Was erwarten Journalist:innen von PR-Agenturen?

Redakteur:innen sehen sich heute mit vielfältigen neuen Herausforderungen konfrontiert: begrenzte Ressourcen, reduziertes Personal, die Konkurrenz mit Social Media Influencern und modernere Technologien, beispielsweise zur automatisierten Content Produktion – weshalb sie mehr denn je auf die Unterstützung von PR-Experten angewiesen sind. Für 18 Prozent der Journalist:innen sind ihre Beziehungen zu PR-Profis im letzten Jahr wertvoller geworden. Diese Zahl geht aus dem aktuellen State of the Media Report 2022 von Cision hervor, für den mehr als 3.800 Journalist:innen aus über 2.000 Redaktionen wichtige Einblicke in ihre Arbeitsweise gewähren.

Für PR-Berater:innen ist es elementar, die Probleme der Journalist:innen zu verstehen. Sie sollten sowohl ihre Zeit respektieren als auch eine zielgerichtete und klare Kommunikation abliefern. PR-Profis haben so nicht nur die Möglichkeit, Redakteur:innen in ihrem täglichen Doing zu entlasten, sondern darüber hinaus auf diese Weise ihre Beziehungen zu ihnen zu stärken. Seriöse und glaubwürdige Inhalte wünschen sich mehr als drei Viertel der befragten Redakteur:innen in Form von Pressemitteilungen. Diese Textart stellt für mehr als ein Drittel die hilfreichste Quelle dar, um schnell und einfach Stories sowie Artikel zu erstellen oder Ideen zu sammeln. Somit trotzt die Pressemitteilung den zahlreichen Veränderungen in der Medienlandschaft und bleibt eines der wirkungsvollsten Mittel, um Neuheiten, Geschichten, Produkte oder Veranstaltungen an die Presse zu bringen.

Dabei gilt es jedoch einiges zu beachten: So erwartet dem Report zufolge jeder Fünfte, dass PR-Agenturen ihre Pressemitteilungen und Themenvorschläge direkt durch multimediale Inhalte anreichern. Mehr als die Hälfte der Befragten veröffentlicht eine Story mit größerer Wahrscheinlichkeit, wenn Bilder, Videos oder Infografiken schon zur Verfügung stehen. Dadurch unterstützen PR-Spezialisten nicht nur die Journalist:innen – sie können die Geschichte darüber hinaus genauso visuell inszenieren, wie gewünscht. Dabei gilt es, Bilder stets in hoher Qualität anzubieten. E-Mails mit großen Anhängen landen jedoch häufig im Spam-Ordner, verbrauchen unnötigen Speicherplatz oder werden aus Schutz vor Viren direkt gelöscht. Um die Journalist:innen zu entlasten, fügen die PR-Berater:innen von PR KONSTANT ihrer E-Mail einen Link zu einem Pressefach hinzu, wo das Material gut zu finden und problemlos herunterzuladen ist.

63 Prozent der Befragten möchten zudem von PR-Experten ausschließlich Themenvorschläge erhalten, die auf ihre Zielgruppe zugeschnitten sind. So sollten die Pressemitteilungen thematisch in jedem Fall zu dem Medium und der jeweiligen Branche passen. PR-Profis, die für spezielle Themengebiete unterschiedliche, genau recherchierte Presseverteiler nutzen, sprechen Journalist:innen nur mit relevantem Content an und erhalten von diesen automatisch mehr Aufmerksamkeit.

Die Vorarbeit seitens der PR-Akteure ist somit entscheidend dafür, ob die eigenen Inhalte unter der hohen Anzahl an Themenvorschlägen, die Redaktionen täglich erhalten, herausstechen. Ist der Journalist oder die Journalistin auf einen PR-Beitrag aufmerksam geworden und hat Fragen oder Zeitdruck aufgrund von bestehenden Fristen, müssen PR-Berater:innen immer als direkter Ansprechpartner zur Verfügung stehen und Anfragen zeitnah beantworten. Nur so bleiben Partnerschaften langfristig bestehen – wovon beide Seiten gleichermaßen profitieren.

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