Vom KPI zur Ursache: Wie Zeitreihen die Supply Chain transparenter machen
Weiterentwickeltes BI-Tool von Slimstock // Kostenloses Webinar zeigt die Anwendung
Unternehmen verfügen heute über eine Vielzahl an Daten zu Beständen, Absatz, Lieferfähigkeit, Prognosen und Lieferanten. Dennoch bleibt eine entscheidende Frage häufig unbeantwortet: Warum entwickeln sich zentrale Kennzahlen anders als erwartet? So kann beispielsweise der Bestand steigen, während die Warenverfügbarkeit gleichzeitig sinkt. Eine reine Momentaufnahme zeigt diese Entwicklung zwar an, erklärt jedoch noch nicht ihre Ursachen. Erst die Betrachtung im Zeitverlauf und die Verknüpfung relevanter Kennzahlen schaffen eine belastbare Grundlage, um Zusammenhänge zu erkennen und gezielt gegenzusteuern.
Genau hier setzt das Business-Intelligence-Modul der Supply-Chain-Planning-Plattform Slim4 an. Während die operative Planung vor allem den aktuellen Handlungsbedarf in den Mittelpunkt stellt, ergänzt Business Intelligence diese Sicht um die historische Entwicklung der relevanten Kennzahlen. Auf Microsoft Power BI basierende Dashboards bereiten die in Slim4 vorhandenen Daten automatisiert auf und ermöglichen Auswertungen auf Tages-, Wochen- oder Monatsbasis. Dadurch wird sichtbar, wie sich Bestände, Servicelevel, Prognosequalität, Bestellverhalten und Lieferantenperformance über längere Zeiträume verändern.
Zeitverlauf- statt Zeitpunktbetrachtung gibt Kennzahlen den nötigen Kontext
Im operativen Tagesgeschäft erstellt Slim4 Bedarfsprognosen, weist auf Abweichungen und Bestandsrisiken hin und gibt Empfehlungen für Bestellmengen und Bestellzeitpunkte. Die zuständigen Disponenten prüfen und bearbeiten diese Hinweise und entscheiden über die Umsetzung. Das BI-Add-on ergänzt diese aktuelle Sicht um den zeitlichen Verlauf: Es macht unter anderem sichtbar, wie sich Bestände, Verfügbarkeit, Reichweiten, Lieferantenleistung und Prognosequalität über Wochen oder Monate verändert haben.
Damit lassen sich auch Zielkonflikte differenzierter beurteilen. Ein höherer Bestand verbessert die Lieferfähigkeit nicht zwangsläufig, wenn sich die zusätzlichen Mengen auf die falschen Artikel verteilen oder relevante Ausnahmen im Planungsprozess unbearbeitet bleiben. Erst die gemeinsame Betrachtung von Bestandswert, Überbestand, Reichweite, Verfügbarkeit und Liefergrad zeigt, ob zusätzlich gebundenes Kapital tatsächlich zu einer besseren Versorgung beiträgt.
Die Zeitverlaufsanalyse unterstützt außerdem dabei, wiederkehrende Muster zu erkennen. Steigt der Bestand, während sich die Verfügbarkeit kaum verändert, kann dies auf eine ungeeignete Bestandsverteilung hindeuten. Kommt es bei denselben Artikeln wiederholt zu Fehlmengen, lässt sich prüfen, ob Prognoseabweichungen, Lieferprobleme oder nicht bearbeitete Planungshinweise eine Rolle spielen.
„Eine Momentaufnahme zeigt, wo ein Unternehmen heute steht. Erst der Verlauf macht sichtbar, wie sich Bestand, Verfügbarkeit und Lieferantenleistung entwickeln und an welcher Stelle Teams genauer hinschauen müssen. BI schafft damit eine Grundlage, um Abweichungen nicht nur festzustellen, sondern ihre möglichen Ursachen systematisch zu prüfen“, sagt Commercial Director DACH bei Slimstock.
Lieferantenleistung und Verbesserungspotenzial in den eigenen Prozessen erkennen
Im Zeitverlauf lässt sich feststellen, ob eine aktuelle Abweichung ein Einzelfall ist oder bei einem Lieferanten beziehungsweise einer Artikelgruppe wiederholt auftritt. Einkauf und Supply Chain Management können Lieferantengespräche, mögliche Maßnahmen und künftige Vergabeentscheidungen auf dieser Grundlage gezielter vorbereiten. Die Kennzahlen ersetzen dabei nicht die Bewertung weiterer Faktoren wie Beschaffungsrisiken, Preise, Qualitätsanforderungen oder verfügbare Alternativen.
Die Analyse bezieht auch interne Planungsprozesse ein. So lässt sich nachvollziehen, ob Bestands- oder Prognoseabweichungen geprüft, Bestellvorschläge übernommen und Hinweise zeitnah bearbeitet wurden. Diese zusätzliche Transparenz bewertet nicht einzelne Beschäftigte, sondern zeigt, ob Abläufe und Verantwortlichkeiten funktionieren. Wiederkehrend offene Hinweise können auf fehlende Kapazitäten, unklare Zuständigkeiten oder einen Anpassungsbedarf im Planungsprozess hindeuten.
Prognoseleistung im Zeitverlauf überprüfen
Zugleich ermöglicht das BI-Add-on eine Überprüfung der Prognoseleistung von Slim4. Unternehmen können nachvollziehen, wie sich die Prognosegenauigkeit im Zeitverlauf entwickelt hat und bei welchen Artikeln weiterhin größere Abweichungen zwischen prognostiziertem und tatsächlichem Absatz auftreten. Werden diese Informationen mit der Bearbeitung von Prognoseausnahmen verbunden, lässt sich prüfen, ob zeitliche Zusammenhänge zwischen unbeachteten Abweichungen und einer stagnierenden oder sinkenden Prognosegenauigkeit bestehen. Damit wird messbar, an welchen Stellen das System, die zugrunde liegenden Daten oder die internen Planungsprozesse genauer betrachtet werden sollten.
Der Nutzen von Business Intelligence liegt damit nicht in einer möglichst großen Zahl an Berichten. Entscheidend ist, von einem konkreten Ziel oder einer festgestellten Abweichung auszugehen, die dazugehörigen Daten zu verbinden und Maßnahmen nachvollziehbar abzuleiten. Dashboards unterstützen diesen Prozess für eine optimale fachliche Bewertung.
Webinar: BI in der Praxis
Im Online-Webinar „Daten verstehen statt nur sammeln: Business Intelligence mit Slim4 in der Praxis“ erläutern die Supply Chain Experten Oliver Kahrs und Nelson Mesquita von Slimstock am 17. September 2026 von 10:00 bis 11:00 Uhr anhand konkreter Beispiele, welche Auswertungen die BI-Dashboards mit vorhandenen Slim4-Daten unmittelbar ermöglichen, welchen Nutzen Unternehmen daraus ziehen und beantworten Fragen der Teilnehmenden.
Anmeldung zum kostenlosen Webinar unter Slimstock-Webinar Business Intelligence.
Ansprechpartner für Journalisten: Nadine Konstanty • nadine(at)konstant.de
PR KONSTANT ist die PR-Agentur von Slimstock.
Folgende Pressebilder werden ausschließlich für für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Weitere Informationen finden sich im Slimstock-Pressefach und unter https://www.slimstock.com/de/.



media Werbe GmbH & Co. KG
Jackery