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Videos in der PR: Netter Zusatz oder absolutes Muss?

Videos sind in den letzten Jahren für die meisten Internetnutzer zum ersten Anlaufpunkt geworden, wenn es darum geht, mehr über Organisationen sowie deren Produkte und Dienstleistungen zu erfahren. Sie sorgen für den Aufbau eines modernen Unternehmensimages – und sollten aus diesem Grund als PR-Tool nicht vernachlässigt werden. Durch Videos werden Themen einerseits vereinfacht und erklärend dargestellt, andererseits können Inhalte aber auch persönlich und emotional rübergebracht werden. Das Vertrauen von Zielgruppen in Marken wird nicht nur gestärkt, sondern es können sogar neue Zielgruppen erreicht werden. In Online-Pressemitteilungen lassen sich das klassische Bildmaterial ergänzen und Pressetexte dynamischer gestalten. Videos visualisieren den Meldungstext für Medienvertreter und Interessenten nicht nur besser, sondern auch ansprechender. Vor allem bei Interviews, Produktpräsentationen oder Bedienungsanleitungen eignen sich Videos gut, da sie oft aussagekräftiger und deutlicher sind als reine Pressefotos und -texte.

Nicht jedes Video erfordert ein professionelles Kamerateam – der Trend geht weg vom Hochglanz-Image-Film hin zu Unboxing und Co. Ein aufwendig produziertes Video bringt nichts, wenn die Inhalte nicht stimmen. Im Gegenteil wirkt ein weniger professionelles Video oft glaubwürdiger und stößt auf größeres Interesse seitens der Betrachter. Solange die Qualität des Videomaterials hochwertig ist, können selbst mit dem Smartphone gute Videos produziert werden. Der Ton sollte deutlich und ohne Nebengeräusche zu hören, das Bild scharf und Produkte oder Gesichter gut ausgeleuchtet sein. Zudem müssen die Lichtverhältnisse im Allgemeinen stimmen.

Viel wichtiger als eine hochprofessionelle Produktion ist die Authentizität. Ein PR-Video ist keinesfalls ein Werbespot, sondern sollte die journalistischen Grundlagen wahren: Informationsbedürfnisse stillen, das Interesse der Zuschauer wecken und einen generellen Mehrwert bieten, statt als Lückenfüller zu dienen. Die Video-Inhalte sollten außerdem zur Zielgruppe und den jeweiligen Märkten passen. Ganz nach dem Motto „Man kann über alles berichten, nur nicht über 1:30” sollte das Video kurz und prägnant und daher leicht zu konsumieren sein. Es gilt, kurze Aufmerksamkeitsspannen innerhalb einer begrenzten Zeit zu gewinnen. Zuschauer sollten in der Lage sein, sich an die Inhalte des Videos zu erinnern und sie mit anderen zu teilen, selbst wenn sie vorher noch nie etwas von der Marke gehört haben.

 

IFA 2020 findet eingeschränkt statt: Gerade jetzt alle Kanäle nutzen

Die Corona-Krise hat die Welt weiter im Griff. Unzählige Messen und Events fallen aus. Doch einige Veranstalter erarbeiten innovative Konzepte, um ihre Messen zur zweiten Jahreshälfte durchführen zu können – teils völlig digital wie die Gamescom, teils reduziert auf Fachbesucher wie die DMEXCO.

So wird auch die IFA 2020 in einem stark limitierten Format stattfinden. Das Alternativkonzept sieht für die Internationale Funkausstellung in Berlin in diesem Jahr lediglich drei Tage vor und erlaubt nur einer geringen Anzahl von Fachbesuchern den Zutritt. Privatpersonen können die IFA lediglich virtuell verfolgen.

Die IFA wird vom 3. bis 5. September 2020 vier eigenständige Veranstaltungen ausrichten: die IFA Global Press Conference, die Sourcing-Show IFA Global Markets, IFA NEXT meets IFA SHIFT Mobility sowie die IFA Business-, Retail- und Meeting-Lounges. Eine Teilnahme an der IFA 2020 ist nur nach Registrierung oder auf Einladung möglich. Zugelassen werden für jede Veranstaltung maximal 1.000 Teilnehmer pro Tag.

Dies ist eine große Herausforderung für die Kommunikation und Pressearbeit der Aussteller. Mit der angekündigten Global Press Conference wird man nicht alle Journalisten und Blogger erreichen, geschweige denn einen haptischen Eindruck der neuen Produkte liefern können. Zudem macht eine Teilnahme an dieser Art der Messe für viele kleinere, aber spannende Hersteller und Unternehmen wirtschaftlich wenig Sinn – einen Weg zur Kommunikation mit den Medien müssen sie jedoch finden, um medial präsent zu sein.

Viele zur IFA geplanten Produkte warten auf ihren Marktstart. Gleichzeitig müssen Journalisten und Blogger ihre Rubriken füllen und wünschen sich gut aufbereitete Informationen. Mit dem richtigen PR-Konzept, das auf die neuen erschwerten Bedingungen zugeschnitten ist, lässt sich auch rund um eine eingeschränkte IFA erfolgreich kommunizieren. Elementar ist dabei ein gefestigtes und weitreichendes Netzwerk aus Journalisten unterschiedlicher Online- und Print-Publikationen, TV und Radio, sowie Bloggern und Influencern – langjährig aufgebaut und auf die Zielgruppe abgestimmt.

PR KONSTANT steht mit seinen PR-Berater*innen für eine 23-jährige Medienerfahrung im Bereich Consumer Electronics, IT, Audio sowie Lifestyle. Nicht nur zur IFA unterstützt die Kommunikationsagentur Unternehmen und Start-ups dabei, über Pressearbeit und Blogger Relations die Sichtbarkeit ihrer Produkte zu erhöhen, die Brand Awareness zu steigern, Leads zu generieren und Unternehmen sowie Führungspersönlichkeiten als Spezialisten in der öffentlichen Wahrnehmung zu etablieren.

PR in der Corona-Krise

Warum PR während der Corona-Krise wichtig ist

Das Coronavirus ist allgegenwärtig. Negativ-Meldungen beherrschen die Nachrichten und das notwendige Social Distancing macht jedem derzeit klar, wie wichtig Nähe ist. Verlässliche Informationen, transparente Kommunikation und Vertrauen sind gefragter denn je. Das gilt auch für Unternehmen jeder Art und Größe. Wenn wir uns nicht persönlich begegnen können, ist es umso wichtiger sichtbar zu bleiben, Nähe zu schaffen und Verlässlichkeit zu bieten – digital auf verschiedensten Kanälen, unabhängig von Messen, Events, Meetings und Co.

 

Fingerspitzengefühl ist gefragt

Mit der richtigen Kommunikation können Unternehmen auch in Krisenzeiten punkten. Mit einer angepassten PR-Strategie und Krisenkommunikation bietet sich die Möglichkeit Vertrauen zu stärken und sich als verlässlicher Partner zu positionieren. Es ist elementar, nicht den Eindruck zu erwecken, dass aus der Corona-Krise Profit geschlagen werden soll. Gleichzeitig sind Lösungsvorschläge und Hilfestellungen gewünscht. Dieser Umstand bietet ein großes Potenzial für Unternehmen und deren Produkte. Wichtig sind ein Feingefühl für passende Themen und Texte, die richtige Ansprache der Zielgruppe – egal ob Journalist, Blogger oder Influencer – und eine klar verständliche Kommunikation. Wer tief im Tagesgeschäft verhaftet ist, sollte professionelle Kommunikationsexperten zu Rate ziehen, denn ein externer Blick hilft, passende Themen zu definieren und in der richtigen Form aufzubereiten. PR-Berater agieren hier stets als Vermittler zwischen Unternehmen und Journalisten bzw. Bloggern. Als Kenner der Medienlandschaft und mit engen Kontakten zur Presse, wissen sie was den Ausschlag geben kann, um ein Thema oder Produkt zu platzieren.

 

Journalisten und Blogger brauchen Input und potenzielle Kunden haben Zeit

Die Corona-Pandemie dominiert die Berichterstattung, aber egal, ob Online-Medien, Print-Magazine und ihre E-Paper oder TV-Programme – alle haben Rubriken und Formate, die auch jetzt unabhängig von Corona gefüllt werden wollen. Denn die Menschen haben Zeit zu lesen und sich zu informieren. Nicht nur Entertainment- und Sport-Angebote werden aktuell online überproportional genutzt, auch Hintergrundberichte und Produktinformationen sind gefragt. Journalisten und Blogger sind daher gerade jetzt auf gut aufbereitete Informationen sowie Bild- und Video-Material angewiesen, die digital in für sie passender Form zur Verfügung stehen, um ihre Berichte und Artikel umzusetzen.