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PR – Effizientes Bindeglied zwischen Unternehmen und Öffentlichkeit

Bereits 1882 fand der Begriff „Public Relations“ an der Yale University nachweislich Verwendung. Seitdem hat sich vieles in der Vermittlung zwischen Unternehmen und Öffentlichkeit ausdifferenziert und PR bleibt ein wirkmächtiges und vergleichsweise günstiges Tool, um Aufmerksamkeit und dadurch Umsatz zu generieren. Ziel einer professionellen PR-Agentur respektive eines PR-Schaffenden ist es, mittels einer qualitativen Strategie eine Beziehung zwischen dem Kunden und der Öffentlichkeit herzustellen, insbesondere über Medien wie TV, Wirtschafts- und Fachtitel in Print und Online, Social Media, Blogs, Influencern etc.

Hierdurch grenzt sich PR bewusst vom Marketing ab, das eher den Konsumenten ins Ziel nimmt und auch Bereiche wie Werbebanner, Leadgenerierung, Webauftritt oder Design umfasst. Am Anfang steht eine seriöse Pressemitteilung, die im Austausch und nach Vorgaben des Kunden verfasst wird und sicher mit der Materie umgeht. Diese wird dann mittels eines digitalen Presseverteilers, der tausende spezifische Kontaktdaten enthalten kann, möglichst reichweitenstark gestreut.

Daraufhin folgen rasch Erwähnungen in den oben genannten Medien, die auf News ihres Themenbereichs angewiesen sind. Darüber hinaus gehören auch persönliche Anfragen an Journalisten zum Tagesgeschäft der Öffentlichkeitsarbeit – dem deutschen Begriff, der Public Relations am nächsten kommt. Zusätzlich kann über Presseagenturen auch Werbung in Form von Inseraten, Social Media-Kampagnen und traditioneller Plakatwerbung geschaltet werden. Die Möglichkeiten, Chancen und vor allem das Verhältnis von Investition zu Ertrag machen PR zu einem zeitgemäßen und richtunggebenden Instrument.

Corona-Pandemie bedingt steigende Relevanz der Fachpresse

Infolge der gegenwärtigen Corona-Pandemie sehen sich derzeit viele Unternehmen mit negativen wirtschaftlichen Auswirkungen konfrontiert. 57 Prozent verspüren einen krisenbedingten, organisatorischen Veränderungsbedarf. Das geht aus einer hochaktuellen Studie der dfv Mediengruppe hervor, die vor diesem Hintergrund die Glaubwürdigkeit und Relevanz von Fachmedien in Corona-Zeiten untersucht hat. Denn mit der Tragweite der Anpassungen steigt auch der Bedarf an zuverlässigen und qualitativ hochwertigen Brancheninformationen, die rund 83 Prozent der befragten Entscheider als sehr wichtig oder wichtig empfinden. Aus diesem Grund haben insbesondere Fachmedien für 35 Prozent der Studienteilnehmer*innen an Relevanz gewonnen. So sind es rund 26 Prozent, die sich Corona-bedingt verstärkt dieser B2B-Medien bedienen, um ihren Informationsbedarf zu stillen. Neben der Informationsrecherche zu Branchenthemen, die nunmehr 42 Prozent der Fachmediennutzer als wesentlich relevanter einstufen, wissen wiederum 41 Prozent verstärkt die Erfahrungen zu schätzen, die sie aus den Cases branchengleicher Unternehmen gewinnen. 30 Prozent nutzen die Inhalte derweil in zunehmendem Maße als Basis für ihre unternehmerische Entscheidungsfindung.

Während sich die Intensität der Printmediennutzung in diesem Zusammenhang bei mehr als drei Viertel der befragten Entscheider nicht verändert hat, sind es hingegen 12 Prozent, die in Pandemie-Zeiten sogar vermehrt von gedruckten Magazinen Gebrauch machen. Wesentlich mehr Zugriffe verzeichnen derweil die digitalen Angebote, deren Nutzung sich bei rund 40 Prozent der Umfrageteilnehmer*innen in den vergangenen Monaten intensiviert hat. Damit setzen sich die Fachmedien eindeutig gegenüber anderen Informationsquellen durch. Denn 78 Prozent der befragten Entscheider vertreten die Ansicht, in Fachtiteln die relevantesten Informationen ihrer jeweiligen Branche vorzufinden. Für 67 Prozent besitzen sie darüber hinaus eine höhere Glaubwürdigkeit als Wirtschaftsmedien und berufliche Netzwerke. Das spiegelt sich auch im Leseverhalten wider, das bei zwei Dritteln wesentlich konzentrierter ist als bei anderen Informationsquellen. Dies gilt nicht nur für redaktionelle Berichte, sondern gleichermaßen für Werbeinhalte. Mit 48 Prozent der Stimmen, wird deren Relevanz sogar um das Dreieinhalb- bzw. Fünffache höher eingestuft als in beruflichen Netzwerken (14 Prozent) und Wirtschaftstiteln (9 Prozent).

Insbesondere für PR-Berater*innen ist es wichtig, diese Entwicklungen bei der Pressearbeit zu berücksichtigen, um die Entscheider in den Unternehmen zielgenau zu adressieren.

PR in der Corona-Krise

Warum PR während der Corona-Krise wichtig ist

Das Coronavirus ist allgegenwärtig. Negativ-Meldungen beherrschen die Nachrichten und das notwendige Social Distancing macht jedem derzeit klar, wie wichtig Nähe ist. Verlässliche Informationen, transparente Kommunikation und Vertrauen sind gefragter denn je. Das gilt auch für Unternehmen jeder Art und Größe. Wenn wir uns nicht persönlich begegnen können, ist es umso wichtiger sichtbar zu bleiben, Nähe zu schaffen und Verlässlichkeit zu bieten – digital auf verschiedensten Kanälen, unabhängig von Messen, Events, Meetings und Co.

 

Fingerspitzengefühl ist gefragt

Mit der richtigen Kommunikation können Unternehmen auch in Krisenzeiten punkten. Mit einer angepassten PR-Strategie und Krisenkommunikation bietet sich die Möglichkeit Vertrauen zu stärken und sich als verlässlicher Partner zu positionieren. Es ist elementar, nicht den Eindruck zu erwecken, dass aus der Corona-Krise Profit geschlagen werden soll. Gleichzeitig sind Lösungsvorschläge und Hilfestellungen gewünscht. Dieser Umstand bietet ein großes Potenzial für Unternehmen und deren Produkte. Wichtig sind ein Feingefühl für passende Themen und Texte, die richtige Ansprache der Zielgruppe – egal ob Journalist, Blogger oder Influencer – und eine klar verständliche Kommunikation. Wer tief im Tagesgeschäft verhaftet ist, sollte professionelle Kommunikationsexperten zu Rate ziehen, denn ein externer Blick hilft, passende Themen zu definieren und in der richtigen Form aufzubereiten. PR-Berater agieren hier stets als Vermittler zwischen Unternehmen und Journalisten bzw. Bloggern. Als Kenner der Medienlandschaft und mit engen Kontakten zur Presse, wissen sie was den Ausschlag geben kann, um ein Thema oder Produkt zu platzieren.

 

Journalisten und Blogger brauchen Input und potenzielle Kunden haben Zeit

Die Corona-Pandemie dominiert die Berichterstattung, aber egal, ob Online-Medien, Print-Magazine und ihre E-Paper oder TV-Programme – alle haben Rubriken und Formate, die auch jetzt unabhängig von Corona gefüllt werden wollen. Denn die Menschen haben Zeit zu lesen und sich zu informieren. Nicht nur Entertainment- und Sport-Angebote werden aktuell online überproportional genutzt, auch Hintergrundberichte und Produktinformationen sind gefragt. Journalisten und Blogger sind daher gerade jetzt auf gut aufbereitete Informationen sowie Bild- und Video-Material angewiesen, die digital in für sie passender Form zur Verfügung stehen, um ihre Berichte und Artikel umzusetzen.

 

 

 

 

 

Hannover Messe 2019 am abas Stand

Presseberichterstattung zur Hannover Messe

Als Weltleitmesse der Industrie zählt die Hannover Messe, neben der Internationalen Funkausstellung in Berlin oder der IAA in Frankfurt, zu den wenigen großen Messen in Deutschland, die jährlich noch immer zahlreiche Unternehmen und Messbesucher anlocken. Umso wichtiger ist es für die Unternehmen, frühzeitig mit der Planung des Messeauftritts zu beginnen. Dabei ist eine ansprechende Pressearbeit vor, während und nach der Messe zu empfehlen.

Denn eine gute Vor- und Nachberichterstattung sorgt für eine hohe Visibility und hilft dabei, das Potenzial der Leadgenerierung auszuschöpfen. Schon im letzten Jahr konnte das Pressebüro PR KONSTANT durch die Medienarbeit zahlreiche Fachbesucher mobilisieren, die Messestände seiner Kunden zu besuchen oder sie im Nachgang der Messe zu kontaktieren. Das gelang den Kommunikationsexperten insbesondere durch die vielen Berichte, unter anderem in der Süddeutschen Zeitung, dem MM MaschinenMarkt oder der Produktion.

Denn durch die 22-jährige PR-Erfahrung kann PR KONSTANT auf enge Kontakte zu den Redaktionen der Wirtschaftspresse, einschlägiger Fachpublikationen und der Messezeitung setzen, wovon die Kunden deutlich profitieren. Um im Ergebnis zielgruppengenau Berichte für die Unternehmen zu platzieren, arbeitet das Team stets ein individuelles Konzept für die Pressearbeit zur Hannover Messe aus. Dabei sind neben der Aussendung von Pressemeldungen im Vorfeld, Face-to-Face-Meetings mit den Journalisten vor Ort am Messestand ein wesentlicher Bestandteil der Kommunikationsarbeit. Zum Abschluss eines Messetages organisiert PR KONSTANT in Zusammenarbeit mit den Kunden zudem oft einen Pressempfang, Happy Hours oder eine Standparty – so kommt auch das Networking nicht zu kurz.

Leadgenerierung

Leadgenerierung durch PR-Arbeit

Pressearbeit führt zweifelsfrei zu mehr oder oft sogar zu sehr hoher Visibility. Eigentlich ist sie deshalb für erfolgreiche Unternehmen ein Muss. Allerdings schauen immer mehr Vertriebs- und Marketingleiter sehr fokussiert auf die Generierung von Leads, setzen dabei verstärkt auf digitales Marketing und vernachlässigen oft die PR-Arbeit, obwohl diese jahrelang zur Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen beigetragen hat. Hinzu kommt noch, dass die erhofften Leads über Xing, LinkedIn oder Landing-Pages häufig gar nicht generiert werden, herrscht doch insbesondere im Bereich Social Media eine hohe Inflation: Jeder twittert, postet und trackt.

Sollen Entscheider von Unternehmen angesprochen werden, versagt Social Media meist. Dies belegen reihenweise Studien. Führungskräfte in Unternehmen vertrauen nach wie vor Wirtschaftstiteln, Fachmagazinen und Nachrichtensendungen. Sie trauen Social Media nicht. Laut Statistischem Bundesamt halten nur 5 % der Deutschen Soziale Medien und Netzwerke für glaubwürdig, 75 % der Befragten geben explizit an, dass die Inhalte eher unglaubwürdig sind.

Dagegen lassen sich gute Leads indirekt und direkt durch PR generieren – sowohl in den Bereichen B2C als auch B2B. Endkunden erreicht die Pressearbeit insbesondere mit Lifestyle- und Verbraucherthemen. Hier funktioniert auch der Einsatz von Social Media, um beispielsweise für Mode, Accessoires und Schminke zu werben. Entscheider in Unternehmen dagegen nutzen Fachtitel – Print und digital – als prioritäre Informationsquelle, sagen auch das Institut für empirische Sozialforschung und der Leseranalyse Entscheidungsträger e.V. Nichtsdestotrotz ist eine Diversität der Kanäle wichtig, denn Vertrautheit ist ein kritisches Erfolgselement bei Leadgenerierungskampagnen. Die Erstellung regelmäßiger Inhalte für verschiedene Kanäle gerade von unbeteiligten Dritten – wie Journalistinnen und Journalisten – sind von großem Wert. Jeder weiß, dass die meisten Influencer bezahlt werden. Es sind vor allem redaktionelle Artikel, die die Glaubwürdigkeit und den Ruf eines Unternehmens stärken, und sie können für diverse Social Media Kanäle genutzt werden. Zudem ist Reputation für die Generierung sowohl von qualitativen als auch quantitativen Leads sehr wichtig.

Und auch wir PR-Beraterinnen und PR-Berater sind Fans des Digitalen: 80 Prozent der Artikel, die durch unsere Pressearbeit erscheinen, werden online veröffentlicht. Dort, wo über 75 Prozent der Entscheider ihre Kaufentscheidung treffen. Schlussendlich ein weiterer Grund auch mit Wirtschaftstiteln, Fachzeitungen und Verlagen über die Generierung von Leads zu sprechen.