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Warum PR für Heimspeicher, Powerstations und Solarprodukte über die KI-Sichtbarkeit von Marken entscheidet

Professionelle PR und gezielte Pressearbeit sorgen dafür, dass Marken, Produkte und Unternehmen in glaubwürdigen Medien sichtbar werden. Gerade bei erklärungsbedürftigen Produkten wie Heimspeichern, Powerstations und Solarprodukten schafft eine erfahrene PR-Agentur Vertrauen, Reichweite und relevante Drittquellen. Genau diese Quellen werden auch für die Sichtbarkeit in KI-Systemen immer wichtiger.

Früher begann die Recherche nach einem neuen Stromspeicher bei Google. Heute fragen wir immer häufiger zuerst die KI: Welcher Heimspeicher passt zu meiner Photovoltaikanlage? Wie groß sollte ein PV-Speicher für einen Vier-Personen-Haushalt sein? Welche Powerstation eignet sich für Camping, Notstrom oder für mobiles Arbeiten?

Die KI liefert uns auf Fragen wie diese Antworten auf dem Silbertablett. Wir müssen uns nicht länger durch zahlreiche Treffer klicken. Stattdessen gibt es fertig formulierte Antworten – oft direkt inklusive Marken- und Produktempfehlungen. Nicht nur für Hersteller und Anbieter von Solarprodukten verändert das die Spielregeln im E-Commerce.

Denn die Sichtbarkeit eines Unternehmens entsteht nicht mehr nur auf der eigenen Website oder in den Such-Ergebnissen von Google. Entscheidend ist zunehmend, ob eine Marke in den Quellen vorkommt, die ChatGPT, Gemini, Claude, Perplexity und andere KI-Systeme als glaubwürdig bewerten. Denn dann werden sie auch zitiert. Doch welche Quellen sind das eigentlich?

 

Studien zeigen: KI greift besonders häufig auf unabhängige Quellen zurück

Wie wichtig die Arbeit der PR-Agentur für die KI-Sichtbarkeit geworden ist, zeigt die im Mai 2026 veröffentlichte Muck-Rack-Studie „What Is AI Reading?“. Dafür wurden mehr als 25 Millionen Quellenlinks aus Antworten von ChatGPT, Claude und Gemini in 17 Branchen untersucht.

Das Ergebnis: 84 Prozent der analysierten KI-Zitate stammten aus sogenannten Earned-Media-Quellen. Journalistische Inhalte machten dabei 27 Prozent aller zitierten Quellen aus. Bezahlte oder als Advertorial gekennzeichnete Inhalte kamen lediglich auf 0,3 Prozent.

Earned Media umfasst nicht nur klassische Presseberichte. Dazu zählen auch unabhängige Fachartikel, Tests, Analysen, User-generated Content und redaktionelle Beiträge auf Plattformen, die nicht vom jeweiligen Unternehmen selbst kontrolliert werden – aber eben durch PR- und Pressearbeit entstehen.

Die Aussage „KI holt sich Antworten größtenteils aus Presseberichten“ wäre also etwas zu kurz gegriffen. Richtig ist aber: Unabhängige Drittquellen prägen die KI-Antworten ganz erheblich – und genau hier wird eine PR-Agentur zum unverzichtbaren Sparringspartner. Denn GEO, also die Generative Engine Optimization, kann ohne professionelle Pressearbeit nur schwer gelingen.

 

 

Solar- und Speicherprodukte brauchen glaubwürdige Informationen

Bei einem T-Shirt ist eine Fehlentscheidung ärgerlich. Bei einem Stromspeicher kann sie richtig teuer werden.

Wer einen Heimspeicher kaufen möchte, beschäftigt sich mit nutzbarer Speicherkapazität, Ladeleistung, Batterietechnologie, Notstromfähigkeit, Wechselrichter-Kompatibilität, Garantien, Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit.

Auch bei einer Powerstation geht es um weit mehr als um Wattstunden. Kunden möchten wissen, welche Geräte wie angeschlossen werden können, wie schnell der Akku lädt, ob Solarmodule kompatibel sind und für welchen Einsatz das Produkt tatsächlich geeignet ist.

 

Technische Daten schaffen noch kein Vertrauen: eine gute PR-Kampagne schon

Natürlich enthalten Herstellerseiten viele wichtige Informationen. Hier beschreibt ein Unternehmen sein eigenes Produkt möglichst positiv – aber das ist für die KI eben nicht immer glaubwürdig. Also prüft sie zusätzlich unabhängige Quellen.

Ein Fachartikel, ein redaktioneller Produkttest oder ein Experteninterview schafft einen anderen Vertrauensrahmen als Werbung. Hier kommt die Aufgabe strategischer Pressearbeit zum Tragen: Sie verbindet relevante Themen, belastbare Fakten, Test-Geräte und kompetente Ansprechpartner mit den passenden Redaktionen.

Gute PR übersetzt technische Details für die KI und die Nutzerinnen und Nutzer in verständliche Antworten auf Fragen wie:

  • Für wen ist das Produkt geeignet?
  • Welches Problem löst es?
  • Wodurch unterscheidet es sich von anderen Lösungen?
  • Welche Leistungswerte sind im Alltag relevant?
  • Welche Aussagen lassen sich durch Daten oder Tests belegen?

Je klarer diese Fragen in glaubwürdigen Quellen beantwortet werden, desto leichter können Menschen und KI-Systeme das Produkt einordnen.

 

 

Fazit: Professionelle PR als entscheidender Wettbewerbsvorteil im Speicher-Markt

Für Hersteller und Anbieter von Heimspeichern, Powerstations, PV-Speichern und anderen Solarprodukten wird strategische Pressearbeit zu einem wichtigen Bestandteil der digitalen Sichtbarkeit – und zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Immer wieder erleben wir im Agenturalltag, wie wichtig es ist, die Pressearbeit nicht als kurzfristige Marketingmaßnahme, sondern als strategischen Bestandteil der Unternehmenskommunikation zu verstehen. Eine kontinuierliche Präsenz in relevanten Medien stärkt nicht nur die Bekanntheit und das Vertrauen, sondern verbessert zugleich die digitale Auffindbarkeit und schafft wertvolle Signale für Suchmaschinen und KI-basierte Informationssysteme.

Worauf es bei PR, SEO und GEO im Speicher-Segment ankommt erklärt der nächste Blogbeitrag.

 

Häufige Fragen zu PR und KI-Sichtbarkeit

Warum ist PR für Heimspeicher wichtig?

PR schafft unabhängige Aufmerksamkeit und Vertrauen. Berichten Fachmedien über einen Heimspeicher, können Kunden das Produkt besser einordnen. Gleichzeitig steigt die Chance, dass Informationen über die Marke in Quellen vorkommen, die KI-Systeme berücksichtigen.

Kann Pressearbeit die Sichtbarkeit in ChatGPT verbessern?

Ja, Pressearbeit kann die Voraussetzungen verbessern, eine Erwähnung aber nicht garantieren. Unabhängige und journalistische Inhalte gehören nach aktuellen Untersuchungen zu den häufig genutzten Quellen generativer KI-Systeme.

Reicht eine gute Herstellerwebsite aus?

Nein, eine starke Website ist die Basis, aber meist nicht die gesamte Lösung. Für nachhaltige KI-Sichtbarkeit sind zusätzlich konsistente Unternehmensinformationen, zitierfähige Fakten und glaubwürdige Erwähnungen auf relevanten Drittplattformen hilfreich.

Gibt es ethische Richtlinien beim Affiliate-Marketing?

Anleitungen, Ratgeber und Tipps für ein moralisches Werben mit Affiliate-Links gibt es viele. Wichtige Aspekte sollten beachtet werden, wie beispielsweise, dass das verlinkte Produkt oder die Dienstleistung klar und eindeutig als solche gekennzeichnet sind und es ersichtlich ist, dass die Affiliates daran eine Provision verdienen. Journalisten achten genau darauf, ob das beworbene Produkt thematisch relevant, sprich bedeutend für ihre Leserschaft ist. Das müssen PR-Beraterinnen und PR-Berater berücksichtigen, wenn sie in Affiliate-Projekte eingebunden sind.

Ehrlichkeit und Authentizität sind oberstes Gebot, wenn es um erfolgreiches Affiliate-Marketing geht. Wenn Journalisten, Blogger und Influencer überzeugt und ehrlich – ohne Spamming, falschen Versprechungen und unter Einhaltung des Verbraucherschutzgesetzes – von Affiliate-Produkten oder Dienstleistungen berichten, steigt die Glaubwürdigkeit und somit auch die Conversion- und Click-Raten bei der Leserschaft. Dabei können PR-Agenturen den Content oder die Story in Form von Texten, Videos, Grafiken oder Fotos liefern.


Die große Mehrheit der Journalisten, Blogger, Influencer und Youtuber plant weiterhin auf Affiliate-Marketing zu setzen, um die vielen Vorteile dieser Marketingstrategie auszuschöpfen

Wenn Affiliate-Marketing ethisch korrekt abläuft und dabei eine gute PR-Strategie verfolgt wird, werden neue Einnahmequellen kreiert, diversifiziert und Leser erhalten wertvolle Produktempfehlungen, die inhaltlich zum redaktionellen Kontext passen. Affiliate-Marketing ist äußerst effektiv: Der dadurch generierte Neukundenanteil liegt bei 26 % aller Advertiser zwischen 10 und 20 %, bei 10 % aller Advertiser liegt der Anteil der Neukunden bei 40 bis 50 % und bei 9 % der Advertiser liegt der Anteil sogar bei 60 bis 90 %.

Affiliate-Marketing gilt bei Journalisten und Unternehmen als  verlässliche Strategie, da sich der Erfolg klar messen lässt, beispielsweise durch die exakte Anzahl an Link-Klicks. Diese Transparenz verschafft insbesondere in wirtschaftlich unsicheren Zeiten einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. Auch können Journalisten durch Affiliate-Marketing eine stärkere Beziehung zu ihren Lesern aufbauen, und auch zu den Unternehmen, deren Produkte sie verlinken. So können alle drei Parteien davon profitieren. Deswegen plant die große Mehrheit der Affiliates dieses Jahr weiterhin auf diese Form des Marketings zu setzen. Jedoch ein Viertel der Befragten aus der Umfrage von MAI xpose360 zieht in Erwägung, ihre Strategien zu ändern und vermehrt auf andere oder zusätzliche Einnahmequellen zu setzen.

Denn neben strikten, ethischen Richtlinien, gibt es weitere Herausforderungen für journalistisches Affiliate-Marketing, wie beispielsweise die Identifikation der richtigen Zielgruppe, die Integration der Links zum passenden Content, ein vorherrschender großer Wettbewerbsdruck, sowie die schwierige Steigerung des Traffics zum Artikel. Mit all diesen Hürden und ethischen Richtlinien stellt sich somit die Frage: Wie steht es um die Affiliate-Marketing-Branche? Welche Trends bringt die Zukunft?

Affiliate-Marketing im Journalismus: Ein Gewinn für Journalisten, Unternehmen und Leser?

Affiliate-Marketing begegnet uns im Internet immer öfter. In den meisten Ratgebern, Marktübersichten oder Vergleichstests der Onlinemedien sind sogenannte Affiliate-Links eingebettet. Über sie gelangen die Leser zu Produkten oder Dienstleistungen der „Advertiser“. Advetiser sind meist Unternehmen, die an sogenannte „Affiliates“ (Verlage, Blogger, Influencer) Provisionen zahlen, wenn Ware über einen Affiliate-Link verkauft wurde. Affiliate-Marketing kann verschiedene Aktionen fördern: Vom Kauf eines Produkts über das Herunterladen eines Ratgebers bis hin zur Newsletter-Anmeldung.

Dabei hilft vor allem eine gute PR-Beratung, die die Zusammenarbeit zwischen Affiliate und Advertiser begleitet. Affiliate-Marketing gehört somit zu einer der wichtigsten Säulen des digitalen Marketings und bietet eine lukrative Kooperation zwischen Advertisern (auch Merchants genannt) und Affiliates (auch Publisher genannt).

 

Der Aufstieg des Affiliate-Marketings im Journalismus

Frühere Erhebungen des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) zeigen, dass bis etwa 2023 rund jeder siebte Euro im Onlinehandel durch Affiliate-Marketing entstand. Über 80 % der Marken nutzten diese Strategie. Die hohe Kapitalrendite belegte: Das Modell war wirtschaftlich erfolgreich. Heute verschiebt sich der Fokus jedoch deutlich, und strukturelle Entwicklungen stehen im Mittelpunkt. Neue Datenschutzanforderungen, der Wegfall von Cookies sowie der verstärkte Einsatz eigener Daten verändern die Rahmenbedingungen grundlegend. Gleichzeitig entwickelt sich Affiliate-Marketing weiter – weg vom reinen Vertriebskanal hin zu einem fest integrierten Bestandteil entlang der gesamten Kundenreise, bei dem verlässliche Partnerschaften und relevante Inhalte zunehmend an Bedeutung gewinnen. Marktanalysen gehen weiterhin von einem moderaten Wachstum aus, mit Prognosen von etwa 5 bis 7 % jährlich in Europa.

Frühere Auswertungen zeigten zudem Unterschiede je nach Branche, etwa in technologiegetriebenen Bereichen, im Reiseumfeld oder bei Finanzthemen. Heute gilt jedoch zunehmend: Entscheidend sind die Qualität und Relevanz der Inhalte – insbesondere für journalistische Formate. Hier funktionieren Affiliate-Links vor allem dann gut, wenn sie sinnvoll in vertrauenswürdige redaktionelle Inhalte eingebettet sind.

Nischenspezifische Themen und passende Partnerprogramme gewinnen zunehmend an Bedeutung, da sie sich gut mit konkreten Produkten verknüpfen lassen. Die Leserinnen und Leser bringen bereits eine thematische Affinität mit und entscheiden sich daher häufiger für einen Kauf. Journalisten und Journalistinnen nutzen dieses Nischen-Affiliate-Marketing gezielt, indem sie fachbezogene Artikel verfassen, wie beispielsweise zu wichtigen Kriterien bei Wechselrichtern für Balkonkraftwerke, und darin direkt auf passende Produkte der Advertiser verlinken. Hierbei unterstützen auch PR-Beraterinnen und PR-Berater, die nischenspezifische Inhalte auf Expertenniveau an Journalisten vermitteln können.

Es wird deutlich, dass immer mehr Unternehmen beim Affiliate-Marketing auf den journalistischen Bereich setzen. Die Verbraucher gewinnen dadurch wertvolle und vertrauenswürdige Informationen, die für fundiertere Kaufentscheidungen benötigt werden, wenn Journalisten dabei ethischen Richtlinien folgen.

 

 

 

Wir weisen darauf hin, dass das verwendete Bild mithilfe von KI erstellt wurde.

Künstliche Intelligenz in der PR: Praktische Tipps für den richtigen Einsatz

ChatGPT, Gemini und Co. sind heutzutage nicht mehr aus dem Alltag vieler Menschen wegzudenken. Auch in der PR-Arbeit wird künstliche Intelligenz immer häufiger eingesetzt. Laut aktueller Umfrage der Cision/PR Week sagen mehr als 67 % der Menschen, die in der PR oder für Kommunikationsstrategien verantwortlich sind, dass KI eine wichtige Rolle in ihren Kommunikationsstrategien spielt.

Dabei wird die künstliche Intelligenz häufig genutzt, um bei der Erstellung oder Optimierung von Inhalten sowie bei der Entwicklung neuer Kampagnenideen zu helfen. Die KI-Tools können dabei zeitaufwendige Aufgaben wie das automatische Erstellen von Medienlisten, das Verfassen von Social-Media-Beiträgen oder die Analyse von Trends und Stimmungen in Online-Diskussionen übernehmen. So kann mehr Zeit für kreative und strategische Arbeit verwendet werden. Dennoch stellt sich bei vielen PR-Teams die Frage, wie sich künstliche Intelligenz am effektivsten in der PR-Arbeit einsetzen lässt. Aus diesem Grund geben auch nur rund 30 % der Teilnehmenden der Studie an, dass sie sich sicher im Umgang mit KI fühlen.

Damit die KI in Zukunft zu einer hilfreichen und vor allem effektiven Unterstützung werden kann, sollten einige Aspekte bei der Nutzung beachtet werden:

Zunächst gilt es zu klären, welche Aufgaben die KI übernehmen soll – beispielsweise das Verfassen von Social-Media-Beiträgen oder das Zusammenfassen oder Übersetzen von Texten. Denn für unterschiedliche Vorhaben gibt es auch unterschiedliche KI-Tools.

Nach der Auswahl des passenden Tools ist ein gut formulierter Prompt essenziell. Ohne eine klare und präzise Eingabe liefert die KI oft nicht das gewünschte Ergebnis. Man kann es sich vorstellen, wie in der Geschichte von Paul Maars Sams: Wenn der Wunsch nicht genau formuliert wird, funktionieren die Wunschpunkte – in diesem Fall die KI – nicht richtig und so können im Buch plötzlich Autos im Wohnzimmer stehen. Bei der KI-Nutzung ergeben sich hingegen unbrauchbare Inhalte. Deshalb gilt: Je genauer der Prompt, desto besser das Ergebnis.

Außerdem sollte der Prompt Kontext und Hintergrundinformationen enthalten, etwa Textlänge, Zielgruppe, Stil und Intention. Oft ist es auch notwendig, den Prompt schrittweise zu verfeinern, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Wichtig ist weiterhin, dass alle KI-generierten Inhalte vor der Weiterverwendung kritisch geprüft werden müssen, da Fehler auftreten können. Dies ist auch einer der Hauptgründe, warum künstliche Intelligenz den Menschen in der PR-Arbeit nicht ersetzen kann. Die menschliche Kreativität, Empathie und strategische Expertise bleiben unverzichtbar.

Neben den Vorteilen bringt der KI-Einsatz auch Herausforderungen mit sich. Dazu zählen Fragen zum Datenschutz, zur Datenqualität und ethische Aspekte, die bei der Nutzung immer bedacht werden sollten. Ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang ist daher essenziell. Mit diesem klaren Erwartungsmanagement kann KI die PR-Arbeit erheblich erleichtern.

PR-Trends 2026: Warum menschliches Storytelling trotz der KI-Ära unverzichtbar bleibt

Die PR-Branche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Mediennutzung verändert sich rasant, Budgets werden knapper und in nahezu allen Kommunikationsprozessen wird künstliche Intelligenz angewandt. Der aktuelle Report „Inside PR 2026“ von Cision zeigt auf, wie fast 600 PR-Profis auf diese Herausforderungen reagieren.

Eines wird dabei klar: PR-Arbeit ist wichtiger denn je, doch ihre Rolle verändert sich fundamental.

Während Markenbekanntheit mit 73 Prozent weiterhin das wichtigste Ziel von PR bleibt, wächst der Druck, den Beitrag von Kommunikation zum Geschäftserfolg nachzuweisen. Sichtbarkeit alleine reicht nicht aus. Rund die Hälfte der Befragten geben an, dass PR-Messung und ROI zu den Top-Prioritäten für 2026 gehören. Das zeigt: PR ist heute kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein messbarer Treiber für den Geschäftserfolg, der eine engere Abstimmung mit Marketing- und Geschäftsstrategie ermöglicht.

Künstliche Intelligenz wird dabei von den PR-Beraterinnen und PR-Berater nicht als Bedrohung, sondern vor allem als Chance gesehen. Die Technologie ist bereits im Arbeitsalltag angekommen: 73 Prozent nutzen generative KI für das Brainstorming von Kampagnenideen oder Überschriften und 68 Prozent für das Entwerfen oder Verfeinern von Inhalten wie Pressemitteilungen oder Pitches. Die KI dient dabei vor allem der Steigerung von Effizienz, da Zeit für andere Aufgaben geschaffen wird.

Trotz der KI-Begeisterung bleibt die menschliche Komponente das Herzstück der PR, denn Technologie ersetzt keine Strategie. Storytelling und Erstellung von Inhalten werden von 59 Prozent der PR-Profis als die wichtigsten Fähigkeiten für 2026 eingestuft. KI kann Daten analysieren und Texte entwerfen, aber das Knüpfen von authentischen Beziehungen zu Journalisten, redaktionelles Verständnis und ein Gespür für Timing und Tonalität bleiben menschliches Spezialgebiet.

Das bedeutet, PR muss heute mehr leisten als Inhalte zu produzieren. Der Erfolg im Jahr 2026 gehört denjenigen, die KI-Effizienz mit menschlicher Authentizität verbinden. Wer KI gezielt einsetzt und gleichzeitig auf Erfahrung, Relevanz und Glaubwürdigkeit setzt, schafft Orientierung und genau darin liegt die Zukunft professioneller PR-Arbeit.

 

Weitere Blogbeiträge findest du hier: https://www.konstant.de/de/pr-konstant-news/