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Gute PR für Campingprodukte: Die 5 wichtigsten Regeln

Gute PR beginnt nicht mit dem Versand einer Pressemitteilung. Sie beginnt mit der Frage, welche Relevanz ein Produkt für eine Redaktion und deren Leserinnen und Leser hat. Gerade bei Camping- und Outdoorprodukten braucht es deshalb einen sinnvollen Aufhänger, die richtige Medienauswahl und ein Verständnis dafür, wie technische Informationen journalistisch relevant aufbereitet werden.

PR-Regel Nr. 1: Der richtige Aufhänger öffnet die Tür

Hersteller kennen ihre Produkte bis ins Detail. Sie wissen, welche Materialien verwendet wurden, wie hoch die Leistung ist, welche technischen Verbesserungen umgesetzt wurden und wie sich das Produkt von seinem Vorgänger unterscheidet. Für sie sind die Unterschiede und USPs glasklar. Für Redakteurinnen und Redakteure, die sich jeden Tag mit einer Vielzahl von Produkten beschäftigen, ist hingegen vor allem eine Frage entscheidend: Warum ist genau das Produkt für meine Leserinnen und Leser interessant?

Der stärkste Aufhänger ist deshalb häufig nicht das Produkt selbst, sondern die Situation, in der es gebraucht wird, das Problem, das dieses Produkt löst. Wer ein Navigations- oder Car-Entertainment-System im Wohnmobil nutzt, interessiert sich weniger für Prozessorleistung, Displayauflösung oder Schnittstellen. In erster Linie geht es darum, ob sich die Route an die Fahrzeugmaße anpasst, das Display auch bei Sonne gut lesbar ist und sich Musik, Smartphone und Rückfahrkamera unkompliziert integrieren lassen.

 

Wichtig: Ein Produkt kann mehrere Geschichten haben

Ein häufiger Fehler in der Pressearbeit besteht darin, ein Produkt nur aus einer Perspektive zu betrachten. Dabei können Camping- und Outdoorprodukte für sehr unterschiedliche Themenwelten relevant sein.

Ein Batteriesystem kann beispielsweise:

  • technisch eingeordnet werden,
  • als Lösung für autarkes Reisen dienen,
  • Teil eines Ratgebers für längere Campingreisen sein,
  • zu einem saisonalen Thema passen oder
  • für ein Produkttest-Format interessant sein.

Wir stellen fest: Die Kernbotschaft bleibt gleich. Der journalistische Blickwinkel verändert sich. Genau darin liegt ein wichtiger Teil strategischer Pressearbeit.

PR-Regel Nr. 2: Gute Pressearbeit kennt die Medien – und ihre Besonderheiten

Nicht jede Redaktion benötigt die gleichen Informationen. Ein Fachmedium interessiert sich möglicherweise stärker für Konstruktion, Leistung, Marktposition oder Vertrieb. Ein Publikumsmagazin möchte wissen, wie leicht ein Produkt zu bedienen ist und welchen praktischen Nutzen es im Alltag bietet.

Eine Technikredaktion stellt andere Fragen als ein Reisemagazin. Deshalb funktioniert eine pauschale Aussendung an möglichst viele Kontakte selten besonders gut. Professionelle Medienarbeit bedeutet, die Redaktionen gezielt auszuwählen und Inhalte auf ihre jeweiligen Interessen abzustimmen. Dafür braucht es wissen, persönliche Kontakte und Erfahrung. Auch beim Presseverteiler gilt deshalb: Qualität ist wichtiger als Quantität.

Ein sinnvoll aufgebauter Presseverteiler enthält nicht möglichst viele Adressen, sondern die richtigen Ansprechpartner für das jeweilige Thema.

 

 

PR-Regel Nr. 3: Eine Pressemitteilung ist kein Werbemittel

Journalistinnen und Journalisten brauchen keine blumigen Produktbeschreibungen. Sie brauchen klare, überprüfbare Informationen. Dazu gehören unter anderem:

  • Was ist neu?
  • Welches Problem löst das Produkt?
  • Für wen ist es relevant?
  • Wodurch unterscheidet es sich von bestehenden Lösungen?
  • Warum ist gerade jetzt ein guter Zeitpunkt für das Thema?

Technische Daten sind dabei wichtig. Sie machen Aussagen belegbar und Produkte vergleichbar.

Sie ersetzen aber keineswegs das Storytelling. Begriffe wie „bahnbrechend“, „einzigartig“ oder „revolutionär“ helfen nur wenig, wenn nicht konkret erklärt wird, worin die tatsächliche Neuerung besteht.

Gute PR bleibt deshalb ein präzises Zusammenspiel aus verständlich und glaubwürdig aufbereiteten Informationen.

PR-Regel Nr. 4: Produkttests sind ein wichtiger Teil der PR

Gerade bei Campingprodukten kann es sinnvoll sein, Journalistinnen und Journalisten ein Produkt selbst ausprobieren zu lassen.

Viele Eigenschaften lassen sich in der Praxis besser beurteilen als anhand eines Datenblatts.

  • Wie einfach ist der Aufbau?
  • Wie gut funktioniert das Produkt unterwegs?
  • Ist eine Lösung wirklich platzsparend?
  • Wie intuitiv ist die Bedienung?

Teststellungen und gezieltes Sampling können deshalb die Pressearbeit unterstützen. Entscheidend ist jedoch auch hier die Auswahl.

Ein Produkt sollte nicht möglichst breit verschickt werden, sondern gezielt an Medien und Journalistinnen und Journalisten gehen, für die es tatsächlich relevant ist und die sich mit dem jeweiligen Produkt auskennen. Bei der Betreuung von Tests stellen sich oft die wahren Qualitäten einer guten PR-Agentur heraus. Denn klar ist auch: Fehler passieren. Produkte können defekt sein. Fragen kommen auf. Eine professionelle Begleitung der Testabläufe ist darum unumgänglich.

 

 

PR-Regel Nr. 5: Gute PR endet nicht mit dem Versand

Auch nach dem Versand einer Pressemitteilung geht die Pressearbeit weiter. Redaktionen benötigen möglicherweise weitere Bilder, technische Angaben, Preise, Testprodukte, Interviews oder persönliche Ansprechpartner. Rückfragen sollten schnell und zuverlässig beantwortet werden.

Langfristig entstehen daraus Medienkontakte und Vertrauen. Genau deshalb ist gute PR keine Aneinanderreihung einzelner Aussendungen, sondern vor allem kontinuierliche Beziehungspflege.

 

Fazit: Warum lohnt sich eine professionelle PR-Agentur?

Eine fachkundige und erfahrene PR-Agentur betrachtet ein Produkt aus einer anderen Perspektive als der Hersteller. Sie kennt nicht nur die Produktinformationen, sondern auch die Anforderungen der Redaktionen.

Dadurch kann sie einschätzen:

  • Welche Geschichte steckt tatsächlich im Produkt?
  • Welcher Aufhänger ist journalistisch interessant?
  • Welche Fachmedien passen zum Thema?
  • Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Ansprache?
  • Welche Informationen benötigt eine Redaktion?
  • Wie eng sollte die Begleitung eines Produkttests sein?

Erfahrung zeigt sich dabei nicht darin, jedes Produkt möglichst spektakulär darzustellen. Im Gegenteil. Sie schafft keine künstliche Story, sondern findet die Geschichte, die bereits im Produkt steckt.

 

 

Häufige Fragen zu PR für Camping

Was macht gute PR für Campingprodukte aus?

Gute PR verbindet Produktwissen mit journalistischer Relevanz. Entscheidend sind ein klarer Aufhänger, verständliche Nutzenargumente, passende Medien und eine glaubwürdige Ansprache.

 

Wie findet man den richtigen PR-Aufhänger für ein Campingprodukt?

Der beste Aufhänger entsteht meist aus einer konkreten Nutzungssituation oder einem Problem der Zielgruppe. Statt nur technische Merkmale zu nennen, sollte die PR zeigen, warum das Produkt im Campingalltag relevant ist.

 

Warum lohnt sich eine erfahrene PR-Agentur für Campingprodukte?

Eine erfahrene PR-Agentur kennt die Anforderungen von Redaktionen, erkennt relevante Themen schneller und kann Produkte gezielt in den passenden Medienwelten positionieren. Sie verbindet Produktkommunikation, Medienkontakte und strategische Pressearbeit.

PR für Camping- und Outdoorprodukte: Heute wichtiger denn je

Camping- und Outdoorprodukte werden zusehends intelligenter und durchdachter. Gleichzeitig sind sie dadurch immer technischer und erklärungsbedürftiger. Zudem wächst der Camping-Markt seit Jahren. Sich hier durchzusetzen, wird also immer schwieriger. Deshalb ist professionelle PR im Camping-Segment besonders wichtig. Sie übersetzt technische Funktionen in verständlichen Nutzen, schafft Vertrauen und sorgt dafür, dass Produkte in den passenden Medien und bei den richtigen Zielgruppen wahrgenommen werden.

Camping ist für viele der Ruf der Freiheit. Hier warten Abenteuer und eine Auszeit vom Alltag. Trotzdem hätten wir es dabei gern komfortabel. Dadurch wird die Ausstattung rund um Zelt, Wohnwagen, Van und Reisemobil immer technischer und vielseitiger. Mobile Stromversorgung, modulare Ausbausysteme, smarte Elektronik und durchdachte Camping-Gadgets machen das Reisen bequemer, flexibler und sicherer. Der Markt wächst und wächst. Das zeigt sich auch an den Zahlen des letzten Caravan Salons in Düsseldorf. 2026 waren 834 Aussteller aus 41 Ländern vertreten – und damit noch mehr als im Vorjahr.

Für Hersteller birgt der Trend zum Campen eine enorme Chance, aber er stellt sie gleichzeitig auch vor eine besondere kommunikative Aufgabe: Je innovativer ein Produkt ist, desto besser muss erklärt werden, was es leistet und warum es gebraucht wird. Je mehr Produkte es gibt, desto schwieriger wird es, Aufmerksamkeit in eigener Sache zu erregen – und das auch noch bei der richtigen Zielgruppe.

Wieso braucht ein innovatives Produkt die Kraft der Pressearbeit?

Ein Produkt kann technisch hervorragend sein und trotzdem kaum wahrgenommen werden. Das gilt besonders in einem Markt, in dem viele Hersteller um Aufmerksamkeit buhlen und regelmäßig neue Produkte gelauncht werden. Für potenzielle Kundinnen und Kunden ist bei technischen Produkten auf den ersten Blick oft schwer zu erkennen, worin sich die verschiedenen Modelle unterscheiden und welcher konkrete Vorteil hinter den technischen Angaben steckt.

Professionelle Pressearbeit übersetzt technische Merkmale in konkrete Nutzungssituationen. Eine hohe Akkukapazität ist für sich genommen zunächst nur eine Zahl. Relevant wird sie erst, wenn deutlich wird, was sie unterwegs möglich macht: zum Beispiel mehrere Tage ohne Landstrom, das Laden von Laptop und Co. oder den Betrieb von Kühlbox, Licht und Kaffeemaschine am einsamen Stellplatz im Wald.

PR beantwortet damit nicht nur die Frage, was ein Produkt kann, sondern vor allem, warum es für die Zielgruppe relevant ist.

 

 

Vertrauen: Bei Campingprodukten ein wertvolles Gut

Viele Camping- und Outdoorprodukte werden in Situationen genutzt, in denen sie zuverlässig funktionieren müssen. Die Stromversorgung muss unterwegs auch ohne Steckdose auf dem Campingplatz funktionieren – sonst bleibt es abends dunkel, die Lebensmittel im Kühlschrank verderben und das Smartphone kann nicht mehr geladen werden.

Presseberichte, Produkttests, Fachartikel und redaktionelle Beiträge entfalten dabei eine ganz andere Wirkung als klassische Werbung. Ein Produkt wird nicht nur vom Hersteller selbst beschrieben, sondern journalistisch eingeordnet und möglicherweise sogar in der Praxis getestet. Ein Stromspeicher hat im Redaktionstest die angegebenen fünf Tage durchgehalten? Perfekt. Dann verlassen sich Camperinnen und Camper auch für die eigene Ausstattung auf das Gerät. PR schafft hier also ganz gezielt Glaubwürdigkeit.

Pressearbeit macht erklärungsbedürftige Produkte verständlich

Gerade technische Campingprodukte benötigen häufig mehr Erklärung als klassische Konsumgüter. Watt, Volt, Gewicht, Kapazität oder Materialeigenschaften sind wichtig. Doch diese Werte allein sagen noch wenig darüber aus, wie ein Produkt den Campingalltag wirklich verbessert.

Eine gute Pressemitteilung setzt deshalb nicht nur bei den technischen Daten an.

Sie stellt beispielsweise zunächst eine Situation oder ein Problem in den Mittelpunkt:

  • Wie kann ich länger autark stehen?
  • Wie schaffe ich mehr Stauraum im Van?
  • Wie kann ich mein Fahrzeug nutzen, ohne es dauerhaft umzubauen?
  • Wie lässt sich unterwegs mehr Komfort schaffen?

Eine professionelle Kommunikation beschreibt dann, wie das Produkt diese Aufgabe löst. So wird die Technik im Camper verständlich, ohne sie zu vereinfachen.

 

 

Campingprodukte passen in viele Medienwelten

Camping- und Outdoorprodukte können in sehr unterschiedlichen Medienumfeldern relevant sein. Neben klassischen Camping- und Caravaning-Medien kommen Technik-, Reise-, Freizeit-, Familien- oder Automobilmedien ebenso infrage wie YouTube-Kanäle, Podcasts, Blogs und passende Influencer oder Content Creator.

Ein Batteriesystem kann als technische Innovation interessant sein, als Lösung für autarkes Reisen, im Praxistest auf YouTube oder als Produktempfehlung eines Vanlife-Creators. Ein modulares Ausbausystem ist für Caravaning-Fachmedien ebenso spannend wie für DIY-Blogs, Reiseformate oder Social-Media-Kanäle rund um Vanlife und Camping.

Professionelle Medienarbeit erkennt diese unterschiedlichen Perspektiven und wählt gezielt die Kanäle und Multiplikatoren aus, die zum Produkt und zur Zielgruppe passen.

Warum ist strategische Pressearbeit so viel effektiver als eine einzelne Aussendung?

PR entfaltet ihre Wirkung selten durch eine einzige Pressemitteilung. Gute PR baut Themen, Medienkontakte und Vertrauen über einen längeren Zeitraum auf. Dazu gehören beispielsweise Produktneuheiten, saisonale Themen, Messeauftritte, Produkttests, Ratgeber oder neue Entwicklungen innerhalb eines Unternehmens – und eben die persönliche Beziehung, die Public Relations ihren Namen gibt.

Nicht jede Geschichte passt zu jedem Zeitpunkt. Und nicht jedes Produkt ist für jede Redaktion interessant. Strategische Pressearbeit berücksichtigt deshalb sowohl den richtigen Anlass als auch den passenden Zeitpunkt und das geeignete Medium.

Fazit: PR macht aus Campingartikeln ein relevantes Thema

Ein gutes Camping- oder Outdoorprodukt ist die Grundlage. Doch erst professionelle PR macht für andere sichtbar, weshalb dieses Produkt relevant ist. Pressearbeit übersetzt technische Eigenschaften in verständlichen Nutzen, schafft Vertrauen und verbindet Produkte mit den Medien, die ihre Zielgruppen auch wirklich erreichen.

Vor allem in einem technisch geprägten und wettbewerbsintensiven Markt wie dem Camping-Sektor ist deshalb nicht nur entscheidend, was ein Produkt kann. Entscheidend ist eben auch, wie verständlich und glaubwürdig darüber gesprochen wird.

 

 

Häufige Fragen zu PR für Camping

Warum ist PR für Camping- und Outdoorprodukte besonders wichtig?

Viele Camping- und Outdoorprodukte sind technisch erklärungsbedürftig. PR übersetzt Funktionen in konkrete Vorteile, schafft Vertrauen und sorgt dafür, dass Produkte in relevanten Medien und bei den richtigen Zielgruppen sichtbar werden.

 

Was bringt Pressearbeit für Campingprodukte?

Pressearbeit kann Produkte in Fachmedien, Produkttests, Ratgebern, Presseberichten und redaktionellen Beiträgen platzieren. Dadurch entsteht Aufmerksamkeit außerhalb der eigenen Werbekanäle.

 

Welche Medien eignen sich für Camping- und Outdoorprodukte?

Neben Camping- und Caravaning-Fachmedien können je nach Produkt auch Technik-, Reise-, Freizeit- oder Automobilmedien relevant sein. Hinzu kommen Blogs, Podcasts, YouTube-Kanäle sowie passende Influencer und Content Creator.

PR im Ländervergleich: Warum sich PR vor allem in Deutschland lohnt

Deutschland hat im Vergleich zu anderen Ländern eine sehr große und präsente Medienlandschaft. Obwohl eine deutliche Verlagerung von Print hin zu Online erkennbar ist, scheinen die deutschen Mediennutzer immer noch traditionelle lineare Medien – wie die etablierte Zeitungen und Magazine mit jeweiligem Online-Angebot, Radio und Fernsehen – den ausschließlich internetbasierten Medien vorzuziehen. So gilt auch der Print-Markt hierzulande weiterhin als einer der stabilsten der Welt. Die Presseunternehmen sind unabhängige Unternehmer, die sich im Wesentlichen aus Werbe- und Abonnementseinnahmen finanzieren. Die Presse spielt auch heute noch eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von politischen Hintergründen und lokalen Informationen, der Förderung von Analyse und Kritik, der Meinungsbildung, der Aufklärung, Beratung und Unterhaltung. Genau das macht PR in Deutschland, Österreich und der Schweiz so sinnvoll.

Ganz anders sieht es beispielsweise in Italien aus. Die italienischen Printmedien wurden nie in Massenauflagen produziert, sondern richten sich eher an eine Elite-Leserschaft, die bereits mit Politik und öffentlichen Angelegenheiten vertraut ist. Daraus ergibt sich, dass die Zeitungen nicht profitabel sind und zum Überleben externe Unterstützung benötigen. Viele Verlage und Medienunternehmen werden von Konzernen und Unternehmern unterstützt, die die Presse zur Verfolgung ihrer eigenen wirtschaftlichen Interessen nutzen. So ist es für andere Unternehmen denkbar schwierig, durch gute Pressearbeit in den gewünschten Medien stattzufinden.

Ein weiterer Faktor, der sich negativ auf die PR auswirken kann, ist der sogenannte politische Parallelismus. Das Konzept bezieht sich auf die Tendenz der Presse, unterschiedliche politische Orientierungen anzunehmen, obwohl Zeitungen keine offiziellen Verbindungen zu politischen Parteien haben. Das ist zum Beispiel in Frankreich, Italien, England und den USA der Fall. In manchen Ländern, beispielsweise in Spanien, werden die Medien sogar von der Regierung kontrolliert oder, wie im Fall von Ungarn, als Instrumente der regierungsfreundlichen Propaganda genutzt. Während das bei Produktmeldungen wahrscheinlich keine größeren Auswirkungen hat, könnten politische oder gesellschaftliche Themen durch diesen Parallelismus stark eingegrenzt werden.

Hinzu kommt, dass geschichtliche Ereignisse dazu geführt haben, dass die journalistische Professionalität nicht überall so stark ausgeprägt ist wie in Großbritannien oder Deutschland. Auch ein generelles Misstrauen gegenüber den Medien, wie in Spanien oder seit dem Wahlkampf 2016 auch in den USA, ist keine gute Basis für erfolgreiche Pressearbeit. Denn dazu braucht es medienseitig die passenden Voraussetzungen. Dazu gehört, dass die Verlage und Redaktionen unabhängig von anderen Unternehmen und Regierungen agieren, Journalisten professionell arbeiten und die Menschen den Medien vertrauen. Diese Voraussetzungen werden in Deutschland erfüllt und deswegen kann hierzulande durch PR viel erreicht werden.

Was muss ein gutes PR-Foto leisten? Visualisierung wird oft unterschätzt

Das Thema „Visualisierung“ wird von den meisten Unternehmen und PR-Agenturen unterschätzt. Neben einem gelungenen Text wird von der Pressestelle einer Firma oder ihrer Kommunikationsagentur auch die Bereitstellung qualitativ hochwertiger und schlüssiger Bebilderung erwartet. Das wird von den Journalisten und Verlagen vorausgesetzt. Meist erhalten Medienvertreter jedoch langweilige Stockfotos oder Bilder, die einem hohem Anspruch nicht gerecht werden.

Zu jeder Pressemitteilung, die ein PR-Berater oder eine PR-Beraterin verschickt, gehört ein aussagekräftiges Foto, ohne Text-Bild-Schere. Am besten ist eine Auswahl an Pressefotos, die unterschiedliche Inhalte erzählen oder Bildausschnitte, die beispielsweise technische Details liefern. Selten hat man den großen Wurf gemacht und ein Motiv überzeugt so sehr, dass es alle Anforderungen erfüllt. Dabei wird es zunehmend wichtiger, sich keinem 0815-Look zu bedienen, sondern auf Originalität, Authentizität und Natürlichkeit zu setzen. Deshalb lehnen wir gekaufte Stock-Fotos ab, sie sind häufig nicht authentisch oder nicht 100-prozentig passend und sollten daher nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen.

Fotografie bietet die Möglichkeit, wichtige Details und Funktionen hervorzuheben und dem Betrachter ohne Verwendung von Wörtern zu erklären. Weniger ist oft mehr: Ein Foto mit kurzer, prägnanter Aussage eignet sich oftmals besser als ein zu kleinteiliges Bild. Das Foto sollte nicht nur auf den ersten Blick funktionieren, sondern muss auch bei längerem Betrachten wirken und thematisch passend in Szene gesetzt sein. Unternehmen sollten sich mit der Aussage ihrer verwendeten Bilder identifizieren können. Gleichzeitig sollen die Fotografien deren Zielgruppe ansprechen.

Es gibt auch die Möglichkeit, Logos und Markennamen dezent zu inszenieren, wenn diese nicht zu werblich wirken. Die Fotos müssen neben den kreativen auch den technischen Ansprüchen gerecht werden. Dabei muss die Fotografin oder der Fotograf, auch wenn sie oder er keiner ist, genau überlegen, welchem Zweck das Fotos dienen soll. Immer wieder stimmen Schärfe und Auflösung nicht. Aber es ist für alle Medienvertreter wichtig, dass nicht nur Fotografen PR-Aufnahmen machen. Denn oft gilt es, bestimmte Momente aufzunehmen, die sonst verloren gehen. Jeder sollte sich deshalb mit Fotografie auseinandersetzen.

Zu berücksichtigen ist auch, dass Fotos auf verschiedenen Kanälen funktionieren müssen: Print- und Onlinemedien haben andere Ansprüche an ein Foto als es für Social-Media-Kanäle passend wäre. Facebook, Instagram oder auch Zeitungen ohne Bilder? Unvorstellbar! Unsere Gesellschaft ist visuell geprägt. Gute PR-Fotos ziehen die Aufmerksamkeit schneller auf sich und entfachen die Neugier, sich weiter zu informieren. Die Fotos sollten für Medienvertreter frei zugänglich sein und hochauflösend von der PR-Agentur zum Download bereitgestellt werden, damit die Verwendung und Verbreitung qualitativ hochwertiger Bilder für das Unternehmen garantiert ist. Somit werden gute Pressefotos sowohl für die Medien als auch für die kommunizierenden Unternehmen und deren PR-Agenturen zu einem echten Mehrwert.

Success Story: Unsere Vicky wird als Jahrgangsbeste für den Studiengang „Marketing Management“ ausgezeichnet

Als Beste ihres Jahrgangs schließt unsere Studentin Vicky ihr Studium im Bereich „Marketing Management“ an der Internationalen Hochschule Bad Honnef (IUBH) ab. Vier Jahre lang unterstützte sie im dualen System unsere PR-Beraterinnen und PR-Berater und beendete nun erfolgreich ihr Bachelor-Studium. In unserer PR-Agentur hat sie im wöchentlichen Wechsel unter anderem Pressemitteilungen geschrieben, Marketing Kooperationen gemanaged und sich um die Presseverteiler sowie das Media Monitoring gekümmert. Außerdem stand sie den B2B- und B2C-Kunden von PR KONSTANT aus den Bereichen IT, Unterhaltungselektronik und Software bei Presseveranstaltungen, Events und Messen tatkräftig zur Seite.

Die in Düsseldorf gegründete PR-Agentur PR KONSTANT ist seit ihrer 1997 auf die Öffentlichkeits- und Pressearbeit für Firmen spezialisiert. Bereits seit mehr als 20 Jahren gibt die Agentur für Kommunikation ihr Wissen und Know-how an Studenten wie auch Auszubildende weiter und fördert so die nächste Generation der PR-Berater und Medien-Experten. Dabei stehen, neben der klassischen Pressearbeit, auch Themen wie Social Media, Journalismus und Content Creation auf dem Plan.

Seit Anfang 2014 ist PR KONSTANT Teil eines vierjährigen, dualen Studienkonzepts der IUBH, das die Studenten in den Agenturalltag einbindet und für Praxiserfahrung sorgt. Die IUBH Internationale Hochschule ist eine private, staatlich anerkannte Fachhochschule mit verschiedenen Standorten, darunter auch einem Campus in Düsseldorf. Hier fand auch die Abschlussfeier des 2014 gestarteten Studiengangs „Marketing Management“ statt, bei der Vicky als beste Studentin ihres Studiengangs ausgezeichnet wurde. Im Theater der Träume zelebrierten die 96 Düsseldorfer Absolventinnen und Absolventen ihre Graduierung. Auch Till Konstanty von PR KONSTANT, war vor Ort, um die tolle Leistung von Viktoria zu feiern. „Wir sind sehr stolz auf unsere Vicky, die mit viel Engagement und Durchhaltevermögen den besten Abschluss ihres Jahrgangs erzielt hat und uns gleichzeitig immer tatkräftig in der PR-Agentur zur Seite stand“, sagt er.