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Voltavision stellt neue Generation des Einschubsystems ES-300 zur Kontaktierung von Pouch-Zellen vor

Das ES-300 von Voltavision steht für eine neue Generation von Einschubsystemen zur Prüfung von Pouch-Zellen in Testumgebungen. Gezielt auf die Anforderungen modernster Batterieentwicklung und Zellprüfung ausgerichtet, bietet die konsequent weiterentwickelte Lösung eine flexiblere Kontaktierung verschiedener Zellformate, mehr Testplätze pro Prüfkammer, einen geringeren Materialeinsatz sowie reduziertes Gewicht. Prüflinge lassen sich außerhalb der Kammer vorbereiten und als kompletter Einschub schnell und unkompliziert einsetzen, während die integrierte Spannungsmessung am Kontaktelement für eine präzisere Spannungsmessung und reduzierte Übergangswiderstände auch bei hohen Strömen sorgt.

 

Schneller Rüstprozess und reproduzierbare Prüfabläufe

Das System ES-300 besteht aus einem Einschub (E-300) und einem dazugehörigen Gestell (EG-300). Der Prüfling wird auf dem Einschub außerhalb der Prüf- oder Klimakammer positioniert und vollständig vorbereitet. Anschließend wird der komplette Einschub in das Gestell eingesetzt, sodass die Kontaktierung automatisch erfolgt. Für die mechanische Führung sorgen Gleitschienen, während eine visuelle Ausrichtungshilfe sicherstellt, dass der Einschub korrekt bis zum Anschlag kontaktiert ist. Dieses werkzeuglose Plug-in-Prinzip reduziert die Rüstzeiten erheblich und sorgt gleichzeitig für stabile und reproduzierbare Prüfbedingungen.


Hohe Stromtragfähigkeit und präzise Messung für unterschiedliche Zellgeometrien

Ein zentrales Merkmal der neuen ES-300-Generation ist die deutlich erhöhte Flexibilität bei der Kontaktierung der Zellfähnchen. Die Kontaktelemente sind nicht starr vorgegeben, sondern können entlang definierter Achsen variabel positioniert werden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Zellformate und Fahnenpositionen abbilden, etwa durch einseitige oder gegenüberliegende Kontaktierung. Das System ist damit für unterschiedliche Pouch-Zellformate geeignet – mit entsprechenden Adaptern auch für Rundzellen – und kann kundenspezifisch angepasst werden. Die für die Zellausrichtung nutzbare Fläche des Einschubs beträgt typischerweise 400 x 240 Millimeter inklusive Kontaktelemente.

Die Stromtragfähigkeit des ES-300 wird projektabhängig ausgelegt und ermöglicht Anwendungen mit hohen Strombelastungen von bis zu 300 Ampere. Damit eignet sich das System für praxisnahe Tests unter realistischen Lastbedingungen in Entwicklung und Validierung. Ergänzend verfügt das System über eine integrierte Spannungsmessung direkt am Kontaktelement. Die Messpunkte befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den Zellanschlüssen, wodurch Übergangswiderstände reduziert und die Messqualität verbessert werden. Die elektrische Anbindung erfolgt über ein integriertes Steckerpanel, das je nach Anforderung mit unterschiedlichen Schnittstellen ausgestattet werden kann.

Die zulässige Betriebsspannung liegt bei 6 Volt DC, während weitere elektrische Parameter anwendungsspezifisch definiert werden. Das ES-300 arbeitet zuverlässig in einem breiten Temperaturbereich von -40 °C bis +80 °C sowie bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 0 bis 75 Prozent und erfüllt damit die Anforderungen moderner Batterieprüfungen unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen.


Materialoptimierte Konstruktion und effizientere Nutzung des Bauraums

Durch die überarbeitete Bauweise und die horizontale Anordnung der Prüflinge ermöglicht die unternehmenseigene Entwicklung ES-300 eine effizientere Nutzung des Bauraums innerhalb von Prüfkammern. In typischen Anwendungen lassen sich mehrere Einschübe parallel betreiben, wodurch die Anzahl möglicher Testkanäle deutlich steigt. Gerade bei begrenztem Bauraum bietet das System damit einen klaren Vorteil und unterstützt eine wirtschaftlichere Nutzung bestehender Prüfkapazitäten.

Auch konstruktiv wurde das System grundlegend weiterentwickelt. Frühere, materialintensive Bauteile wurden konsequent auf das technisch notwendige Maß verschlankt und durch moderne Fertigungsverfahren wie den 3D-Druck realisiert. Dadurch wird sowohl der Materialverbrauch als auch der Fertigungsabfall signifikant reduziert. Das Ergebnis ist eine leichtere, ressourcenschonendere Konstruktion bei gleichzeitig hoher Funktionalität. Anwender profitieren von einer verbesserten Handhabung im Laboralltag sowie von einem insgesamt effizienteren und nachhaltigeren Systemdesign. Der Einschub selbst wiegt rund 2,4 Kilogramm bei Abmessungen von 485 x 355 x 60 Millimetern.

Die neue Generation der Eigenentwicklung ES-300 eignet sich mit ihrer flexiblen Auslegung und hohen Leistungsfähigkeit für den Einsatz in anspruchsvollen Prüf- und Entwicklungsumgebungen. Das System ist bereits inhouse im Einsatz und wird darüber hinaus auch externen Prüflaboren und Industriepartnern angeboten, die eine effiziente und reproduzierbare Kontaktierung von Pouch-Zellen wünschen.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Nadine Konstanty • nadine(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von Voltavision.

Folgende Pressebilder von Voltavision werden für eine Nutzung im Rahmen einer redaktionellen Berichterstattung zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden.

Einfacher rüsten, schneller testen: Voltavision präsentiert Hochleistungs-Kontaktiersystem KSP-600 für prismatische Zellen mit gegenüberliegenden Terminals

Mit dem neuen Zellkontaktiersystem KSP-600 präsentiert Voltavision eine leistungsstarke und umfassend skalierbare Lösung für die Testung prismatischer Batteriezellen mit gegenüberliegenden Terminals. Entwickelt für anspruchsvolle Testbedingungen der Automobil-, Batterie- und E-Mobility-Industrie, überzeugt das kompakte KSP-600 durch hohe Dauerbelastbarkeit, reproduzierbare Testergebnisse und eine werkzeuglose Zellmontage.

 

Optimiertes Handling für mehr Effizienz und Flexibilität im Testlabor

Das neue Kontaktiersystem bietet einen speziellen Aufbau, um den Prüfraum optimal auszunutzen, während das thermisch-ergonomische Design für eine hohe Temperaturhomogenität sorgt – um höchst präzise, zuverlässige und reproduzierbare Ergebnisse zu liefern. Dabei wird die Zelle von vorne in den Testkanal eingeschoben und dank eines durchdachten Klappmechanismus durch das Schließen des vorderen Kontaktelements vollständig kontaktiert. Die gesamte Handhabung erfolgt werkzeuglos und ist in wenigen Sekunden abgeschlossen – ideal für Labore mit hoher Taktung und variierenden Zellchemien. Voltavision bietet auch kundenspezifisch gefertigte Systeme für individuelle Zellgrößen.

 

Das KSP-600 wird initial in der Prüfkammer installiert und verkabelt. Anschließend lässt sich das System innerhalb kürzester Zeit mit wenigen Handgriffen für verschiedene Zellgrößen umrüsten. Eine intelligente Kabelführung innerhalb des Profils sorgt für Ordnung, während eine integrierte Steckerleiste an der Geräteoberseite sowie hochfrequentierte Steckerports an der Rückseite der einzelnen Kanäle vor allem den temporären Anschluss von weiteren Sensoren, Ethernet und Co. insbesondere in beengten Raumverhältnissen vereinfachen.

 

Durchdachte Technik für zuverlässige Messergebnisse

In der Standard-Version erlaubt der modulare Aufbau des KSP-600 bis zu 24 Testkanäle pro System, bei entsprechender Kammergröße sind auch mehr Kanäle realisierbar. Die Strombelastbarkeit liegt bei 600 Ampere pro Kanal, kann aber optional durch Parallelschaltung einzelner Kanäle auf bis zu 1200 Ampere erhöht werden.

 

Das KSP-600 wurde konsequent auf hohe Messqualität und Flexibilität ausgelegt. So wird die Temperatur direkt am Zellterminal gemessen, zusätzlich erfolgt die Spannungs- und Sense-Abnahme exakt am Kontaktpunkt. Das federgelagerte Kontaktelement, das optional zur Oxidationsvermeidung bei Langzeittests auch in vergoldeter Ausführung erhältlich ist, passt sich automatisch an unebene Zellterminals an. Dies garantiert einen flächigen Anpressdruck, während die thermisch-ergonomische Konstruktion eine homogene Temperaturverteilung in der Kammer gewährleistet. Dabei bietet die Zellauflage eine Öffnung zur Druckentlastung, sodass Druckluft sicher abgeführt werden kann. Optional ist das System mit zusätzlicher Luftkühlung erhältlich, die mit integrierten Ventilatoren und Lüftungsschlitzen Kontaktpunkte aktiv kühlen, um noch höhere Ströme ohne Überhitzung zu ermöglichen.

 

Als ein führender Testing-Spezialist für Zellen, Module und Batteriesysteme entwickelt Voltavision sein eigenes Prüfequipment für die bestmögliche Durchführung der Tests. Mit dem KSP-600 bietet das Unternehmen aus Bochum eine robuste, anpassbare und leistungsstarke Lösung für die reproduzierbare Testung prismatischer Zellen in unterschiedlichsten anspruchsvollen Testszenarien.

 

Effiziente Batterietests für die Zukunft: Carbon Black Anbieter Orion setzt auf intelligente Systemintegration mit Kontaktierlösung von Voltavision

Die steigenden Anforderungen an leistungsstarke Lithium-Ionen-Batterien verlangen nach Weiterentwicklung und modernsten Testverfahren. Die Orion Engineered Carbons GmbH, ein führendes Unternehmen im Bereich Spezialchemie, hat an seinem Innovationsstandort in Köln ein neues Testzentrum aufgebaut, um maßgeschneiderte Produkt- und Prozessentwicklungen für Ruß-Anwendungen in Batterien zu beschleunigen. Als ein weltweit führender Anbieter produziert das Unternehmen hochreines, leitfähiges Acetylen Black, das die Effizienz von Lithium-Ionen-Akkus durch eine bessere elektrische Leitfähigkeit und längere Lebensdauer maßgeblich erhöht.

 

Im Battery Innovation Center kommt ein zukunftssicheres Batterietestsystem zum Einsatz, das unter der Verantwortung von Dr. Dietmar Jansen, Chemist Energy Systems bei Orion, in enger Zusammenarbeit mit den Technologiepartnern Digatron und Voltavision entstand.

 

Mit gebündelter Expertise zum Hightech-Testlabor

Gemeinsam mit Digatron, Weltmarktführer für Testsysteme, und Voltavision, Betreiber und Entwickler von Batterieprüflaboren, wurde eine hochintegrierte Laborinfrastruktur realisiert. Im Mittelpunkt stehen dabei Digatrons MCT-ME Zelltester inklusive zwei Temperaturkammern, dessen Herzstück ein hochmodernes Zellkontaktiersystem des Bochumer Experten Voltavision ist. So wurden auf Vorschlag von Dr. Dietmar Jansen insgesamt 80 Voltavision ESF-45 als platzsparende Kontaktierlösung für kleinere Pouch-Zellen integriert, die eine effiziente und reproduzierbare Charakterisierung von Batteriezellen ermöglichen.

 

Komplexe Herausforderungen für vielfältige Tests mit reproduzierbarem Ergebnis

Ziel war der Aufbau eines Testsystems zur elektrochemischen Charakterisierung einer Vielzahl kleiner Pouch-Zellen sowie einzelner größerer Batteriezellen. Die Herausforderung lag in der Kombination unterschiedlicher Anforderungen aus verschiedenen Gewerken. Besonders komplex war die Integration von Batterietestern, Klimaschränken und Kontaktiersystemen zu einer nahtlos funktionierenden Einheit auf engstem Raum.

 

Dabei war die Kommunikation zwischen Testsystem und Klimaschrank ebenso entscheidend wie die einfache Handhabung im Laborbetrieb. Eine weitere zentrale Anforderung, insbesondere an das Kontaktiersystem, war die Messtechnik für die Durchführung vielfältiger Tests wie Zell- und Halbzellenspannung, Temperatur-, Impedanz- und Widerstandsmessung sowie Langzeittests mit besonders hohen Strömen.

 

Orion entschied sich für das System ESF-45 von Voltavision, das speziell für die anspruchsvollen Testanforderungen modifiziert wurde. Dr. Jansen betont: „Für unsere Tests ist es entscheidend, dass die Schnittstelle zwischen Batterie und System konstant funktioniert – auch über Wochen und Monate. Das System von Voltavision ermöglicht eine komfortable und schnelle Kontaktierung der Zellen zum Batterietester mit reproduzierbaren Ergebnissen auch nach mehr als 5.000 Zyklen. Hervorzuheben ist, dass die Steckverbindungen oder Kontaktstifte nach zahlreichen Wechseln von Batteriezellen nicht verbiegen, korrodieren oder anderweitig versagen – so wie es leicht bei anderen Lösungen im Laboralltag geschieht.“

 

Modulares System mit Zellkontaktierung auf neuem Niveau

Als zentrales Element des Gesamtsystems bildet die Digatron-Lösung die technische Basis des Testlabors, auf die die gesamte Peripherie – so auch das Kontaktiersystem ESF-45 von Voltavision – abgestimmt werden musste. Das ESF-45 ermöglicht eine Strombelastbarkeit von bis zu 45 Ampere pro Einschub bei einem möglichen Temperaturbereich von -40 °C bis +80 °C. Speziell für dieses Projekt wurde es auf 5 Ampere pro Einschub bei konstanten 20 °C modifiziert und überzeugt durch seinen modularen Aufbau mit austauschbaren Einschüben. Diese können außerhalb der Klimakammer bestückt werden, was den Testablauf erheblich vereinfacht. Das System ist platzsparend im 19-Zoll-Format aufgebaut und ermöglicht die gleichzeitige Bestückung mit mehreren Pouch-Zellen. Die Kombination von Einschub und Aufspannplatte als feste Einheit gewährleistet eine gleichbleibend hohe Kontaktqualität.

Die werkzeuglose Bedienung, die kabellose Kontaktierung am Prüfling sowie die homogene Temperaturverteilung innerhalb der Kammer tragen zu einer schnellen und effizienten Testung bei.

 

Dr. Jansen hebt hervor: „Voltavision hat Aspekte in die Planung eingebracht, die ich als Anwender im Vorfeld nicht berücksichtigt oder bedacht hätte – insbesondere bei elektrotechnischen und elektronischen Details. Es wurden Zusammenhänge offengelegt, die sich direkt auf die Qualität der Tests auswirken. So etwa bei der Temperaturmessung auf der Platine: Hier sind Faktoren wie Größe, Lage und Ausrichtung des Messbereichs sowie die exakte Positionierung des Sensors essenziell für verlässliche Ergebnisse. Auch die ideale Anordnung der Stecker auf engstem Raum wurde bis ins kleinste Detail durchdacht.“

 

Schnelle Umsetzung durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit wurde im Auftrag von Orion als Entwicklungsprojekt zwischen Digatron und Voltavision umgesetzt. Orion nahm die Rolle eines Beraters ein, um die Ergebnisse in Hinblick auf die Zielanwendung zu bewerten. Die Anforderungen und Spezifikationen wurden im engen Schulterschluss zwischen Orion, Digatron und Voltavision definiert. Insbesondere die präzise Abstimmung der einzelnen Systemkomponenten und die technische Expertise aller Partner trugen wesentlich zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts bei. Durch die enge Zusammenarbeit der Engineering-Teams konnten die Herausforderungen der Systemintegration effizient gelöst werden. Dabei konnte Voltavision durch seine langjährige Erfahrung als Testdienstleister mit eigenen Batterielaboren und dafür entwickeltes Prüfequipment nicht nur ein perfekt angepasstes Kontaktiersystem liefern, sondern darüber hinaus wichtige Impulse geben. So resümiert Dr. Jansen: „Das System ist genauso geworden, wie ich es mir gewünscht und vorgestellt habe: einfach und intuitiv zu bedienen, auch ohne tiefes technisches Vorwissen. Es funktioniert, ist reproduzierbar und konstant – und das über unsere 80 Kanäle hinweg. Dazu kommt eine hochprofessionelle und gleichzeitig erstaunlich schnelle Umsetzung durch beide Partner, die mit ihrer jeweiligen Expertise ein äußerst komplexes Projekt in kürzester Zeit realisiert haben.“

 

Und auch Digatron zeigt sich mit der Zusammenarbeit äußerst zufrieden: „Wir hatten noch nie ein Projekt, das so schnell von der ersten Idee bis zur finalen Umsetzung realisiert wurde“, betont Martin Hennebrüder, Projektleiter bei Digatron. „Das spricht für die hohe Professionalität und technische Kompetenz aller Beteiligten.“

 

Vom Projekt zum Zukunftsmodell für die Batterieforschung

Mit dem neuen Battery Innovation Center in Köln geht Orion einen wichtigen Schritt in Richtung zukunftsweisender Batterieforschung. Die kombinierte Lösung aus Digatron-Test- und Voltavision-Kontaktiersystem unterstützt Orion maßgeblich dabei, Materialien wie leitfähiges Acetylen Black gezielt weiterzuentwickeln und so Batterien für unterschiedliche Anwendungen effizienter und langlebiger zu machen.

 

 

 

Ansprechpartner für Journalisten: Nadine Konstanty • nadine(at)konstant.de

 

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Battery Show Europe 25: Voltavision mit neuem Zellprüfstand, Kontaktiersystemen und Digitalisierungstool für nahtlos verknüpfte Prozesse und mehr Transparenz im Prüflabor

Voltavision präsentiert auf der diesjährigen Battery Show in Stuttgart neues Testequipment vom Zellprüfstand über Kontaktiersysteme bis hin zur VoltaSym, die neue Symmetriereinheit als modulares Mess-, Steuer- und Regel-System für die Laboranwendung. Auf dem Messestand in Halle 6, E41, steht neben neuen Produkten für optimale Testszenarien auch das digitalisierte Prüflabor im Fokus des Testing-Spezialisten für Batterien in der Entwicklungsphase. Die Bochumer zeigen, wie gelebte Digitalisierung nicht nur alle Prozesse im Prüflabor optimiert, sondern auch mehr Transparenz, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit schafft.

Neuer Zellprüfstand mit integriertem Testsystem für Effizienz

Voltavision stellt in Stuttgart erstmals die neue „VPZ Gen3“ aus, eine durchdachte Lösung für mehr hochperformante Batterietests auf weniger Fläche. Während die eigens entwickelten Zellprüfstände der Gen2 bisher reine Prüfkammern zur Konditionierung von Prüflingen waren, bietet die neue dritte Generation eine innovative Kombination aus Temperaturkammer und integriertem Testsystem im Palettenmaß. So können auf kleinstem Raum mehrere Zellmessaufbauten unabhängig voneinander temperiert und getestet werden. Durch das vollintegrierte Testsystem und die optimierte Positionierung der Leistungselektronik entfallen lange Leitungswege sowie Signal- und Leistungsverluste – gerade bei hohen Strömen. Entsprechend werden Störeinflüsse eliminiert, während die Energieeffizienz und Robustheit der Prüfungen maximal optimiert werden. Dabei lässt sich das System flexibel für verschiedene Testkonfigurationen anpassen – vom Einzeltest mit bis zu 1.200 Ampere bis hin zu mehreren parallel betriebenen Prüflingen mit jeweils angepasster Stromzufuhr. Entsprechend können die Prüflinge in einem Prüfraum individuell mit unterschiedlichen Stärken bestromt werden. Die Konditionierung der Zellen ist, je nach Kundenwunsch, entweder über ein Fluid oder über die Umgebungsluft des Prüfraums möglich. Zusätzlich können die einzelnen Fächer direkt mit den fortschrittlichen Kontaktiersystemen von Voltavision ausgestattet werden, um die verschiedenen Zellformate sicher und effizient in das Testsystem einzubinden.

Dazu empfiehlt sich beispielsweise das neue leistungsstarke Voltavision KSP-600 für die Kontaktierung von prismatischen Zellen mit gegenüberliegenden Zellkontakten. Die prismatische Zelle wird von vorne eingebracht und durch Schließen des vorderen Kontaktelements vollständig kontaktiert. Dank des speziellen Aufbaus wird der Prüfraum optimal ausgenutzt, während das thermisch-ergonomische Design für eine hohe Temperaturhomogenität sorgt – um höchst präzise, zuverlässige und reproduzierbare Testergebnisse zu liefern. Das Kontaktiersystem KSP-600 bietet neben zusätzlichen Anschlussmöglichkeiten für weitere Messungen auch die Option einer aktiven Kühlung direkt am Kontaktelement.

VoltaSym als kaskadierbares Symmetriersystem im 19-Zoll-Tischrack

VoltaSym ist das neue modulare Zell-Balancing-System von Voltavision zur präzisen und automatisierten Spannungsmessung und Symmetrierung der Zellen in Batteriemodulen oder Zellracks – speziell für den Einsatz im Prüfstand. Es besteht aus kaskadierbaren Balancing-Einheiten mit jeweils bis zu 16 galvanisch getrennten Kanälen sowie einer zugehörigen Kommunikationseinheit pro Prüfling. Das System übernimmt die aktive Balancierung der Zellspannungen vor und während der Tests und ermöglicht so eine gezielte Optimierung von Zellperformance und Lebensdauer. Über offene Schnittstellen (Modbus/TCP/CAN) lässt sich das System flexibel in Prüfumgebungen integrieren. Dank seines modularen Aufbaus kann es individuell erweitert und an verschiedene Prüfanforderungen angepasst werden. VoltaSym erhöht als zusätzliche Einheit neben dem BMS die Sicherheit und Aussagekraft von Zell- und Modultests.

Effiziente Labore durch vernetzte Prozesse und digitale Zwillinge

Voltavision betreibt seine Prüflabore konsequent digital und gibt auf der Messe Einblicke in sein digitales Prüflabor. Dabei ist die verwendete Plattform weit mehr als nur ein Labormanagementtool, denn das System ist tief in alle Arbeitsprozesse und die physikalischen Labore eingebettet. Mit diesem digitalen Labor-Zwilling werden alle Prozesse vollständig vernetzt – von Prüfaufträgen über die einzelnen Geräte und Ressourcen bis hin zu allen Daten und das stets in Echtzeit. So bleiben testfeldübergreifend alle Aufträge und Abläufe transparent und nachvollziehbar im Blick. Und das inklusive verfügbarer Ressourcen dank intelligenter Belegungsplanung sowie Statusmonitor für jeden Testlauf. Die Monitoring-Daten fließen stets automatisiert in das System ein und gewährleisten eine plausible Dokumentation mit Rückverfolgbarkeit per Klick. Zusammenfassend sorgt die eigens von Voltavision entwickelte Plattform für maximale Effizienz im Testalltag mit zuverlässigen Ergebnissen durch klare Strukturen, schnellere Durchlaufzeiten sowie eine höhere Datenqualität und Sicherheit. So gewährleistet das digitale Labor einen höchstmöglichen Grad an Transparenz, eine Entlastung der Anwendenden im Laboralltag und die bestmögliche, stets nachvollziehbare Qualität – vom Auftrag bis zum Prüfbericht.

 

 

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Voltavision präsentiert neues Prüfequipment: Innovatives Kontaktiersystem EF-600 für große Pouch- und Solid-State-Zellen mit höchster Präzision und Effizienz

Zuverlässig und zukunftssicher – mit dem neuartigen EF-600 präsentiert Voltavision ein innovatives System für die effiziente Kontaktierung großer Pouchzellen mit gegenüberliegenden Kontakten sowie Solid-State-Batteriezellen. Die als Einschubsystem konzipierte Eigenentwicklung verbindet einfaches Handling in robuster Bauweise mit flexibler Anpassbarkeit für unterschiedlichste Testszenarien bei gleichbleibend hoher Kontaktqualität. Dabei werden stets eine homogene Temperaturverteilung innerhalb der Kammer und eine schnelle sowie reproduzierbare Handhabung von Prüflingen gewährleistet. Für eine optimierte Messgenauigkeit sorgen unter anderem eine neue Sense-Feder statt Kontaktierstift, eine neue Oberflächenstruktur und eine maximale Kontaktkraft.

Höchste Präzision dank neuer Sense-Kontaktfeder und Oberfläche

Während Voltavisions bewährtes ESF-45-System auf kleinere Folienzellen mit einer Strombelastbarkeit von 45 Ampere ausgelegt ist, ermöglicht das neue EF-600 Tests von Zellen mit Größen von 50 cm bis 1 m. Dabei kann die Strombelastbarkeit des Systems flexibel von 10, 100, 200 bis zu 600 Ampere an die Kundenanforderungen angepasst werden. Das System arbeitet zuverlässig in einem breiten Temperaturbereich von -35 °C bis +90 °C sowie einer relativen Luftfeuchtigkeit von 0 bis 75 % und bietet somit die notwendige Robustheit für unterschiedlichste Testbedingungen.

Ein herausragendes Merkmal ist die neu eingesetzte Sense-Feder, die eine noch präzisere Spannungsmessung ermöglicht. Im Gegensatz zum herkömmlichen Kontaktstift erfolgt der Sense-Abgriff direkt an den Zellfähnchen und misst über deren gesamte Breite. Diese Messmethode, die an der Quelle – noch vor dem eigentlichen Stromfluss – ansetzt, minimiert Störsignale und sorgt für ein neues Maß an Genauigkeit.

Darüber hinaus zeichnen sich die Kontaktelemente des EF-600 erstmals durch eine waffelartige Oberflächenstruktur aus. Diese reduziert Kontaktwiderstände signifikant und führt Schmutzpartikel effektiv über Rillen ab. Ein federgelagertes Gegenelement an der Oberseite gleicht Unebenheiten vollständig aus und sorgt so für eine konstant starke Kontaktkraft – auch bei besonders hohen Stromstärken sowie bei anspruchsvollen Zelltypen.

Werkzeuglose Kontaktierung für maximalen Bedienkomfort

Das neue Kontaktiersystem EF-600 setzt auf ein fortschrittliches Einschubsystem, das die werkzeuglose Kontaktierung ohne Verkabelung am Prüfling ermöglicht. Dabei sind die Spannlatten auf dem Einschub voll integriert und bieten einseitig leicht verschiebbare Kontaktelemente mit einer vereinfachten Spannmechanik, die die Zellfähnchen direkt kontaktieren. Entsprechend können die Zellen außerhalb der Kammer vorbereitet und anschließend platzsparend in das Rüstgestell integriert werden. Dabei ermöglichen Gleitschuhe am Einschub ein sicheres und einfaches Einschieben der Zellen in die Kammer und den werkzeuglosen Anschluss über einen rückseitigen Stecker. Diese durchdachte Konstruktion spart Zeit, erleichtert das Handling und sorgt für einen reibungslosen Prüfablauf. Auch für ein einfaches Tracking des Prüflings ist gesorgt. So wird eine korrekte Zuordnung des Testprogramms zur Zelle wahlweise über einen QR-Code und Scanner oder einen NFC-Chip sichergestellt.

Innovationskraft aus eigener Entwicklung

Als ein führender Testing-Spezialist für Zellen, Module und Batteriesysteme, entwickelt Voltavision sein eigenes Prüfequipment für die bestmögliche Durchführung der Tests. Mit dem EF-600 bietet das Unternehmen ein leistungsstarkes und flexibles Kontaktiersystem für große Pouch- und Solid-State-Zellen, das anspruchsvollsten Testszenarien gerecht wird. Optional sind die Spannplatten mit integrierten Temperatursensoren erhältlich, so dass die Temperaturmessung direkt auf der Zelloberfläche erfolgt. Das empfiehlt sich vor allem bei großen Zellen, die auch mit höheren Strömen belastet werden können und tendenziell eine größere Temperaturspreizung aufweisen.

Auch das neue System wurde inhouse entwickelt und ist bei Voltavision bereits für beide Zelltypen im Einsatz. Darüber hinaus bietet das Bochumer Unternehmen auch anderen Prüflaboren seine Lösungen für den Einsatz unter höchsten labortechnischen Beanspruchungen und Testbedingungen zur schnellen und reproduzierbaren Kontaktierung von Pouchzellen verschiedener Größen an.

 

 

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