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Mit „abas ERP 20“ stellt der Karlsruher Softwarehersteller das bisher umfangreichste Upgrade seiner 40-jährigen Firmengeschichte vor, die kundenindividuellen Anpassungen bleiben dank der einzigartigen Architektur bestehen

Das neue Release setzt mit geschärften Leitplanken auf mehr Prozesssicherheit, bietet eine neue Dashboard-Technologie und integriert bisher kostenpflichtige Add-ons zu einem ERP-Gesamtpaket, ist aber weiterhin hoch individualisierbar.

Mit dem neuen Release „abas ERP 20“ erweitert die Karlsruher abas Software GmbH für ihre über 120.000 Nutzer nicht nur den Funktionsumfang ihrer Unternehmenssoftware, die insbesondere im Mittelstand und der Fertigung eingesetzt wird. Der Schwerpunkt der neuen Version liegt auf der Erhöhung der Prozesssicherheit bei gleichzeitig maximaler Flexibilität, um Prozesse an unternehmensindividuelle Bedürfnisse anzupassen. Zudem sind nun 13 bislang aufpreispflichtige Funktionen im Standard-Lieferumfang enthalten: Beispiele sind die mobilen Anwendungen Warehouse für die Lagerverwaltung oder Shopfloor für die Betriebsdatenerfassung (BDE). Auch im Bundle integriert ist jetzt der „Elektronische Rechnungsversand“ – wahlweise im nun unterstützten E-Rechnungsformat ZUGFeRD 2.1, das eine automatische Übergabe der Rechnungen an das Dokumentenmanagementsystem ermöglicht. Oder die „abas Dashboard“ Technologie, die neben vorkonfigurierten Standard-Übersichten und Cockpits eine Erstellung nach individuellen Anforderungen im Dashboard Editor bietet – ohne jegliche Programmierung.

Das besondere Highlight bei den Upgrades von abas ist, dass alle kundenspezifischen Anpassungen beim Update erhalten bleiben. Das ist bei den meisten ERP-Herstellern nicht der Fall. Bei abas müssen die individuellen Programmierungen nach dem Update nicht neu durchgeführt werden. Das senkt die Total Costs of Ownership.

Mehr Prozesssicherheit durch Leitplanken
Für das Upgrade hat abas neue Standard-Prozesse definiert, Plausibilisierungen erweitert und bestehende Prozessleitplanken geschärft. Dafür wurden sieben neue Vorgangsarten entwickelt, die nun für maximale Eindeutigkeit sorgen. Sie sind einfach zu bedienen, reduzieren die Möglichkeit von Fehleingaben und vereinfachen das Tagesgeschäft im Einkauf, Verkauf, Service, Lager, in der Fertigung und der Finanzbuchhaltung. Die Anwender profitieren nicht nur von einer stärkeren Entlastung im Geschäftsalltag, sondern „abas ERP 20“ beugt insbesondere Falscheingaben im ERP-System sowie daraus resultierenden Fehlern hinsichtlich Beständen, Lagerwerten und Kalkulationen vor.

Zur Stärkung der Prozesssicherheit passt auch die Integration des bisherigen Add-ons „abas BPM Toolkit“ in „abas ERP 20“. BPM steht für Business Process Management, ein Werkzeug zur Workflow- und Prozessautomatisierung, um Geschäftsprozesse schnell an sich ändernde Marktanforderungen anpassen zu können. Gemäß dem etablierten BPMN 2.0 Standard (Business Process Model and Notation) werden unternehmensspezifische Geschäftsprozesse grafisch abgebildet, automatisiert, im gesamten Unternehmen ausgerollt und systematisch überwacht.

Mehr Qualität und Konnektivität
Weiterhin enthalten sind nun QM und die beiden Tools „abas Connect“ und „abas PDM Documents“. Das Qualitätsmanagement basiert auf der DIN EN ISO 9001:2015. Der Anwender nimmt nun seine Qualitätsplanung, -sicherung und -lenkung sowie das Reporting ohne zusätzliches Add-on vor. „abas Connect“ und „abas PDM Documents“ sorgen für mehr Konnektivität: Die Integrationsplattform „abas Connect“ vereinfacht den Nachrichtenaustausch zwischen dem ERP-System abas ERP und Drittsystemen, Services sowie Lösungen im IoT-Umfeld. Eine schnelle Anbindung – beispielsweise von Maschinen – ist ohne Programmieraufwand möglich. Im fertigenden Mittelstand trägt die reibungslose Kommunikation zwischen PDM- und ERP-System zu einer erheblichen Beschleunigung und Verbesserung konstruktionsintensiver Prozesse bei. Grund genug für abas auch den „PDM Connector“ zu integrieren, denn er stellt den durchgehenden Informationsfluss von der Konstruktion über die Arbeitsvorbereitung bis zum Ein- und Verkauf sicher.

Neue Dashboard-Technologie
Das neue Release bietet dem Anwender ein Self-Service-Tool, um eigene Informationscockpits zu erstellen und diese speziell nach den Anforderungen einzelner Abteilungen, Anwender oder Verwendungszwecke zu gestalten. So lassen sich Daten und Kennzahlen mithilfe verschiedener Widgets grafisch aufbereiten und um externe Informationen ergänzen. In „abas ERP 20“ sind bereits 20 Standard-Dashboards enthalten, beispielsweise eine Fertigungsübersicht oder Prozesskette. Im Dashboard Editor kann der Nutzer seine eigenen Dashboards konfigurieren.

Lizenzierung und Authentifizierung
Der neue abas Lizenzserver sorgt für eine vollautomatisierte Lizenzierung aller Komponenten der ERP-Installation und datet diese zudem stets automatisch auf die neuesten Versionen up. So bedarf es hierfür nicht länger einem Zugriff Dritter auf das System. Neu ist in diesem Zusammenhang auch die Integration der Identity und Access Management-Komponente Keycloak in abas ERP, eine Single Sign-On-Lösung, die eine sichere Authentifizierung und somit die Weitergabe des ERP-Logins an alle damit verknüpften Komponenten ermöglicht. Vorteil: Der Anwender kann sich beispielsweise an seinem Arbeitsplatz über die Windows-Anmeldung automatisch in abas ERP einloggen.

ERP-Gesamtpaket
„‚abas ERP 20‘ ist ein umfassendes Gesamtpaket, mit dem wir genau die richtige Kombination bieten aus passgenauer Fertigungsfunktionalität und Flexibilität, die für die Implementierung der einzigartigen Geschäftsprozesse unserer Kunden erforderlich ist. So helfen wir unseren Kunden ihre Herausforderungen als mittelständisches Fertigungsunternehmen tagtäglich zu meistern“, fasst Patrick Markowski, Vice President Product Management, abas Software GmbH, zusammen.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

ERP-Hersteller abas feiert 40-jähriges Firmenjubiläum

Am 19. Juni 1980 gründeten die Studenten Peter Forscht und Werner Strub zusammen mit drei Studienkollegen in Karlsruhe die Abakus GmbH, die schon kurz darauf in „abas“ umbenannt wurde. Die damalige Gesellschaft für datenverarbeitende Systeme entwickelt sich zu einem führenden ERP-Anbieter für den fertigungsnahen Mittelstand. Dem Standort Karlsruhe treu geblieben, beschäftigt abas aktuell rund 430 Mitarbeiter im dortigen Headquarter sowie an sieben weiteren Standorten in Deutschland. Weitere Gesellschaften befinden sich in den USA, China, Indien und Polen. Darüber hinaus kümmert sich ein internationales Partnernetzwerk um Vertrieb und Support vor Ort. Mehr als 120.000 Anwender nutzen derzeit abas ERP – Tendenz steigend. Die Zielsetzung für das Produkt abas ERP ist damals wie heute die Erhöhung der Prozesssicherheit bei gleichzeitiger Beibehaltung maximaler Flexibilität und hoher Individualisierbarkeit.

Einige Meilensteine der Firmenhistorie, die den heutigen Erfolg des Unternehmens geebnet haben: 1996 fusioniert die ABAS Software GmbH mit der Entwicklungsgesellschaft SYSTEM III zur ABAS Software AG. Ab 1998 werden die ersten Software Partner im nicht deutschsprachigen Ausland gegründet, es folgt der stetige Ausbau des internationalen abas Partnernetzwerks. 2005 ist abas mit seinen Partnern bereits in 25 Ländern vertreten. Weitere Eckpunkte sind die Fusion mit der ABAS Projektierung Holding GmbH im Jahr 2013 sowie der Generationswechsel in der Unternehmensführung im Jahr 2018.

Einen der bedeutendsten Wendepunkte für abas markiert das Jahr 2019: Forterro übernimmt als neuer Investor die Führung und schafft die Voraussetzungen dafür, mit einem ganzheitlichen Lösungsportfolio und einer hohen Kundenorientierung die Marktposition von abas auch in Zukunft auszubauen. „abas wird ein führendes, zukunftssicheres Produkt im ERP-Markt bleiben, das wir nachhaltig weiterentwickeln“, sagt Richard Furby, der seit 2019 neuer Geschäftsführer der abas Software GmbH ist. Im Zuge der Neuausrichtung folgte vor kurzem die Verschmelzung mit der Vertriebsgesellschaft abas GmbH & Co. KG.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung der ERP-Lösung abas ERP aber auch der Unternehmensorganisation sind ein elementarer Baustein für den Firmenerfolg. Dabei bleibt die Erkenntnis der Firmengründer Werner Strub und Peter Forscht wichtiger und aktueller denn je: Das wertvollste Kapital des Unternehmens steckt in den Köpfen der Mitarbeiter – damals wie heute.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de