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Voltavision stellt neue Generation des Einschubsystems ES-300 zur Kontaktierung von Pouch-Zellen vor

Das ES-300 von Voltavision steht für eine neue Generation von Einschubsystemen zur Prüfung von Pouch-Zellen in Testumgebungen. Gezielt auf die Anforderungen modernster Batterieentwicklung und Zellprüfung ausgerichtet, bietet die konsequent weiterentwickelte Lösung eine flexiblere Kontaktierung verschiedener Zellformate, mehr Testplätze pro Prüfkammer, einen geringeren Materialeinsatz sowie reduziertes Gewicht. Prüflinge lassen sich außerhalb der Kammer vorbereiten und als kompletter Einschub schnell und unkompliziert einsetzen, während die integrierte Spannungsmessung am Kontaktelement für eine präzisere Spannungsmessung und reduzierte Übergangswiderstände auch bei hohen Strömen sorgt.

 

Schneller Rüstprozess und reproduzierbare Prüfabläufe

Das System ES-300 besteht aus einem Einschub (E-300) und einem dazugehörigen Gestell (EG-300). Der Prüfling wird auf dem Einschub außerhalb der Prüf- oder Klimakammer positioniert und vollständig vorbereitet. Anschließend wird der komplette Einschub in das Gestell eingesetzt, sodass die Kontaktierung automatisch erfolgt. Für die mechanische Führung sorgen Gleitschienen, während eine visuelle Ausrichtungshilfe sicherstellt, dass der Einschub korrekt bis zum Anschlag kontaktiert ist. Dieses werkzeuglose Plug-in-Prinzip reduziert die Rüstzeiten erheblich und sorgt gleichzeitig für stabile und reproduzierbare Prüfbedingungen.


Hohe Stromtragfähigkeit und präzise Messung für unterschiedliche Zellgeometrien

Ein zentrales Merkmal der neuen ES-300-Generation ist die deutlich erhöhte Flexibilität bei der Kontaktierung der Zellfähnchen. Die Kontaktelemente sind nicht starr vorgegeben, sondern können entlang definierter Achsen variabel positioniert werden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Zellformate und Fahnenpositionen abbilden, etwa durch einseitige oder gegenüberliegende Kontaktierung. Das System ist damit für unterschiedliche Pouch-Zellformate geeignet – mit entsprechenden Adaptern auch für Rundzellen – und kann kundenspezifisch angepasst werden. Die für die Zellausrichtung nutzbare Fläche des Einschubs beträgt typischerweise 400 x 240 Millimeter inklusive Kontaktelemente.

Die Stromtragfähigkeit des ES-300 wird projektabhängig ausgelegt und ermöglicht Anwendungen mit hohen Strombelastungen von bis zu 300 Ampere. Damit eignet sich das System für praxisnahe Tests unter realistischen Lastbedingungen in Entwicklung und Validierung. Ergänzend verfügt das System über eine integrierte Spannungsmessung direkt am Kontaktelement. Die Messpunkte befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den Zellanschlüssen, wodurch Übergangswiderstände reduziert und die Messqualität verbessert werden. Die elektrische Anbindung erfolgt über ein integriertes Steckerpanel, das je nach Anforderung mit unterschiedlichen Schnittstellen ausgestattet werden kann.

Die zulässige Betriebsspannung liegt bei 6 Volt DC, während weitere elektrische Parameter anwendungsspezifisch definiert werden. Das ES-300 arbeitet zuverlässig in einem breiten Temperaturbereich von -40 °C bis +80 °C sowie bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 0 bis 75 Prozent und erfüllt damit die Anforderungen moderner Batterieprüfungen unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen.


Materialoptimierte Konstruktion und effizientere Nutzung des Bauraums

Durch die überarbeitete Bauweise und die horizontale Anordnung der Prüflinge ermöglicht die unternehmenseigene Entwicklung ES-300 eine effizientere Nutzung des Bauraums innerhalb von Prüfkammern. In typischen Anwendungen lassen sich mehrere Einschübe parallel betreiben, wodurch die Anzahl möglicher Testkanäle deutlich steigt. Gerade bei begrenztem Bauraum bietet das System damit einen klaren Vorteil und unterstützt eine wirtschaftlichere Nutzung bestehender Prüfkapazitäten.

Auch konstruktiv wurde das System grundlegend weiterentwickelt. Frühere, materialintensive Bauteile wurden konsequent auf das technisch notwendige Maß verschlankt und durch moderne Fertigungsverfahren wie den 3D-Druck realisiert. Dadurch wird sowohl der Materialverbrauch als auch der Fertigungsabfall signifikant reduziert. Das Ergebnis ist eine leichtere, ressourcenschonendere Konstruktion bei gleichzeitig hoher Funktionalität. Anwender profitieren von einer verbesserten Handhabung im Laboralltag sowie von einem insgesamt effizienteren und nachhaltigeren Systemdesign. Der Einschub selbst wiegt rund 2,4 Kilogramm bei Abmessungen von 485 x 355 x 60 Millimetern.

Die neue Generation der Eigenentwicklung ES-300 eignet sich mit ihrer flexiblen Auslegung und hohen Leistungsfähigkeit für den Einsatz in anspruchsvollen Prüf- und Entwicklungsumgebungen. Das System ist bereits inhouse im Einsatz und wird darüber hinaus auch externen Prüflaboren und Industriepartnern angeboten, die eine effiziente und reproduzierbare Kontaktierung von Pouch-Zellen wünschen.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Nadine Konstanty • nadine(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von Voltavision.

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