendsten Arbeitgeber der Tiroler Region, sondern auch einer der größten Betreiber von Photovoltaik-Anlagen in Österreich. Bekannt ist MPREIS zudem für die einzigartige Architektur der Filialen, die individuell für jeden Standort designt werden.

 

Ressourceneinsparungen durch Dispo-Software

99% der Artikel von MPREIS werden aus dem Zentrallager in Völs bei Innsbruck heraus in die Filialen disponiert. Ausgenommen sind hierbei nur einige Direktlieferanten in den Bereichen Tiefkühlprodukten und Bier. Christian Klement,  Abteilungsleitung Disposition, arbeitet schon seit über 25 Jahren bei MPREIS und hat damals auch noch die Zeit in der Disposition mit einem selbstentwickelten Programm der eigenen IT miterlebt. Er weiß, dass der heutige Dispositionsumfang bei MPREIS ohne eine spezielle Software gar nicht mehr zu leisten wäre und freut sich über die Verschlankungen in den Prozessen: “Wir haben aktuell ein Dispositionsteam mit lediglich 12 Personen, das 80 % der Filial- und Zentrallagerbestellungen mit Hilfe der REMIRA Software abwickelt. Seit wir vor ca. zwei Jahren auf die Zweistufigkeit in der Disposition umgestellt haben, konnten wir ressourcentechnisch starke Einsparungen verzeichnen. Der Arbeitsaufwand für die 12 Personen beschränkt sich auf zwei bis drei Stunden pro Tag für die Filial- und Zentrallager-Bestellungen. Die restliche Zeit kann für strategische Abstimmungen mit Lager, Fuhrpark, Vertrieb oder der Kommunikation mit Lieferanten genutzt werden.” Die Zweistufigkeit bei MPREIS zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Bedarfsprognosen der Zentrallagerbereiche nicht mehr auf die Abgangsdaten des Zentrallagers stützen, sondern auf die Bedarfsprognosen und Bestelldaten der einzelnen Filialen. Ergänzt wird diese Vorgehensweise durch die vereinbarte Abnahmemenge pro Artikel bzw. pro Lieferant und das jeweilige Lieferfenster.

 

Bedarfsgerechte Disposition mit wenig Aufwand

Die Bestandsmanagementsoftware von REMIRA, die vor über zehn Jahren durch REMIRAs österreichischen Partner ARBOR Management Consulting GmbH bei MPREIS implementiert wurde, unterstützt den österreichischen Lebensmittelhändler erfolgreich in der bedarfsgerechten Disposition aller Filialen. Rund 1,7 Mio. Stock Keeping Units (SKUs) werden mit der Software berechnet, das Trockensortiment läuft dabei zu 100 % automatisiert. “Wir haben unsere Effizienz insbesondere dahingehend gesteigert, dass wir den Bestand im Zentrallager deutlich verschlankt haben. Früher war es fast immer zu 100 % ausgelastet, weil Disponenten grundsätzlich dazu neigen, sicherheitshalber etwas mehr zu bestellen. Nun liegt der Füllgrad im Zentrallager nur noch bei rund 70 %. Trotzdem ist die Warenverfügbarkeit im Ist-Bestand sogar gestiegen – und zwar um zwei bis fünf Prozent pro Warengruppe”, erklärt Christian Klement.

Durch den Einsatz fortschrittlicher Algorithmen und künstlicher Intelligenz liefert die REMIRA Software nicht nur präzise Absatzprognosen. Zusätzlich werden auch die Dispositionsentscheidungen basierend auf einer Vielzahl von Faktoren wie Wetterprognosen, historischen Verkaufszahlen, saisonalen Schwankungen und aktuellen Markttrends bzw. plötzlichen Veränderungen optimiert. Der hohe Automatisierungsgrad, zum Beispiel bei Routinebestellungen, die kein besonderes Augenmerk benötigen, setzt dadurch wertvolle Ressourcen im Bereich der Disposition frei.

 

Starke Unterstützung auch bei Aktionen

Die Software wird über Schnittstellen aus dem ERP mit Stamm- und Bewegungsdaten beschickt und meldet Bestellungen zurück. “Wir überprüfen morgens grob die Grobdispo-Berechnungen für den nächsten Tag (heute für morgen) und schauen, ob die Daten stimmig sind bzw. wo welche Bedarfe und Aktionen sind, bevor wir sie zur Kommission freigeben. Die Feindispo für den aktuellen Tag läuft in der Regel vollautomatisch”, beschreibt Robert Unterwandling, Senior Spezialist*in Disposition, den Ablauf mit der Bestandsmanagementsoftware und erklärt weiter: “Wir sind immer in enger Abstimmung mit dem Einkauf. Wenn die Software auslaufende Artikel aufgrund des Mindesthaltbarkeitsdatums meldet, sprechen wir direkt Maßnahmen ab, um die Ware schnellstmöglich aus dem Lager zu bekommen, zum Beispiel als Abverkauf mit Sonderpreisen.” Diese sogenannte Push-Funktion der Software ist gerade im Bereich der Frische-Produkte essenziell für MPREIS: unnötig hohe Bestände oder sogar Abschreibungen aufgrund des abgelaufenen MHDs kämen dem Unternehmen teuer zu stehen. “Gemeinsam mit ARBOR haben wir die Programm- und Datensicherheit laufend verbessert und darüber hinaus die Funktionen für unsere Ansprüche weiterentwickelt. So können wir zum Beispiel die Aktionszahlen besser abstimmen und da ist die Software einfach besser als jeder Mensch”, so Christian Klement. Darüber hinaus bestehen neben den vier Jahreszeiten, die auch Auswirkungen auf den Tourismus haben, noch Saisonspitzen wie der Valentinstag, Ostern oder Weihnachten. Auch hierbei verlässt sich MPREIS auf die fundierten Prognosen der Software, um frühzeitig für die optimalen Bestände in den Filialen zu sorgen.

MPREIS profitiert zudem von dem Wetter-Modul in der Bestandsmanagementsoftware. Da es allein in Tirol 34 verschiedene Wetterzonen gibt und auch in Südtirol oder Kärnten ganz andere Wetterverhältnisse herrschen, wurden 15 Wetterstationen in die Anwendung integriert. Dadurch entsteht deutlich mehr Sicherheit in den Prognosen und die Disposition kann entsprechend angepasst werden. Gerade im Getränkebereich verzeichnen Lebensmittelhändler wetterbedingte Spitzen. Je wärmer es wird, desto mehr steigen die Verkaufszahlen für Bier, Mineralwasser, alkoholfreie Getränke oder Salat. Grillfleisch ist ebenfalls ein starker Treiber. Aufgrund der Daten aus den Wetterstationen kann die REMIRA Software frühzeitig die Prognosen und damit auch die Dispositionsvorschläge anpassen.

 

Automatische Disposition auch für die Produktion

In Zukunft sollen auch die beiden Produktionsbetriebe von MPREIS in die Dispositions- und Produktionsplanung mit der REMIRA Software aufgenommen werden. Fertig verpackte Artikel mit Mindesthaltbarkeitsdatum, wie zum Beispiel Linzer Stangen oder Salzburger Zupfkuchen, sind stark nachgefragt und laufen normal über die Zentrallagerbestellungen mit. Danach werden sie über die Filialbestellungen an die Filialen geschickt. Bei frischen bzw. ultrafrischen Produkten, darunter Semmeln im Bereich Tiefkühlung, muss zwei Tage vorab bestellt werden, weil die Produkte einen Tag zum Auftauen benötigen. Hierbei kümmern sich die Produktionsbetriebe noch selbst um den täglichen Bedarf – zukünftig sollen aber auch diese Bestellungen über die Software und das Zentrallager abgewickelt werden. “Unser Ziel für 2026 ist es, auch unsere Produktionsbetriebe mit all ihren Besonderheiten in die bestehende Dispo-Struktur zu integrieren. Wir möchten gerne den Erfolg unseres Zentrallagers auch auf die Produktion übertragen und die Kapazitäten optimieren, weil dort die Auslastung sehr hoch ist”, erklärt Christian Klement.

Auch dabei wird er auf die Unterstützung der ARBOR Management Consulting GmbH setzen können. An dem österreichischen Implementierungspartner von REMIRA schätzt Klement das gegenseitige Verständnis für Anforderungen und Bedarfe: “Die Zusammenarbeit mit ARBOR bzw. REMIRA ist absolut auf Augenhöhe und auf einem super Niveau. Es wird nicht einfach nur eine Software verkauft, sondern das Produkt gemeinsam mit dem Kunden gelebt. Wir arbeiten eng zusammen und verbessern permanent die Anwendung – das macht auch die Einzigartigkeit der Lösung aus.”

 

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ISEKI-Maschinen GmbH senkt Kapitalbindung um 20 Prozent und erreicht Break-even-Point mit Slim4 von Slimstock nach nur drei Monaten

30 Prozent weniger Überbestand, 80 Prozent weniger Aufwand in der Disposition und ein konstant hoher Servicegrad 

Wer zum ersten Mal auf den Hof der ISEKI-Maschinen GmbH (IMG) am Hauptsitz in Meerbusch fährt und lediglich mit Kommunaltechnik der Marke ISEKI rechnet, wird schnell eines Besseren belehrt. Als Systemanbieter für die Arealpflege bietet das Unternehmen Arbeitsmaschinen diverser Anbieter ebenso wie Lösungen für die professionelle Grünflächenpflege, elektrische Lieferfahrzeuge, Geräteträger und spezialisierte Anbaugeräte. Ergänzt wird das Zusammenspiel durch eigene Entwicklungen und die Umsetzung kundenspezifischer Anpassungen. Auch der Aftersales- und Fieldservice der 2.500 Goupil E-Transporter eines der führenden Unternehmen für die Online-Lebensmittelzustellung fällt in den Zuständigkeitsbereich des familiengeführten Mittelständlers.

Rund 200 Mitarbeitende sorgen an zwei Standorten dafür, dass diese Vielfalt im Alltag funktioniert. So beherbergt IMG ihren Vertrieb, den Service, die Ersatzteilversorgung, drei Lagerorte und den Montagebereich in Meerbusch bei Düsseldorf. Zusätzlich gibt es die gleiche Produktion und einen weiteren Hauptlagerort noch einmal in Naunhof bei Leipzig. Die vier Lagerorte sind alle Bedarfsträger.

Das breit aufgestellte und doch stark spezialisierte Handlungsfeld des Unternehmens ist seine große Stärke. Doch die Verzahnung aus Produktvielfalt, Lagerlogistik, Händlerstruktur und Service macht auch deutlich, wie anspruchsvoll die Disposition im Alltag ist.

 

Drei Möglichkeiten, um die Supply Chain zukunftsfähig zu machen: Ein ERP-Add-on war die Beste

„Wir haben rund 280 Lieferanten und ungefähr 20.000 SKUs im System“, sagt Karim Fischer, Head of Procurement der ISEKI-Maschinen GmbH, kurz IMG. Er hat die Integration von Slim 4, der Supply-Chain- und Bestandsoptimierungslösung von Slimstock, vor etwas mehr als zwei Jahren angestoßen. Zuvor behalf sich das Team mit den Funktionen des ERP-Systems und klassischen ABC-Analysen in Excel. „Das war unglaublich zeitintensiv und fehleranfällig“, erinnert er sich. Die ERP-Bestellvorschläge wurden vom Team zum Teil aus Misstrauen ignoriert und manuell überschrieben. Zum diversen Portfolio kommt bei ISEKI auch noch das Saisongeschäft, das macht die Supply Chain Planung und die Bestandsoptimierung noch komplexer.

„Wir mussten weg vom Bestellen nach Bauchgefühl zu einer Struktur, die uns vor die Welle bringt, damit wir reagieren können, bevor ein Problem entsteht.“ Und obwohl Fischer großer Befürworter des eingesetzten ERP-Systems Microsoft Dynamics 365 Business Central ist, wird schnell deutlich, dass sich die Anforderungen des Einkaufs bei der ISEKI-Maschinen GmbH damit nicht abbilden lassen. „Wir hatten drei Optionen: Das ERP-Grundgerüst nutzen und ineffizient sein. Eine customized Lösung beschaffen, die teuer ist und oft eine geringe Update-Fähigkeit bietet. Oder auf ein Add-on setzen, das genau zu unserem Bedarf passt.“ Nach gründlicher Recherche fällt die Wahl auf Slim4 von Slimstock.

„Wir haben uns einige Anbieter angesehen. In Bezug auf Benutzerfreundlichkeit und Usability ist Slimstock für mich die beste Lösung am Markt,“ sagt Fischer. Neben einem möglichst einfachen Handling war den Entscheidern vor allem wichtig, dass eine SaaS-Anwendung zum Einsatz kommt und keine On-Premise-Installation. „Außerdem geht der Trend ja ganz klar zu Best-of-Breed”, erklärt Fischer.

 

Break-even-Point nach drei Monaten erreicht

Nach der Entscheidung für Slim4 dauert es lediglich sechs Monate bis zum Rollout. Dabei setzt ISEKI unter anderem auf die Multi-Echelon-Bestandsoptimierung (MEIO), um die unterschiedlichen Standorte und Lager sowie die diverse Struktur im Unternehmen abzubilden. Auch das Stücklisten- und das Business Intelligence Modul laufen von Beginn an. „Das Onboarding mit Slimstock hat wirklich Spaß gemacht. Natürlich mussten auch wir unsere Arbeit machen, vor allem unsere Daten säubern und den Blueprint einige Male anpassen. Aber wir konnten mit Go-Live sauber bestellen und mussten anschließend nur noch Finetuning betreiben“, sagt der Einkaufsleiter und fügt hinzu: „Ich habe noch nie eine so gute Implementierung wie mit Slim4 mitgemacht.“

Karim Fischer hat die Entscheidung für die Supply Chain Softwarelösung stark vorangetrieben. Dass er damit richtig lag, zeigt sich bei der ISEKI-Maschinen GmbH schon nach kurzer Zeit. „Wir hatten den Break-even-Point bereits nach drei Monaten erreicht. Die Zahlen waren fast zu schön, um wahr zu sein“, sagt er. Das Unternehmen konnte in diesem kurzen Zeitraum den Lagerbestand um 9 Prozent und den Überbestand sogar um 19 Prozent reduzieren. Bis heute hat ISEKI mit Slim 4 die Kapitalbindung im Lager um 20 Prozent senken und Überbestände um rund 30 Prozent abbauen können. Gleichzeitig wurde der operative Bestellprozess deutlich effizienter: Er benötigt heute nur noch 20 Prozent der ursprünglichen Zeit.

Doch natürlich gab es auch Herausforderungen: „Wenn es Fehler gab, dann aufgrund fehlender Stammdaten.“ Auch diesen Engpass hat die Integration von Slim4 gelöst. Das System erkennt unvollständige Daten und weist den Einkäufer entsprechend darauf hin. „Die Qualität, aber auch die Relevanz der Stammdaten hat stark zugenommen. Sie werden jetzt zuverlässig im Tagesgeschäft gepflegt.“

Auf den Servicegrad hat Slim4 bei ISEKI ebenfalls Einfluss. Das Unternehmen strebt einen ambitionierten Servicegrad von 95 Prozent an: „Ab 90 Prozent gilt bei uns Alarmstufe Rot. Während wir vorher rund vier Mal im Jahr im für uns kritischen Bereich lagen, hatten wir die Situation seit der Implementierung der Slimstock-Lösung kein einziges Mal und liegen seither solide zwischen 92 und 95 Prozent.“

Dafür, dass der Rollout und die Integration von Slim4 bei ISEKI so reibungslos vonstatten gingen, sieht Fischer drei entscheidende Faktoren. „Die IT hatte das Projekt von Beginn an auf Prio 1. So gab es keinen Stillstand, das war enorm hilfreich.“ Ebenfalls wichtig war ihm der frühzeitige Einbezug der Stakeholder. „Alle involvierten Abteilungen waren zum Kickoff-Meeting dabei.“ Der dritte und vielleicht ausschlaggebendste Punkt war die Akzeptanz im Dispo-Team: „Es gab von Beginn an keine Workarounds. Wir haben mit Go-Live alles in Slim4 gemacht.“

 

Mehr Motivation und Sicherheit im Team

Die Resultate motivieren auch die Mitarbeitenden im Dispo-Team. Eine große Stock-Order, die früher drei Stunden in Anspruch genommen hat, ist jetzt in 10 Minuten erledigt. „Wir haben jetzt mehr Zeit für wichtigere Aufgaben.” Die anfängliche Skepsis der Mitarbeitenden ist durch den großen Effizienzgewinn schnell verflogen. „Wir gewinnen nicht nur Zeit, sondern auch Rückhalt, denn Entscheidungen lassen sich problemlos datenbasiert und für jeden anschaulich erklären. Zudem erkennen wir einen möglichen Stock-Out im Juli jetzt bereits im März und können entsprechend handeln,“ führt Fischer aus. Für diese vorausschauende Disposition fehlte dem ERP-System vor der Integration von Slim4 die dynamische Kalkulation von Melde- und Maximalbestand. „Früher haben wir das alle drei Monate per Excel berechnet. Heute macht Slimstock das jeden Abend – für jeden Artikel. So können Probleme, wie ein Stock-Out, fast gar nicht entstehen.“

 

Dank BI alle KPIs auf einen Blick

Die IMG hat durch die Integration von Slim4 maßgeblich an Transparenz gewonnen und die ist nicht nur bei der klassischen Disposition von Vorteil. „Wir können jetzt ganz anders in Verhandlungen gehen, weil wir wichtige KPIs auch auf Lieferantenebene mit einem Klick einsehen können.“ Die Quote zur Liefertreue hat das ISEKI-Team dann beispielsweise direkt im Gespräch zur Hand. „Ein Lieferant verspricht eine Wiederbeschaffungszeit von 22 Tagen, kann das aber nur in 50 Prozent der Fälle einhalten? Dann habe ich bei einer Preiserhöhung direkt gute Argumente zum Verhandeln. Im ERP-System hätte mich die Analyse zwei Stunden gekostet.“ Aber auch intern ist die Transparenz der Daten ein großer Mehrwert, um den Vertrieb zu planen oder Entwicklungen zu verstehen. „Auch, wer das Tool nicht kennt, kann es schnell und einfach nachvollziehen“, sagt Karim Fischer und lobt ganz gezielt das integrierte Business Intelligence (BI) Modul von Slim4. „Man merkt, dass es dafür ein eigenes Experten-Team bei Slimstock gibt.“

 

Individuell beraten statt klassisch gelöst

Auch das Vertrauensverhältnis zwischen Slimstock und ISEKI wurde im Rahmen der Zusammenarbeit immer stärker. „Wir hatten die Kollegen immer an unserer Seite und sind sogar im Budget geblieben, obwohl noch ein Zusatzmodul hinzukam, um unsere komplexe Lagerstruktur besser abbilden zu können,“ beschreibt der Einkaufsleiter die Budgetsituation. So hat das Unternehmen bereits weitere gemeinsame Projekte ins Auge gefasst und testet aktuell eine S&OP-Funktion von Slimstock. Der Mittelständler hat sich hier gezielt gegen das große Sales and Operations Planning-Modul entschieden, da es für seine Belange zu ausführlich ist. „Anstatt uns einfach das teurere Modul zu verkaufen, hat uns Slimstock proaktiv eine Sonderlösung angeboten, die besser zu uns passt. Diese kundenzentrierte Sichtweise schätze ich sehr,“ führt Fischer aus. Mit der zusätzlichen Funktion kann sich die Disposition künftig noch besser mit dem Vertrieb abstimmen und den Forecast optimal planen.

Optimierung ist für Fischer ein wichtiger Aspekt und so ist für ihn auch das Thema künstliche Intelligenz wichtig: „Wer sich weigert, mit KI zu arbeiten, wird in Zukunft Probleme haben.“ Den Einkäufer der Zukunft sieht er nicht mehr als Besteller, sondern als Daten- und Bestandsmanager. Entsprechend ist auch die Einführung des Agentic AI Tools von Slim 4 eine Option und wird aktuell enger in den Blick genommen. Das Tool ist in der Lage Produkt- und Lieferantendaten automatisiert zu validieren, zu korrigieren und anzureichern.

Auf die Frage, ob der Schritt in die Zukunft des Supply Chain Managements mit einem Add-on zum ERP-System sinnvoll ist, hat Karim Fischer eine klare Antwort: „Wer seine Disposition heute noch manuell oder per Excel löst, hat Handlungsbedarf und verliert Zeit, die andere schon längst genutzt haben,“ schließt Karim Fischer ab.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Nadine Konstanty • nadine(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von Slimstock.

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