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KOCH Engineering ist zurück: Ingenieursdienstleister mit neuem Investor und neuer Führung / Zukunftsorientierte Ausrichtung mit Fokus auf Automotive Electronics, E-Drive- und Batteriemanagementsysteme

Die KOCH Engineering GmbH & Co. KG, spezialisiert auf automotive Ingenieursdienstleistungen im Bereich Hardware- und Softwareentwicklung, wird neu aufgestellt und blickt auf ein vielversprechendes neues Jahr. Die Huber Group, TIER1-Systemlieferant aus Mühlhausen bei Stuttgart, investiert in das vormals Heroldstatter Unternehmen und sorgt unter dem neuen Geschäftsführer Martin Huber für eine marktfähige Positionierung.

 

„Zukunft neu gestalten“ möchte man ab sofort gemeinsam und bietet Ingenieurskunst mit Historie und Zukunft, schauen doch beide Unternehmen auf langjährige Erfahrungen zurück. Die Bündelung der Kompetenzfelder und des Know-hows ermöglicht der 1995 gegründeten KOCH Engineering die Ausweitung ihres Angebotes von qualitativ hochwertigen und zukunftsorientierten Entwicklungsdienstleistungen. Außerdem erweitert sich das Leistungsspektrum um das Geschäftsfeld „Automotive Electronics“, insbesondere um die Bereiche funktionale Sicherheit, Prozessoptimierung sowie alle Themen rund um AUTOSAR-Architektur und -Software. Zeitgemäß spielen dabei Dienstleistungen im Bereich E-Drive- und Hybridsysteme sowie Batteriemanagementsysteme eine wichtige Rolle. Zusätzlich wird das gesamte Spektrum an Testing von Komponenten, Systemen und Fahrzeugen angeboten.

 

Zur weiteren Integration wird der Firmensitz von KOCH Engineering ins Unternehmensgebäude der Huber Group nach Mühlhausen verlegt.

Geschmay/Albany-Areal dank IPM vor neuer Nutzung

Nachdem der Albany-Konzern im vergangenen Frühjahr die Filztuchproduktion der Württembergischen Traditionsfirma Geschmay eingestellt hat, steht das Industrieareal nun zeitnah vor einer neuen Nutzung. So hat die IPM GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der Huber Unternehmensgruppe, welches sich auf Gewerbeimmobilien und deren Revitalisierung spezialisiert hat, das Albany/Geschmay-Gelände Ende August 2016 übernommen. Die IPM legt besonderen Wert darauf, die Entwicklung des Areals im Konsens mit der Stadtverwaltung und deren Interessen vorzunehmen und macht, nachdem die Demontage der Produktionsanlagen inzwischen abgeschlossen ist, die ca. 35.000 qm Büro- und Hallenflächen nun neuen Nutzern zugänglich. Im Mittelpunkt stehen dabei die Akquise von produzierenden Gewerbebetrieben sowie Logistikunternehmen, die vor Ort optimale Bedingungen vorfinden werden. So sind in der vergangenen Woche weitere Umbauarbeiten angelaufen, denn schon zum 1. Oktober 2016 werden erste – bereits abgeschlossene – Mietverhältnisse in Kraft treten.

 

Über die IPM GmbH & Co. KG

Die IPM GmbH & Co. KG hat sich auf die Revitalisierung von Industrie- und Gewerbearealen spezialisiert. Sie ist Eigentümer und Betreiber des Industrie- und Businessparks Mühlhausen und gehört zur Huber Unternehmensgruppe, welche bis heute mehr als 50.000 qm Gewerbeflächen einer neuen Nutzung zugeführt hat. Ziel der IPM ist es, dieses Konzept der Revitalisierung und Vermarktung von Mietflächen für den gewerblichen Bereich auch in Zukunft erfolgreich fortzusetzen. So wird bspw. seit 2006 das ehemalige Kodak Areal in Mühlhausen als Industrie- und Gewerbepark betrieben. Die ca. 28.000 qm Hallen- und Büroflächen in Mühlhausen werden sowohl von der Huber Group selbst als auch von anderen Industrie-Unternehmen genutzt.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Nadine Heinen • nadine(at)konstant.de

Huber Group entwickelt Elektro-Land Cruiser: Einsatz in Minen und Bergbau verbessert den Gesundheitsschutz unter Tage / Huber Group, Extrem Fahrzeuge und FD 4×4 Centre präsentieren emissionsfreies Fahrzeug für raue Umgebungen am 24. Juni in Bergeijk

Die Huber Group, Automobilzulieferer aus Mühlhausen bei Stuttgart, präsentiert am 24. Juni, gemeinsam mit Extrem Fahrzeuge und FD 4×4 Centre, den ersten vollelektrischen Toyota Land Cruiser für extreme Umgebungen. Die beiden Spezialisten für Umbauten von 4×4-Fahrzeugen bieten, unter anderem für den Minen- und Untertagebau, kundenspezifische Land Cruiser der 70er Serie an und greifen für die Elektrifizierung des LC Modells HZJ79 auf das Knowhow und die Entwicklungen der Huber Group zurück. Die zentrale Fahrzeugsteuerung des Automobilzulieferers integriert alle systemrelevanten Komponenten, regelt das Energiemanagement des Hoch- und Niedervoltsystems, koordiniert die Energierückgewinnung beim Bremsen je nach Fahrsituation sowie das Lade- und Sicherheitsmanagement und überwacht alle Steuerungs- und Regelungsvorgänge hinsichtlich funktionaler Sicherheit.

 

Erfahren im Umbau, speziell von Land Cruisern für belastungsintensive Umgebungen, haben das FD 4×4 Centre und Extrem Fahrzeuge sich mit der Huber Group einen Spezialisten für Automotive Electronics, mit langjähriger Erfahrung in der Integration emissionsreduzierender Systeme für verbrennungsmotorische sowie zunehmend Elektro- und Hybridantriebe, ins Boot geholt. Der Mühlhausener Systemlieferant entwickelt und produziert seit über 25 Jahren in diesem Segment und arbeitete bereits 1996 speziell an Projekten zur Schadstoffreduzierung und Leistungssteigerung für Toyota zur Einhaltung der Euronormen. Mit der technischen Abgaslösung der Huber Group, schon damals hieß der Partner Extrem Fahrzeuge, erreichte das robuste Land Cruiser Modell HZJ7 mit Dieselmotor bereits „Euro 4“. Die elektrische Version ermöglicht nun sogar eine vollkommen schadstofffreie Fahrt und verbessert so gerade unter Tage den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter enorm.

 

Das System besteht aus Serienkomponenten namhafter Zulieferer, angeordnet in einer neuen Architektur, um die einzelnen charakteristischen Stärken optimal zu integrieren. Möglich macht dies das Herzstück des Systems, die innovative Steuerung der Huber Group, die auf der Basis einer 32-Bit Power Architektur die einzelnen Komponenten unter idealen thermischen Bedingungen zu Höchstleistungen veranlasst. Diese „High Performance Plattform“ ermöglicht, neben der Gesamtsystemintegration und –steuerung, den Abruf von Diagnoseinformationen via WLAN mit dem Smartphone oder vom Server des Betreibers. Im Inneren des Fahrzeugs sorgt ein im Armaturenbrett eingepasstes digitales 10,6 Zoll Display mit integrierten Lautsprechern und verschiedenen HMI Skins für die Anzeige aller relevanten Daten wie Batterieladestand, Temperatur und Geschwindigkeit. Ergänzend kann eine Rückfahrkamera montiert werden, die als Picture-in Picture Anzeige auf dem Display ausgegeben wird.
Technisch bietet der „Electric Cruiser“ 90 kW mit einem Drehmoment von max. 1410 Nm. Dabei bewältigt er in der Basisversion Steigungen von bis zu 45 %, mit der Zusatzausstattung „High-Offroad“ sogar den theoretischen Wert von 95 %. Bei vollbeladenem Fahrzeug, mit einem Gewicht von rund 3.500 kg, lässt der leistungsfähige 50 kWh Akku eine Reichweite von bis zu 150 km auf der Straße zu sowie 80 bis 100 km im Gelände. Onroad sind Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h möglich, im Offroad Gelände, bei 15 % Steigung, bis zu 35 km/h. Dabei gibt es auch unter Tage keine kalten Füße, denn die eingesetzte Wärmepumpe regelt nicht nur die Temperierung der Komponenten im Motorraum, sondern klimatisiert auf Wunsch auch den Fahrgastraum.
Auch die elektrifizierte Variante des Land Cruisers wurde für den Einsatz in extremen Umgebungen konzipiert und bleibt ein 2WD/ 4WD Fahrzeug mit und ohne Untersetzung, prädestiniert für den Einsatz in unwegsamem Gelände. Der „Electric Cruiser“ feiert am 24. Juni seine Weltpremiere und wird bei FD 4×4 Centre in Bergeijk, Niederlande, zu sehen sein. Anschließend steht einer besseren Luft in Minen- und Bergbauschächten, in denen der Land Cruiser das am häufigsten eingesetzte Arbeitsfahrzeug ist, nichts mehr im Wege. So profitieren Minenarbeiter direkt von der Kooperation zwischen FD 4×4, Extrem Fahrzeuge und der Huber Group, die für eine geringere Fahrzeugwärmebelastung, keinen Schadstoffausstoß sowie weniger Lärmbelastung durch den geräuschlosen Elektromotor sorgt. Gleichzeitig lassen sich für die Betreiber die Betriebskosten verringern, da durch die höhere Zuverlässigkeit der verbauten elektronischen Teile weniger Wartungsarbeiten anfallen. Doch die größten Einsparungen können bei den Energiekosten realisiert werden, denn durch den Betrieb der Elektrofahrzeuge und der damit einhergehenden Luftverbesserung unter Tage verringern sich die Aufwendungen für die Bereitstellung von sauberer, frischer Luft (Bewetterung) durch Ventilation und anderem Equipment immens.

 

Gern stehen Verantwortliche für Interviews bereit. Terminvorschläge werden gern über nadine@konstant.de entgegengenommen.

Huber Group präsentiert motorunabhängiges Verdampfersystem zur Regeneration von Diesel-Partikelfiltern / Zu sehen auf der Automotive Testing Expo Europe 2013

Mit dem neuen Partikelfilter-Regenerationssystem hat die Huber Group, Mühlhausen i.T., ein System zur Serienreife gebracht, welches die Regeneration von Diesel-Partikelfiltern (DPF), nicht nur bei Common-Rail-Motoren, ermöglicht. Das kompakte System deckt sämtliche Anforderungen an eine autarke und robuste Lösung ab und wurde für die Erstausrüstung entwickelt. Im Zusammenhang mit einer Filter-Nachrüstung ist es aber auch als Retrofit geeignet. Vorgestellt wird das Verdampfersystem auf der Automotive Testing Expo Europe 2013, vom 4. bis 6. Juni 2013, am Stand der Huber Automotive AG, Halle 1, Stand 1555.

Das Herzstück des neuen Partikelfilter-Regenerationssystems ist ein leistungsfähiger Kraftstoffverdampfer (HCV = HC-Verdampfer), der im dynamischen Zusammenspiel mit einem elektronischen Hochstrom-Relais (HCR = High Current Relay) bis zu 40 kW thermische Leistung zur Filterregeneration erzeugt. Die Regenerationssteuerung erfolgt über ein Huber-eigenes Steuergerät, welches permanent die Rußbeladung des Filters überwacht. Die thermische Regeneration wird dann mittels Einbringung von Kraftstoffaerosolen, unmittelbar vor dem Oxidationskatalysator, effizient gewährleistet, somit wird eine hohe Regenerationsgüte sichergestellt. An Motoren mit Abgasrückführung erfolgt eine Kompensation des Abgasgegendrucks, welcher abhängig von der Filterbeladung zyklisch ansteigt und erst nach erfolgter Regeneration das ursprüngliche Niveau erreicht. So ist das Verdampfersystem in der Lage, die gewünschten Abgasrückführmengen in Abhängigkeit von der jeweiligen Filterbeladung zu realisieren. Dadurch können Stickstoffemissionen auf gewünscht niedrigem Niveau gehalten werden, ohne dass die Gefahr eines exponentiellen Anstiegs von Partikelemissionen besteht.

Das Steuergerät verfügt optional über CAN-Bus-Anbindung und Data-Logging. Je nach regionalen Anforderungen können damit  vom Gesetzgeber geforderte Diagnosefunktionen abgebildet werden. Weitere Diagnosetools oder anspruchsvolle Kalibrierfunktionen werden kundenspezifisch angeboten.

Das neue DPF-Regenerationssystem (HC-Verdampfer) wurde bereits für On- und Offroad-Anwendungen (Euro V + Tier4 final) homologiert, die Serienproduktion beginnt im 3. Quartal 2013.

Das System eignet sich für 12 V und 24 V Anwendungen bis 4 Liter Hubraum oder bis 8 Liter in der Twin-Variante. In diesen Hubraumklassen lässt sich selbst unter kritischen Betriebsbedingungen wie „drop-to-idle“ eine Regeneration zuverlässig zu Ende führen.

Die Systemkomponenten werden auf der diesjährigen Automotive Testing Expo Europe in Stuttgart, vom 4. bis 6. Juni 2013, am Stand der Huber Automotive AG in Halle 1, 1555 zu sehen sein.

Asienpremiere: Huber Group präsentiert neues E-Mobility Steuergerät auf der Auto China 2012 in Peking

Ab dem 23. April 2012 zeigt die Huber Group, Automobilzulieferer aus Mühlhausen i. T., dem internationalen Messepublikum in Peking die „ECU 21“, das Flaggschiff einer neuen Generation an universellen Steuergeräten für Pkw und Nutzfahrzeuge. Entwickelt als leistungsstarke E-Mobility- und Hybrid-Plattform, bietet das Steuergerät neben einem 32Bit DualCore Prozessor (SIL3/ ASILD für sicherheitskritische Anwendungen), einen 16Bit Controller für die Sicherheitsüberwachung und redundante Datenverarbeitung. Um die steigenden Anforderungen an die Kommunikationstechnologien hinsichtlich Bandbreite, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten, verfügt die „ECU 21“ über eine Vielzahl an Schnittstellen zur High-End Intra-Fahrzeugkommunikation, basierend auf CAN-, LIN und FlexRay.

Die AUTOSAR-konform entwickelte „ECU 21“ kommt aktuell im Rahmen von „EleNa“ zum Einsatz, einem Projekt der „Modellregion Elektromobilität Region Stuttgart“ zur Entwicklung eines Elektroantrieb-Nachrüstsatzes für Diesel-Lieferwagen. Das zentrale Steuergerät koordiniert als systemübergeordnete Vehicle Control Unit (VCU) die CAN-Kommunikation zwischen der ursprünglichen Fahrzeugsteuerung, sowie der einzelnen elektrischen Komponenten und Schnittstellen entsprechend der Fahranforderung. Eine differenzierte Koordination von Systemkomponenten ermöglicht dadurch die Wahl zwischen verbrennungsmotorischem, rein elektrischem und hybridem Fahren (E-Maschine + VKM) inklusive E-Boost Betrieb, sowie aktiver und passiver Rekuperation. Durch eine kontinuierliche Plausibilitätsüberwachung von Systemsensorik und Sicherheitsstatus erfolgt die Freigabe und Verfügbarkeit von möglichen Betriebsmodi. Die Systemgrenzen umfassen hierbei alle Steuer- und Regelungsvorgänge, Freigaben und Überwachungsvorgänge aller elektrifizierter Hilfsaggregate (Kühlmittel-, Lenkhilfe- und Vakuumpumpe) und weiterer elektrischer Nachrüstkomponenten, sowie des eingesetzten Hybridgetriebes. Den funktionalen Knotenpunkt bildet die Regelung und Berechnung des Summendrehmoments zur Beseitigung von Anfahrschwächen, Reduktion des Kraftstoffverbrauchs und der Steigerung von Fahrzeugperformance/ Driveability. Die ermittelte Drehmomentanforderung stützt sich dabei stets an zentrale Einflussgrößen, wie Fahreranforderung, Lastpunkt, mögliche Batteriekapazität und aktueller Systemsicherheit.
Die technischen Daten der innovativen Plattform überzeugen mit Vielseitigkeit, Funktionssicherheit und hoher Konnektivität. So verfügt die „ECU 21“ über je 18 Analogeingänge intern und extern sowie 18 Digitaleingänge, 8 LS Ausgänge (0.6A), 6 LS Ausgänge (4A), 8HS/LS Ausgänge (350mA), 2 Analogausgänge (0…5V), 2 H-Brücken (17A), 1 BLDC (5A), eine 5fache Stromversorgung für Sensoren (5V/20mA), 10 Sensormassen und 1 Stromversorgung für Sensoren (24V/500mA). Die Intra-Fahrzeugkommunikation wird über 4 CAN High Speed Schnittstellen (500kB/s), eine CAN Low Speed Schnittstelle (125kB/s), einen FlexRay (2 Kanäle) und zwei LIN Schnittstellen abgewickelt.

Das Gehäuse der „ECU 21“ wurde eigens entworfen und entstammt der Huber ECU-Gehäusefamilie. Die gewählte Kategorie der „Engine Compartment-Klasse“ wird den besonderen Anforderungen bezüglich Temperaturbereich, Feuchtigkeit, Erschütterung und Druck im Motorraum gerecht. Es erfüllt die Schutzart IP66 gemäß DIN EN 60529 und ist darüber hinaus schockresistent bis 50 g (DIN ISO 16750-3). Das Oberteil besteht aus Aluminium-Druckguss, das Unterteil aus Aluminium-Blech. Das Metallgehäuse misst 171 x 213 x 42 mm und der Drei-Module-Stecker ist mit 154 (48 / 53 / 53) Pins bestückt.