Beiträge

KI als zuverlässiger Partner im Bestandsmanagement: Von starren Regeln zu autonomem Handeln

In einem Marktumfeld, das von volatilen Bedarfen und fragilen Lieferketten geprägt ist, stößt das klassische, manuelle Bestandsmanagement zunehmend an seine Grenzen. Dieser Hintergrundbericht beleuchtet, wie Unternehmen durch den gezielten Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) den Spagat zwischen maximaler Lieferfähigkeit und minimierter Kapitalbindung meistern. Von regelbasierten Systemen bis hin zur zukunftsweisenden Agentic AI wird aufgezeigt, wie die technologische Evolution die Disposition revolutioniert. Praxisprojekte zeigen, dass sich dank KI – je nach Ausgangslage – Bestände um bis zu 30 % und manueller Planungsaufwand um bis zu 75 % reduzieren lassen.

In Zeiten globaler Unsicherheiten und steigenden wirtschaftlichen Drucks stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Bestände effizient zu steuern, ohne die Lieferfähigkeit zu gefährden. Künstliche Intelligenz hat sich dabei von einem Trendthema zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor entwickelt. Doch KI ist nicht gleich KI – die technologische Evolution reicht von einfachen, regelbasierten Systemen bis hin zu autonomen Agenten, die komplexe Entscheidungsprozesse eigenständig übernehmen. Ein Blick auf die Entwicklungsstufen zeigt, wie Unternehmen heute ihre Liquidität sichern und die Effizienz in der Disposition massiv steigern können. Dabei geht es nicht um den Ersatz des Menschen, sondern um eine Symbiose, die Bestände senkt und gleichzeitig die Lieferfähigkeit maximiert.

Unternehmen agieren heute in einem Umfeld, das von gestörten Lieferketten, volatilen Märkten und einem hohen Kostendruck geprägt ist. Im Bestandsmanagement bedeutet Wertschöpfung in diesem Kontext vor allem eines: Kapitalbindungen so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig eine maximale Lieferfähigkeit sicherzustellen. Wer hier ineffizient arbeitet, riskiert Wettbewerbsnachteile durch zu hohe Betriebskosten oder Fehlbestände. KI fungiert in diesem Spannungsfeld als wertvoller Partner, indem sie präzise Prognosen liefert und Routinetätigkeiten automatisiert. Die Ergebnisse aus der Praxis sprechen für sich: Durch KI-gestützte Forecasts lassen sich Bestände bei gleichbleibender Verfügbarkeit um bis zu 30 Prozent reduzieren.


Die Grenzen der klassischen Disposition

Die traditionelle Bedarfsplanung stößt dort an ihre Grenzen, wo menschliche Kapazität endet. Ein Disponent, der tausende Artikel betreut, kann kaum für jeden Artikel täglich die optimale Bestellmenge unter Berücksichtigung von Saisonalität, Trends und Werbeaktionen berechnen. Die Praxis zeigt, dass manuelle Planung oft reaktiv ist. Das Ergebnis sind Sicherheitszuschläge “aus dem Bauch heraus“, die zwar das Gewissen beruhigen, aber die Lagerhallen füllen und die Liquidität unnötig binden.

KI-gestützte Systeme setzen genau hier an. Sie fungieren nicht als Blackbox, sondern als hochperformanter Assistent, der riesige Datenmengen in Echtzeit analysiert. Der Fokus verschiebt sich weg von der reinen Datenverwaltung hin zur strategischen Steuerung.


Die vier Stufen der KI-Evolution im Bestandsmanagement

Um das Potenzial von KI voll auszuschöpfen, ist ein Verständnis der verschiedenen technologischen Entwicklungsstufen notwendig. REMIRA, seit über 30 Jahren Experte für intelligente Softwarelösungen, insbesondere im Bereich Absatzprognose und Bestandsmanagement, unterteilt diese Evolution in vier wesentliche Bereiche:

Rule-Based Static AI: Dies ist die klassische Form, in der Softwareentscheidungen auf Basis statischer, unveränderlicher Parameter trifft. Oft kommen hier einfache Mittelwertsberechnungen zum Einsatz. Die KI agiert innerhalb starrer Regeln, die von Mitarbeitern vorgegeben werden.

Dynamic Rule-Based AI: In dieser Stufe gibt das Unternehmen zwar noch die Grenzen der Regeln vor, doch die KI bestimmt die optimalen Parameter innerhalb dieses Rahmens selbstständig. Solche Systeme erkennen bereits Saisonalitäten und Veränderungen im Nachfrageverhalten.

Multi Time Series AI: Hier verlässt die Technologie die klassischen Prognoseverfahren und wechselt in den Bereich des Machine Learning. Es werden nicht mehr nur einzelne Zeitreihen betrachtet, sondern eine Vielzahl externer Einflussfaktoren in die Berechnung einbezogen, was zu einer deutlich höheren Prognosegüte führt.

Agentic AI: Die höchste Evolutionsstufe markiert der Einsatz autonomer Agenten. Diese kleinen Programme übernehmen das Verhalten von Mitarbeitern komplett autonom. Ein Agent wird durch ein Ereignis getriggert und durchläuft eigenständig einen definierten Prozess, um ein valides Ergebnis zu liefern – ohne manuelles Eingreifen.


Messbare Business-Impacts und Prozessoptimierung

Der Einsatz intelligenter Systeme führt zu einer signifikanten Entlastung der Mitarbeiter. In der Praxis zeigt sich, dass der manuelle Dispositionsaufwand durch Automatisierung um bis zu 75 Prozent gesenkt werden kann. Dadurch gewinnen Fachkräfte wertvolle Zeit für strategische Aufgaben. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die Reduzierung von Out-of-Stock-Situationen um 30 bis 50 Prozent. Durch die bessere Warenverfügbarkeit bei gleichzeitig optimierten Beständen wird Working Capital freigesetzt, was die Liquidität des Unternehmens direkt verbessert.

Besonders bei Unternehmen mit mehreren Standorten oder Lagerstufen entfaltet die KI ihre volle Stärke: Durch eine standortübergreifende Optimierung lassen sich die Bestände zusätzlich um 10 bis 15 Prozent senken. Die KI reagiert dynamisch auf Veränderungen in den Lieferwegen oder in der Nachfrage und passt die Parameter kontinuierlich an das aktuelle Marktgeschehen an.


Der Weg zum KI-gestützten Bestandsmanagement

Trotz der klaren Vorteile nutzen laut einer aktuellen REMIRA-Umfrage unter Kunden und Interessenten noch immer rund 64 Prozent der Unternehmen keine KI in ihrem Bestandsmanagement. Die Gründe? Skepsis oder fehlendes internes Know-how. Der Einstieg muss aber nicht komplex sein. Wichtig ist es, den eigenen Status quo zu bestimmen und die passende KI-Lösung für die individuellen Anforderungen zu finden. Ob es um die Automatisierung von Routinen oder die präzise Bedarfsplanung geht – KI ist heute kein „Nice-to-have“ mehr, sondern die Grundlage für eine resiliente und wertschöpfende Supply Chain.


Fazit: Die Weichen für die autonome Supply Chain sind gestellt

Die Analyse der technologischen Entwicklungsstufen verdeutlicht: KI im Bestandsmanagement ist längst kein futuristisches Experiment mehr, sondern ein erprobtes Werkzeug mit unmittelbarem Impact auf die Bilanz. Der entscheidende Vorteil liegt in der Skalierbarkeit und Präzision: Während menschliche Disponenten in der Flut aus Daten und Artikeln zwangsläufig priorisieren müssen, sichert die KI eine lückenlose Optimierung bis auf Artikelebene – und das rund um die Uhr.

Unternehmen sollten den Übergang zur KI-gestützten Disposition nicht als reines IT-Projekt, sondern als strategische Neuausrichtung verstehen. Dabei gilt: Der Mensch wird nicht ersetzt, sondern befreit. Durch die Automatisierung von Routineentscheidungen (Management by Exception) rückt der Disponent in die Rolle des Strategen, der Ausnahmesituationen steuert und die Supply Chain proaktiv gestaltet.

Angesichts der Tatsache, dass noch immer über 60 Prozent der Unternehmen auf diese Effizienzpotenziale verzichten, bietet sich aktuell eine wertvolle Chance zur Differenzierung im Wettbewerb. Wer heute den Schritt von starren Regeln hin zu intelligenten, agentenbasierten Systemen geht, sichert sich nicht nur liquide Mittel durch optimierte Bestände, sondern schafft die notwendige Resilienz für die Herausforderungen der globalen Märkte von morgen. Die Technologie ist bereit – es liegt an den Entscheidern, sie zum Partner zu machen.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

Folgende Pressebilder werden ausschließlich für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Wir weisen darauf hin, dass einige der verwendeten Bilder mithilfe von KI erstellt wurden. Weitere Informationen finden sich im REMIRA-Pressefach und unter https://www.remira.com/de/.

Warum S&OP ohne abgestimmte Prognosen wirkungslos bleibt

Viele Unternehmen haben Sales & Operations Planning (S&OP) etabliert, dennoch bleibt der Effekt in der Praxis oft hinter den Erwartungen zurück. Eine zentrale Ursache liegt in der fehlenden Abstimmung der beteiligten Bereiche. In vielen Unternehmen entstehen Absatzplanung, Nachfrageprognosen, Finanzziele und operative Planungen weiterhin nebeneinander, ohne systematisch miteinander abgeglichen zu werden. Dadurch bleiben Zielkonflikte zwischen Nachfrage, Kapazitäten, Beständen und Serviceanforderungen oft lange unentdeckt. Im Tagesgeschäft führt das zu typischen Reibungsverlusten: Forecasts werden parallel entwickelt, Abweichungen zu spät erkannt und Operations arbeiten mit Planständen, die nicht unternehmensweit konsistent sind.

Die Konsensplanung (Consensus Forecasting) setzt genau hier an und kann die Planungsqualität spürbar verbessern, insbesondere wenn dieser Prozess als Funktion innerhalb einer digitalen Lösung zur Bedarfsplanung und Bestandsoptimierung wie Slim 4 verankert ist. So können KI-gestützte Analysen mit dem Wissen der einzelnen Mitarbeitenden transparent kombiniert werden, um einen Demand Plan zu erstellen, der von allen getragen wird.

Gap Management als Herzstück des S&OP-Prozesses

Letztlich entscheidet die konkrete Ausgestaltung des Konsensprozesses über den Erfolg. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven und marktbezogene Einflussfaktoren nicht nur zu berücksichtigen, sondern strukturiert in einer gemeinsamen Planungsgrundlage zusammenzuführen. Dabei müssen auch Informationen einfließen, die sich nicht aus der Datenbasis der Vergangenheit ableiten lassen: darunter Portfolio-Erweiterungen, anstehende Kampagnen oder marktbegleitende Entwicklungen, etwa wenn Wettbewerber aus dem Markt ausscheiden. Während datenbasierte Forecasts eine objektive Grundlage bieten, bringen Vertrieb und Marketing ihre qualitativen Markteinschätzungen ein. Supply-Chain-Verantwortliche ergänzen diese um die Bewertung im Hinblick auf Kapazitäten, Lieferzeiten und Beständen. Dadurch lassen sich Zielkonflikte frühzeitig erkennen und aussteuern –- von Priorisierungen im Sortiment, Kapazitätsentscheidungen oder Bestandsanpassungen über die bewusste Eskalation strategischer Zielkonflikte ins Management bis hin zum optimierten Demand Plan, der sowohl marktnah als auch operativ umsetzbar ist.

Consensus Forecasting schafft die Grundlage für dieses Gap Management. Definierte Prozesse und Verantwortlichkeiten sowie die frühzeitige Integration operativer Rahmenbedingungen sind entscheidend, um sicherzustellen, dass Planungsmeetings nicht der Klärung von Daten dienen, sondern der Entscheidungsfindung. In der Praxis führt dieser Ansatz zu deutlich mehr Transparenz, schnelleren Abstimmungsprozessen und einer höheren Planungsqualität. S&OP entwickelt sich so von einem isolierten Planungsinstrument zu einem zentralen Steuerungsmechanismus entlang der gesamten Supply Chain.

Consensus Forecasting als integrierte Funktion in Slim4

Um diesen strukturierten Ansatz nachhaltig zu verankern und Lücken im Workflow zu schließen, braucht es neben festgelegten Abläufen auch die passende Systemunterstützung – etwa durch die KI-Software für Supply Chain Planung und Bestandsoptimierung Slim4. So hat Anbieter Slimstock das Consensus Forecasting als Funktion in seinem S&OP-Modul gleich mit verankert. Die digitale Lösung unterstützt diesen Prozess, indem sie unterschiedliche Planstände, Forecast-Beiträge und Abweichungen zentral sichtbar macht. Dadurch lassen sich Gaps zwischen statistischer Prognose, kommerziellen Annahmen und operativen Rahmenbedingungen strukturiert analysieren. Anpassungen werden nachvollziehbar dokumentiert, Szenarien vergleichbar gemacht und Entscheidungen auf eine gemeinsame Datenbasis gestellt.  Zudem entsteht eine durchgängige Planungslogik, die als verbindliche Grundlage für alle weiteren Entscheidungen dient.

Mit dieser modularen Unterstützung wird S&OP vom Abstimmungsformat zu einem Steuerungsinstrument, das tatsächlich Wirkung zeigt, und zwar im Tagesgeschäft ebenso wie in der strategischen Planung.

Webinar: Consensus Forecasting in der Praxis

Wie sich eine konsistente, bereichsübergreifende Planung im S&OP konkret umsetzen lässt, zeigt Slimstock im Webinar „Gemeinsam planen, statt einsam raten: Ihr Weg zum Consensus Forecasting mit Slim4“ am 21. Mai 2026, von 11 bis 11:45 Uhr.

Die Online-Veranstaltung gibt Einblicke in typische Herausforderungen der Konsensplanung und zeigt anhand einer Live-Demonstration, wie unterschiedliche Forecast-Beiträge in Slim4 zusammengeführt und transparent abgestimmt werden können. Ergänzend werden praxisnahe Beispiele vorgestellt, die verdeutlichen, wie Unternehmen ihre Planungsgenauigkeit verbessern und Abstimmungsaufwände reduzieren.

Kostenlose Anmeldung zum Webinar unter

https://www.slimstock.com/de/veranstaltungen/slimstock-webinar-ihr-weg-zum-consensus-forecasting-mit-slim4/

 

Ansprechpartner für Journalisten: Nadine Konstanty • nadine(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von Slimstock.

Folgende Pressebilder werden ausschließlich für für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Weitere Informationen finden sich im Slimstock-Pressefach und unter https://www.slimstock.com/de/.

Whitepaper: Connected Commerce I Mehr als ein Schaufenster – wie der stationäre Handel die Kundenerwartungen erfüllt

REMIRA veröffentlicht ein neues Whitepaper, das Händlern zeigt, wie sie durch nahtlose Omnichannel-Strategien die Kundenzufriedenheit maximieren. Die Analyse im Whitepaper verdeutlicht, dass langfristiger Erfolg im stationären Handel heute zwingend von der intelligenten Verknüpfung aller Verkaufskanäle und smarten Hintergrundtechnologien abhängt. Das kostenlose Dokument bietet praxisnahe Lösungen für die ideale Ausrichtung von Filialprozessen und präsentiert Erfolgsbeispiele aus der Branche.


Technologie als Schlüssel zur Kundenbindung

Egal, wie ansprechend ein Ladengeschäft oder ein Online-Shop gestaltet ist: Wenn die Erwartungen der Kunden nicht erfüllt werden, bleibt die Loyalität aus. Eine hohe Kundenzufriedenheit gilt im modernen Einzelhandel jedoch als Nonplusultra. Dieses Ziel ist ohne die richtige technologische Basis kaum noch erreichbar. Nur wenn die Prozesse im Hintergrund – von der Bestandsführung bis zum Check-out – reibungslos ineinandergreifen, entsteht das vom Kunden geforderte nahtlose Einkaufserlebnis.


Herausforderungen meistern und Potenziale nutzen

Der Omnichannel-Ansatz bietet Händlern dabei enorme Vorteile. Das Whitepaper analysiert detailliert, welchen Herausforderungen sich Einzelhändler heute gegenübersehen und wie diese durch den Einsatz smarter Technologien in Wettbewerbsvorteile verwandelt werden. Dabei steht nicht nur der technologische Aspekt im Vordergrund, sondern vor allem der Mehrwert für den Endverbraucher: Kunden profitieren von einer konsistenten User-Experience, die über die reine Warenverfügbarkeit hinausgeht.


Praxisnahe Einblicke für die Branche

Neben theoretischen Grundlagen liefert das Paper konkrete Leitfäden für die Praxis. Es wird aufgezeigt, wie die ideale Ausrichtung der Filialprozesse gelingt, um den stationären Handel fit für die digitale Zukunft zu machen. Um den Mehrwert abzurunden, enthält das Whitepaper Einblicke in die Umsetzung bei anderen Marktteilnehmern, die Omnichannel-Strategien bereits erfolgreich in ihren Alltag integriert haben.


Verfügbarkeit

Das vollständige Whitepaper steht ab sofort unter folgendem Link kostenlos zum Download bereit: https://remira.com/de/whitepaper-omnichannel-commerce?utm_source=pressemitteilung&utm_medium=link&utm_campaign=presse-2026

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

Folgende Pressebilder werden ausschließlich für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Weitere Informationen finden sich im REMIRA-Pressefach und unter https://www.remira.com/de/.

EUROBAUSTOFF Zentrallager Nord integriert den neuen REMIRA AI-Forecast als hybrides SaaS-Modell

Die EUROBAUSTOFF Zentrallager Nord GmbH & Co. KG mit Sitz in Sittensen ist eine der zentralen Logistikdrehscheiben der Baustoffhandelskooperation EUROBAUSTOFF. Das Zentrallager sichert die Warenverfügbarkeit für zahlreiche Gesellschafter im Norden und sorgt für hocheffiziente Logistikketten. Genau dazu trägt auch die REMIRA Bestandsmanagementsoftware bei – künftig sogar mit der Unterstützung des neuen AI-Forecasts.

Die On-Premise-Lösung für Bestandsmanagement von REMIRA ist bereits seit Mitte 2014 bei der EUROBAUSTOFF Zentrallager Nord GmbH & Co. KG im Einsatz. Rund 250 Lieferanten werden heute mithilfe der Software verwaltet. Die Entscheidung für REMIRA fiel damals, weil das vorherige System mit den Anforderungen des Unternehmens nicht mehr mithalten konnte. Die REMIRA Software hingegen überzeugte unter anderem durch die zahlreichen Möglichkeiten bei der Konfiguration. Daran erinnert sich auch noch Simeon Spies, der die IT und das Controlling am Zentrallager Nord leitet. Seit knapp 35 Jahren ist er im Betrieb und war daher auch bei der Einführung der REMIRA-Software dabei: „Schon im ersten Gespräch mit REMIRA haben wir gesagt, wie wir uns die Konfiguration vorstellen. Und genauso wurde es dann auch umgesetzt – ohne Komplikationen. Bis heute wurde alles eingehalten, was uns damals zu der Software versprochen wurde.“

Das EUROBAUSTOFF Zentrallager Nord agiert als Logistikdienstleister für den Baustoffgroßhandel. Vom Zentrallager Nord aus werden täglich 62 Gesellschafter an 189 Standorten mit Baustoffen jeglicher Art beliefert. Damit sichert das Unternehmen die Warenverfügbarkeit für zahlreiche Gesellschafterstandorte in Norddeutschland und sorgt für hocheffiziente Logistikketten. Die Entscheidung, sich dabei von der Bestandsmanagementsoftware von REMIRA unterstützen zu lassen, hat sich schnell bezahlt gemacht, wie Simeon Spies zufrieden feststellt: „Unsere Prozesse haben sich mit REMIRA stark verbessert und sind aufgrund der tollen Dispositionsergebnisse sehr viel schneller geworden. Inzwischen sind einige Lieferanten zu 100 % automatisiert.“

 

Passgenaue Disposition – für Einzelstücke und ganze LKW-Ladungen

Die Geschwindigkeit der Abläufe ist ein echter Mehrwert für das EUROBAUSTOFF Zentrallager Nord, denn das Handling hat hier eine große Besonderheit. Das Unternehmen kauft bei den Lieferanten ganze Ladungen ein und kommissioniert sie dann auf kleinere Losgrößen herunter – bis hin zu Einzelstücken. Die Dispositionsparameter müssen hier also passgenau festgelegt werden. „Der Bau-Turbo der Bundesregierung hat noch nicht so recht gezündet. Deswegen werden wir von den Gesellschaftern aktuell gerne für kleinere Positionen als für ganze LKW frequentiert. Da sind wir auf ein System angewiesen, das unsere Prozesse auch bei kleiner werdenden Losgrößen schneller macht“, erklärt Simeon Spies. Und genau hier kann die REMIRA-Lösung punkten.

Das EUROBAUSTOFF Zentrallager Nord nutzt beispielsweise die Funktionalität des Auffüllens. Wenn eine Position im Lager fehlt, wird automatisch eine Bestellung ausgelöst. „Das ist beispielsweise eine Denke, die das alte System nicht leisten konnte“, erinnert sich der Leiter von IT und Controlling. „Natürlich birgt die Vorgehensweise auch ein gewisses Restrisiko“, sagt er und meint damit einen möglichen Überbestand. „Zum Ende von Corona mussten wir die Automatisierung beispielsweise drastisch herunterfahren. Die Auswirkungen konnte das System nicht kennen.“ Dass die Bestandsmanagementsoftware jedoch auch außergewöhnliche Ereignisse intelligent einkalkuliert, könnte bei der EUROBAUSTOFF Zentrallager Nord GmbH & Co. KG schon bald Realität werden. Denn das Unternehmen hat sich für den Umstieg auf die neue SaaS-Version der REMIRA Bestandsmanagementsoftware entschieden – zunächst noch im hybriden Betrieb. Nach über einem Jahrzehnt erfolgreicher Partnerschaft steht nun also ein neues Kapitel an.

 

Daten mit AI-Forecast optimal auswerten

Bei der Entscheidung für den Wechsel auf die neue Version standen vor allem zwei Aspekte im Vordergrund: Einerseits die Verlässlichkeit der bewährten Partnerschaft, andererseits die Zukunftsvision. Denn die KI-gestützten Forecast-Lösungen von REMIRA bergen ein enormes Automatisierungspotenzial. Das sieht auch Quentin Gabriel, Systemadministrator in der IT beim EUROBAUSTOFF Zentrallager Nord: „Vor allem bei Sonderfällen und einzelnen Ereignissen ist mit dem AI-Forecast auf Dauer sicher mehr Automatisierung möglich. Außerdem sind wir intern weiter dabei, die vorhandenen Daten sinnvoll zu sammeln und nutzen, um sie dann auch mit einfließen zu lassen.“

Dass die künstliche Intelligenz dann nicht von außen kommt, sondern in das bekannte und bewährte System von REMIRA integriert wird, sieht Gabriel als weiteren Vorteil. „Wir können so einen sehr flüssigen Übergang gestalten und sind nicht dazu gezwungen, von heute auf morgen auf ein anderes Modell umzusteigen. Wir können weiter auf REMIRA vertrauen und haben nicht das Risiko, dass irgendwas plötzlich nicht mehr so funktioniert wie vorher.“

 

Starkes Commitment: Roadmap bis 2031

Dass die Zusammenarbeit zwischen REMIRA und dem EUROBAUSTOFF Zentrallager Nord auf starken Beinen steht, zeigt auch die langfristige Ausrichtung des Projekts. Der Übergang in die Cloud erfolgt dabei strategisch in zwei Phasen. Während der Startschuss für die Hybrid-Version bereits im Februar dieses Jahres fiel, ist die komplette Umstellung auf den Full-SaaS-Betrieb* für Januar 2028 geplant. Damit sichert sich das Unternehmen nicht nur die technologische Kontinuität, sondern wird auch aktiv an der wachsenden Vision und den neuen Features des AI-Forecasts von REMIRA partizipieren.

 

* Ein Full-Software-as-a-Service bezeichnet ein Modell, bei dem eine Anwendung vollständig über die Cloud bereitgestellt wird und REMIRA sämtliche Aspekte von Betrieb, Wartung, Sicherheit und Infrastruktur übernimmt.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

Folgende Pressebilder werden ausschließlich für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Weitere Informationen finden sich im REMIRA-Pressefach und unter https://www.remira.com/de/.

Slimstock stellt neues „Agentic Data Management“-Tool vor: KI-Agent übernimmt automatisiert Datenanalyse, -cleaning, -korrektur und Lieferantenkorrespondenz

Die Qualität von Daten entwickelt sich zunehmend zum kritischen Erfolgsfaktor moderner Lieferketten. Mit der neuen Agentic Data Management Plattform stellt Slimstock eine Lösung vor, die Produkt- und Lieferantendaten automatisiert validiert, korrigiert und anreichert. Unternehmen schaffen damit die Grundlage für effizientere Prozesse, bessere Entscheidungen, Kostenreduktion und Freisetzung von Kapazitäten der Supply-Chain-Mitarbeitenden – und das bei höherer Genauigkeit, ohne die aktuelle Prognose zu beeinträchtigen. Durch die Automatisierung des gesamten Daten-Lebenszyklus lassen sich in konkreten Anwendungsszenarien manuelle Aufwände beim Produkt-Onboarding um bis zu 85 Prozent reduzieren. Die Lösung ist sowohl als integratives Tool der Supply-Chain-Software Slim4 als auch als eigenständige Stand-alone-Plattform ab sofort verfügbar.

 

Datenqualität bremst Digitalisierung in der Supply Chain

Ob im Handel oder in der produzierenden Industrie – viele Unternehmen treiben die Digitalisierung ihrer Supply-Chain-Prozesse voran, stoßen jedoch an strukturelle Grenzen: Die zugrunde liegenden Daten sind häufig unvollständig, inkonsistent oder fehlerhaft. So scheitern automatisierte Prozesse bereits an simplen Formatunterschieden oder Namenskonventionen.

Gerade im Produkt- und Lieferanten-Onboarding werden Informationen vielfach noch manuell, oft Excel-basiert verarbeitet und zwischen verschiedenen Systemen und Beteiligten ausgetauscht. Die Konsequenzen sind weitreichend: Fehlende oder falsche Daten beeinträchtigen Prognosen, führen zu ineffizienten Beständen und erschweren operative Entscheidungen. Damit verstärken sie genau jene Probleme, die durch Digitalisierung eigentlich gelöst werden sollen.

 

KI greift aktiv in Datenprozesse ein und sichert Stammdatenqualität

Mit der Agentic Data Management Plattform verfolgt Slimstock einen neuen Ansatz im Datenmanagement. Ziel ist es, Stammdaten nicht nur nachträglich zu prüfen, sondern bereits im Entstehungsprozess so zu steuern, dass sie von Anfang an korrekt, vollständig und konsistent sind.

Das System nutzt autonome KI-Agenten, um Datenlücken nicht nur zu identifizieren, sondern aktiv zu schließen und die Korrektheit der Informationen sicherzustellen. Dabei werden eingehende Informationen kontinuierlich mit bestehenden Datenstrukturen und Mustern nach internen Regeln abgeglichen. Auffälligkeiten werden nicht nur erkannt, sondern unmittelbar korrigiert oder zur Klärung angestoßen, auch durch eine direkte Interaktion des Agenten mit Stakeholdern.

Gleichzeitig standardisiert die Plattform Daten für unterschiedliche Anwendungen – etwa für ERP-Systeme, Planungslösungen oder digitale Vertriebskanäle.

 

Lieferanten werden in Datenprozesse integriert

Ein wesentlicher Bestandteil der Lösung ist die direkte Einbindung von Lieferanten in den Datenprozess. Die Plattform kommuniziert eigenständig mit externen Partnern, fordert fehlende Informationen per E-Mail an und führt diese strukturiert durch den Prozess der Datenergänzung.

Dabei werden typische Herausforderungen wie unvollständige Produktinformationen, fehlende Zertifikate oder fehlerhafte Inhalte automatisiert adressiert. Auch eingehende Dokumente und Dateien werden durch KI analysiert und auf Plausibilität geprüft, bevor sie in die Systeme übernommen werden.

Durch diese automatisierte Orchestrierung reduziert sich der manuelle Abstimmungsaufwand erheblich. Gleichzeitig verändert sich die Rolle von Datenverwaltern: Sie greifen nur noch bei Ausnahmen ein und übernehmen verstärkt eine steuernde Funktion im Datenprozess, wodurch mehr Kapazitäten für Analyse, Planung und Prozessoptimierung entstehen.

Unternehmen profitieren von kürzeren Durchlaufzeiten im Produkt-Onboarding, geringeren Fehlerquoten und einer deutlich höheren Prozessgeschwindigkeit. Gleichzeitig sinken Kosten, die durch Korrekturen, Nacharbeiten oder fehlerhafte Disposition entstehen.

 

Deutliche Effizienzgewinne im operativen Einsatz

Der Nutzen des Ansatzes zeigt sich insbesondere in der Skalierung datenintensiver Prozesse. In konkreten Anwendungsszenarien konnte das System beispielsweise bei 800 Lieferanten alle fünf wichtigen Ansprechpartner eigenständig identifizieren – vom Stammdatenmanager über den Nachhaltigkeitsbeauftragten bis hin zum Logistikmanager. So wird sichergestellt, dass der KI-Agent zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Ansprechpartner erreichen kann. In einem anderen Szenario wurden 12.000 Produkte in zehn Wochen validiert und angereichert und nach dem Proof of Concept auf über 80.000 SKUs skaliert. Auch regelmäßige Überprüfungen profitieren massiv: So lassen sich Batch-Validierungen von 500 Lieferanten und 15.000 SKUs inklusive CSRD-Prüfung* in unter 20 Minuten realisieren.

 

Grundlage für KI-gestützte Supply-Chain-Optimierung

Mit dem neuen Tool erweitert Slimstock sein Lösungsportfolio gezielt um den Faktor Datenqualität. Unabhängig davon, ob die Agentic Data Management Plattform als eigenständige Lösung oder integriert in die Supply-Chain-Planungssoftware Slim4 genutzt wird, unterstützt sie Unternehmen dabei Prognosen maßgeblich zu verbessern, Bestände zu optimieren und die Transparenz und Resilienz in der Lieferkette zu erhöhen.

 

Tiefergehende Einblicke im Experten-Webinar

Für Unternehmen, die das Potenzial von Agentic AI für ihre eigene Supply Chain evaluieren möchten, bietet Slimstock weiterführende Einblicke in einem kostenlosen Webinar. Unter dem Titel „Warum schlechte Stammdaten der größte KI-Blocker sind – und wie Agentic AI das ändert“ erfahren Teilnehmende am Mittwoch, den 22. April 2026, ab 14 Uhr, wie sie Datenbarrieren überwinden und echte Automatisierung realisieren.

Kostenlose Anmeldung unter https://www.slimstock.com/de/veranstaltungen/agentic-ai-stammdaten-webinar.

 

*EU-Vorgabe zur systematischen Überprüfung von Umwelt- und Sozialstandards bei Zulieferern

 

Ansprechpartner für Journalisten: Nadine Konstanty • nadine(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von Slimstock.

Folgende Pressebilder werden ausschließlich für für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Wir weisen darauf hin, dass einige der verwendeten Bilder mithilfe von KI erstellt wurden. Weitere Informationen finden sich im Slimstock-Pressefach und unter https://www.slimstock.com/de/.