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Hohe Automatisierung in der Disposition: Österreichischer Lebensmittelhändler MPREIS reduziert Füllgrad im Zentrallager mit REMIRA Bestandsmanagementsoftware auf 70 %

Nachhaltig, verantwortungsbewusst und innovativ: Das Tiroler Familienunternehmen MPREIS legt in seinen Lebensmittelfilialen einen großen Fokus auf regionale Produkte sowie nachhaltige und soziale Verantwortung. Damit die rund 280 Filialen optimal bewirtschaftet werden können, setzt MPREIS beim Bestandsmanagement auf eine softwareseitige Lösung von REMIRA, die eine regelbasierte KI verwendet. Damit konnte nicht nur der Bestellaufwand, sondern vor allem auch der Lagerbestand deutlich reduziert werden.

 

Die MPREIS-Filialen befinden sich hauptsächlich im Kerngebiet Tirol, aber auch in Salzburg, Kärnten, Vorarlberg, Oberösterreich und Südtirol. Neben dem Lebensmitteleinzelhandel gehören auch zwei eigene Produktionsbetriebe zu MPREIS: die Bäckerei Therese Mölk und die Alpenmetzgerei. Beide befinden sich in Völs, wo auch der Hauptsitz des Familienunternehmens liegt. MPREIS ist mit 6.000 Mitarbeitenden nicht nur einer der bedeutendsten Arbeitgeber der Tiroler Region, sondern auch einer der größten Betreiber von Photovoltaik-Anlagen in Österreich. Bekannt ist MPREIS zudem für die einzigartige Architektur der Filialen, die individuell für jeden Standort designt werden.

 

Ressourceneinsparungen durch Dispo-Software

99% der Artikel von MPREIS werden aus dem Zentrallager in Völs bei Innsbruck heraus in die Filialen disponiert. Ausgenommen sind hierbei nur einige Direktlieferanten in den Bereichen Tiefkühlprodukten und Bier. Christian Klement,  Abteilungsleitung Disposition, arbeitet schon seit über 25 Jahren bei MPREIS und hat damals auch noch die Zeit in der Disposition mit einem selbstentwickelten Programm der eigenen IT miterlebt. Er weiß, dass der heutige Dispositionsumfang bei MPREIS ohne eine spezielle Software gar nicht mehr zu leisten wäre und freut sich über die Verschlankungen in den Prozessen: “Wir haben aktuell ein Dispositionsteam mit lediglich 12 Personen, das 80 % der Filial- und Zentrallagerbestellungen mit Hilfe der REMIRA Software abwickelt. Seit wir vor ca. zwei Jahren auf die Zweistufigkeit in der Disposition umgestellt haben, konnten wir ressourcentechnisch starke Einsparungen verzeichnen. Der Arbeitsaufwand für die 12 Personen beschränkt sich auf zwei bis drei Stunden pro Tag für die Filial- und Zentrallager-Bestellungen. Die restliche Zeit kann für strategische Abstimmungen mit Lager, Fuhrpark, Vertrieb oder der Kommunikation mit Lieferanten genutzt werden.” Die Zweistufigkeit bei MPREIS zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Bedarfsprognosen der Zentrallagerbereiche nicht mehr auf die Abgangsdaten des Zentrallagers stützen, sondern auf die Bedarfsprognosen und Bestelldaten der einzelnen Filialen. Ergänzt wird diese Vorgehensweise durch die vereinbarte Abnahmemenge pro Artikel bzw. pro Lieferant und das jeweilige Lieferfenster.

 

Bedarfsgerechte Disposition mit wenig Aufwand

Die Bestandsmanagementsoftware von REMIRA, die vor über zehn Jahren durch REMIRAs österreichischen Partner ARBOR Management Consulting GmbH bei MPREIS implementiert wurde, unterstützt den österreichischen Lebensmittelhändler erfolgreich in der bedarfsgerechten Disposition aller Filialen. Rund 1,7 Mio. Stock Keeping Units (SKUs) werden mit der Software berechnet, das Trockensortiment läuft dabei zu 100 % automatisiert. “Wir haben unsere Effizienz insbesondere dahingehend gesteigert, dass wir den Bestand im Zentrallager deutlich verschlankt haben. Früher war es fast immer zu 100 % ausgelastet, weil Disponenten grundsätzlich dazu neigen, sicherheitshalber etwas mehr zu bestellen. Nun liegt der Füllgrad im Zentrallager nur noch bei rund 70 %. Trotzdem ist die Warenverfügbarkeit im Ist-Bestand sogar gestiegen – und zwar um zwei bis fünf Prozent pro Warengruppe”, erklärt Christian Klement.

Durch den Einsatz fortschrittlicher Algorithmen und künstlicher Intelligenz liefert die REMIRA Software nicht nur präzise Absatzprognosen. Zusätzlich werden auch die Dispositionsentscheidungen basierend auf einer Vielzahl von Faktoren wie Wetterprognosen, historischen Verkaufszahlen, saisonalen Schwankungen und aktuellen Markttrends bzw. plötzlichen Veränderungen optimiert. Der hohe Automatisierungsgrad, zum Beispiel bei Routinebestellungen, die kein besonderes Augenmerk benötigen, setzt dadurch wertvolle Ressourcen im Bereich der Disposition frei.

 

Starke Unterstützung auch bei Aktionen

Die Software wird über Schnittstellen aus dem ERP mit Stamm- und Bewegungsdaten beschickt und meldet Bestellungen zurück. “Wir überprüfen morgens grob die Grobdispo-Berechnungen für den nächsten Tag (heute für morgen) und schauen, ob die Daten stimmig sind bzw. wo welche Bedarfe und Aktionen sind, bevor wir sie zur Kommission freigeben. Die Feindispo für den aktuellen Tag läuft in der Regel vollautomatisch”, beschreibt Robert Unterwandling, Senior Spezialist*in Disposition, den Ablauf mit der Bestandsmanagementsoftware und erklärt weiter: “Wir sind immer in enger Abstimmung mit dem Einkauf. Wenn die Software auslaufende Artikel aufgrund des Mindesthaltbarkeitsdatums meldet, sprechen wir direkt Maßnahmen ab, um die Ware schnellstmöglich aus dem Lager zu bekommen, zum Beispiel als Abverkauf mit Sonderpreisen.” Diese sogenannte Push-Funktion der Software ist gerade im Bereich der Frische-Produkte essenziell für MPREIS: unnötig hohe Bestände oder sogar Abschreibungen aufgrund des abgelaufenen MHDs kämen dem Unternehmen teuer zu stehen. “Gemeinsam mit ARBOR haben wir die Programm- und Datensicherheit laufend verbessert und darüber hinaus die Funktionen für unsere Ansprüche weiterentwickelt. So können wir zum Beispiel die Aktionszahlen besser abstimmen und da ist die Software einfach besser als jeder Mensch”, so Christian Klement. Darüber hinaus bestehen neben den vier Jahreszeiten, die auch Auswirkungen auf den Tourismus haben, noch Saisonspitzen wie der Valentinstag, Ostern oder Weihnachten. Auch hierbei verlässt sich MPREIS auf die fundierten Prognosen der Software, um frühzeitig für die optimalen Bestände in den Filialen zu sorgen.

MPREIS profitiert zudem von dem Wetter-Modul in der Bestandsmanagementsoftware. Da es allein in Tirol 34 verschiedene Wetterzonen gibt und auch in Südtirol oder Kärnten ganz andere Wetterverhältnisse herrschen, wurden 15 Wetterstationen in die Anwendung integriert. Dadurch entsteht deutlich mehr Sicherheit in den Prognosen und die Disposition kann entsprechend angepasst werden. Gerade im Getränkebereich verzeichnen Lebensmittelhändler wetterbedingte Spitzen. Je wärmer es wird, desto mehr steigen die Verkaufszahlen für Bier, Mineralwasser, alkoholfreie Getränke oder Salat. Grillfleisch ist ebenfalls ein starker Treiber. Aufgrund der Daten aus den Wetterstationen kann die REMIRA Software frühzeitig die Prognosen und damit auch die Dispositionsvorschläge anpassen.

 

Automatische Disposition auch für die Produktion

In Zukunft sollen auch die beiden Produktionsbetriebe von MPREIS in die Dispositions- und Produktionsplanung mit der REMIRA Software aufgenommen werden. Fertig verpackte Artikel mit Mindesthaltbarkeitsdatum, wie zum Beispiel Linzer Stangen oder Salzburger Zupfkuchen, sind stark nachgefragt und laufen normal über die Zentrallagerbestellungen mit. Danach werden sie über die Filialbestellungen an die Filialen geschickt. Bei frischen bzw. ultrafrischen Produkten, darunter Semmeln im Bereich Tiefkühlung, muss zwei Tage vorab bestellt werden, weil die Produkte einen Tag zum Auftauen benötigen. Hierbei kümmern sich die Produktionsbetriebe noch selbst um den täglichen Bedarf – zukünftig sollen aber auch diese Bestellungen über die Software und das Zentrallager abgewickelt werden. “Unser Ziel für 2026 ist es, auch unsere Produktionsbetriebe mit all ihren Besonderheiten in die bestehende Dispo-Struktur zu integrieren. Wir möchten gerne den Erfolg unseres Zentrallagers auch auf die Produktion übertragen und die Kapazitäten optimieren, weil dort die Auslastung sehr hoch ist”, erklärt Christian Klement.

Auch dabei wird er auf die Unterstützung der ARBOR Management Consulting GmbH setzen können. An dem österreichischen Implementierungspartner von REMIRA schätzt Klement das gegenseitige Verständnis für Anforderungen und Bedarfe: “Die Zusammenarbeit mit ARBOR bzw. REMIRA ist absolut auf Augenhöhe und auf einem super Niveau. Es wird nicht einfach nur eine Software verkauft, sondern das Produkt gemeinsam mit dem Kunden gelebt. Wir arbeiten eng zusammen und verbessern permanent die Anwendung – das macht auch die Einzigartigkeit der Lösung aus.”

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

Folgende Pressebilder werden ausschließlich für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Weitere Informationen finden sich im REMIRA-Pressefach und unter https://www.remira.com/de/.

Bedarfsgerechte Planung für ein aktionsgetriebenes Geschäft: eismann stärkt seine Supply Chain und steigt auf SaaS-Version der REMIRA Bestandsmanagementsoftware um

Die eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH zählt seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Direktvertriebsunternehmen für Tiefkühllebensmittel in Europa. Mit einem stark aktionsgetriebenen Geschäft, saisonalen Schwankungen und einer komplexen Lagerstruktur ist die präzise Planung von Beständen und Bedarfen existenziell. Seit 2005 vertraut eismann deshalb auf die Absatzprognose- und Bestandsmanagement-Software von REMIRA und profitiert seitdem von deutlich effizienteren Prozessen und spürbaren Kosteneinsparungen. Nun wechselt eismann zur SaaS-Version der REMIRA-Lösung, deren Fokus auf KI-Absatzprognosen liegt.

 

Die eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH aus Mettmann, gegründet 1974, versorgt rund 800.000 Kunden allein in Deutschland mit Tiefkühllebensmitteln. Die Auslieferung der Produkte – die von Speiseeis über Fertiggerichte bis hin zu Gemüse reichen – erfolgt direkt an die Haustür der Kunden. Dabei weist jeder der sechs eismann-Lagerstandorte in Deutschland unterschiedliche Absatzmengen auf und Aktionen sowie Werbehefte erzeugen regelmäßig starke Nachfragespitzen. Tiefkühlware stellt besondere Anforderungen an die Supply Chain. Neben einer hohen Lieferfähigkeit müssen MHD-Risiken minimiert und gleichzeitig die Bestände auf einem wirtschaftlichen Niveau gehalten werden. Die zentrale Herausforderung besteht darin, die richtige Balance zwischen Lieferfähigkeit, Bestandskosten und Transportkosten zu finden, wie Carl Wanders, Leiter der Logistik bei eismann, erklärt: “Zu hohe Bestände binden Kapital und erhöhen das Risiko von Abschreibungen aufgrund ablaufender Mindesthaltbarkeiten, während zu niedrige Bestände die Warenverfügbarkeit gefährden können. Die REMIRA-Software unterstützt uns dabei, diese Balance zuverlässig sicherzustellen. Durch eine präzise und bedarfsgerechte Planung werden zukünftige Bedarfe frühzeitig erkannt und Beschaffungs- sowie Bestandsentscheidungen optimiert. Dadurch können die Warenverfügbarkeit erhöht, MHD-Risiken reduziert und die Effizienz der gesamten Supply Chain nachhaltig verbessert werden.”

 

KI-gestützte Forecasts für bessere Prognosen

Um für die Zukunft optimal aufgestellt zu sein, hat sich eismann dazu entschieden, auf die neue SaaS-Version der REMIRA Software für Absatzprognose und Bestandsmanagement zu setzen. Die beiden Unternehmen verbindet eine über 20-jährige, erfolgreiche Partnerschaft: Dank der kontinuierlichen Bereitstellung zukunftsweisender Funktionen genießen die REMIRA-Lösungen bei den Anwenderinnen und Anwendern von eismann eine hohe Akzeptanz. Diese bewährte und wertvolle Zusammenarbeit wird damit fortgeführt. Die Einführung der neuen SaaS-Version mit KI-Prognosen eröffnet zusätzliche Chancen, insbesondere in einem dynamischen, aktionsgetriebenen Marktumfeld.

 

Bedarfskonforme Planung auf SKU-Ebene

Mit der REMIRA Software steuert eismann heute die komplette Bestandsplanung für rund 49.000 Stock Keeping Units (SKUs) an den deutschen Lagerstandorten. Die Lösung unterstützt sowohl die tägliche Disposition als auch die strategische Bedarfsplanung – inklusive Prognosen für verschiedene Länder wie Deutschland, Niederlande und Italien. Die im Demand ermittelten Prognosen werden als Bedarfe je Lagerstandort erzeugt und im Modul Supply zur Bestellgenerierung an die Lieferanten verwendet. Dabei werden die pro Lieferanten definierten Incoterms berücksichtigt. Produktionsfeinplanung und Tourenplanung erfolgen weiterhin intern. Die REMIRA-Software liefert dafür die entscheidungsrelevanten Daten.

 

25 % weniger Bestand bei gleicher Lieferfähigkeit

Die REMIRA Software unterstützt acht Mitarbeitende bei ihren Aufgaben, dazu zählen die Planung der Bedarfe und die Disposition der Lagerbestände. Der Nutzen der Lösung zeigt sich klar in den Zahlen: „Nach der Einführung konnten wir die Bestände ohne großen Aufwand um 25 % reduzieren – und das bei gleichbleibender Lieferfähigkeit“, so Wanders. Neben der deutlichen Bestandsreduktion konnte eismann außerdem interne Prozesse verschlanken. Weniger Mitarbeitende sind heute in die Disposition eingebunden, da viele Schritte automatisiert und datenbasiert ablaufen. Dabei bieten besonders die neuen, KI-basierten Prognosen ein großes Potenzial: „Ich hoffe, dass gerade im C‑Segment die Prognosen besser werden und Trends im Absatz schneller erkannt werden“, sagt Wanders. Ziel ist es, mit verbesserten Forecasts noch näher an den optimalen Bestand heranzukommen. Dabei handelt es sich um einen entscheidenden Faktor in einem Markt, der stark von Aktionen und Werbeimpulsen geprägt ist. Langfristig soll zudem geprüft werden, ob auch die Disposition der eismann-Servicefahrzeuge über REMIRA abgebildet werden kann.

 

Effiziente Bestände und klare Perspektive

Mit REMIRA hat eismann seine Bestände nachhaltig optimiert, die Disposition effizienter gestaltet und die Grundlage für eine moderne, datengetriebene Supply Chain geschaffen. Gleichzeitig setzt der Umstieg auf die neue F&R-Version ein klares Zeichen: Die langjährige Partnerschaft zwischen REMIRA und eismann soll auch in Zukunft eine tragende Rolle in der Weiterentwicklung der Supply Chain spielen.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

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Webinar Absatzprognose & Bestandsmanagement: Nachhaltig und krisensicher – KI als zuverlässiger Partner im Bestandsmanagement

Lieferfähigkeit, Kostenkontrolle und Nachhaltigkeit gleichzeitig zu sichern, bringt klassische Methoden des Bestandsmanagements schnell an ihre Grenzen. Künstliche Intelligenz bietet hier einen wirkungsvollen Ausweg: Sie prognostiziert Bedarfe präziser, gestaltet Bestände dynamisch und reduziert manuelle Aufwände – und das alles im Einklang mit ökologischen Zielen. Durch datenbasierte Entscheidungen und transparente Prozesse werden Absatzprognose und Bestandsmanagement deutlich effizienter und widerstandsfähiger. Wie das konkret funktioniert und welche Stellschrauben besonders wichtig sind, zeigt REMIRA in einem kostenfreien Webinar am 19. März 2026 um 10:00 Uhr.

 

Inhalte & Mehrwert des Webinars

Im Webinar erfahren die Teilnehmenden, wie sie ihre Absatzprognosen samt Bestandsmanagement auf ein neues Level heben können. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen eine hohe Lieferfähigkeit bei gleichzeitig minimalen Beständen sicherstellen und dabei Kapitalbindungskosten deutlich senken. Die Referenten zeigen, wie sich Routineaufgaben automatisieren lassen, um Disponenten zu entlasten und Raum für strategische Entscheidungen zu schaffen. Darüber hinaus lernen die Teilnehmenden, wie sie mit präzisen, KI-gestützten Prognosen proaktiv handeln und Lieferengpässe vermeiden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Transparenz: Durch aussagekräftige KPIs und datenbasierte Einblicke können Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen. Nicht zuletzt wird erläutert, wie sich Nachhaltigkeitsziele erreichen lassen – etwa durch die Reduzierung von Lagerbeständen bei gleichbleibender Verfügbarkeit.

 

Die Vorteile des KI-gestützten Bestandsmanagements sind vielfältig. Unternehmen verbessern ihre Lieferfähigkeit und minimieren das Risiko von Out-of-Stock-Situationen dank intelligenter Prognosen. Gleichzeitig profitieren sie von einer deutlichen Kosteneffizienz, da Bestände und Abschreibungen reduziert werden. Die Automatisierung von Dispositionsprozessen führt zu einer erheblichen Entlastung: Bis zu 70 % weniger manuelle Arbeit sind möglich. Auch ökologische Aspekte kommen nicht zu kurz – ein geringerer Lagerbestand trägt zu einem kleineren ökologischen Fußabdruck bei. Ergänzend sorgt die Transparenz über relevante Kennzahlen und die Möglichkeit, proaktiv zu steuern, für eine nachhaltige und krisensichere Unternehmensführung.

 

Zielgruppe – Das Webinar richtet sich an:

  • Fach- und Führungskräfte aus Großhandel, Handel und produzierender Industrie
  • Verantwortliche aus den Bereichen Supply Chain, Einkauf, IT und Unternehmenssteuerung
  • Geschäftsführer, Einkaufsleiter und Bestandsmanagement-Experten

 

Webinar-Details:

Datum: Donnerstag, 19. März 2026

Uhrzeit: 10:00 – 11:00 Uhr

Ort: Online (kostenfrei)

Kosten: Teilnahme kostenfrei

 

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular für das kostenfreie Webinar am 19. März 2026 finden Interessierte unter folgendem Link: https://www.remira.com/de/webinar-bestandsmanagement?utm_source=pressemitteilung&utm_medium=link&utm_campaign=presse-2026

 

 

 

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Disposition mit Weitblick: Absatzprognose- und Beschaffungstool von REMIRA sorgt bei BÄKO Mitteldeutschland für mehr Agilität und Prozesseffizienz

Die BÄKO Mitteldeutschland eG, genossenschaftlich organisierter Großhändler für Bäcker und Konditoren, profitiert dank REMIRA von deutlich optimierten Bestell- und Dispositionsprozessen. Aufgrund der volatilen Marktsituation sieht sich das Unternehmen mit starken Schwankungen bei Preisen und Rohstoffverfügbarkeiten konfrontiert. Hinzu kommen branchenbedingte Herausforderungen, wie die begrenzte Haltbarkeit verderblicher Waren, die das Bestandsmanagement einmal mehr erschweren. Um die Herausforderungen erfolgreich zu meistern und die Effizienz der Prozesse zu erhöhen, hat BÄKO das zuvor genutzte Bestellmodul ihres Warenwirtschaftssystems durch das Absatzprognose- und Beschaffungstool von REMIRA ersetzt. Ein Schritt, der dem Unternehmen zu deutlich mehr Agilität und optimierten Prozessen verholfen hat.

Das Unternehmen mit Standorten in St. Egidien und Krostitz beliefert rund 800 Bäcker und Konditoren, von denen 440 ebenfalls Mitglieder der Einkaufsgenossenschaft sind. Dies erfordert eine präzise Planung, um das Bestandsmanagement genau auf den Bedarf der Kunden abzustimmen – ohne dabei unnötig Kapital und damit wertvolle Liquidität im Lager zu binden. Da das interne Dispositionsmodul keine grafische Aufbereitung der vorhandenen Daten ermöglicht und auch die Einstellungen von verschiedensten Parametern sehr begrenzt sind, entschied sich BÄKO dazu, die REMIRA-Software zusätzlich einzusetzen. Damit einher gingen die Ziele, die Bestellmengen zu optimieren, Lagerbestände bewusst zu reduzieren sowie den Verderb von Frischeartikeln zu minimieren.

Schnellere Prozesse, mehr Agilität und fundierte Bestandsentscheidungen
„Durch die REMIRA-Lösung hat jeder Disponent deutlich mehr Informationen zur Verfügung und kann dadurch die richtigen Entscheidungen treffen. Darüber hinaus müssen die Mitarbeitenden die Daten nicht mehr manuell zusammensuchen oder aus verschiedenen Quellen kombinieren. Das macht uns trotz der Volatilität des Marktes wesentlich reaktionsschneller“, sagt Michael Wiedemann, geschäftsführender Vorstand bei BÄKO Mitteldeutschland. Denn die REMIRA-Lösung bietet nicht nur eine historische Betrachtung, sondern unterstützt die Disposition vor allem durch KI-basierte Prognosen bei der Bestandsplanung. So erkennen die Mitarbeitenden auf einen Blick, wann welcher Artikel in welcher Menge bestellt werden sollte, und verfügen über eine fundierte Entscheidungsgrundlage. Musste das Team früher einen Großteil der Arbeitszeit für wiederkehrende Aufgaben und die individuelle Disposition von Standardartikeln aufwenden, schafft die Automatisierung heute Kapazitäten, um sich den unbeständigeren Produkten sowie Bestandsausnahmen zu widmen.

Ein Beispiel für die effektive Unterstützung durch die REMIRA-Lösung ist dabei auch die Bestandsplanung in den Sommermonaten: Vor allem kleinere Bäckereien und Konditoreien nutzen diese Zeit häufig für Betriebsferien – und benötigen daher über mehrere Wochen keine Warenlieferungen. Dies gilt es frühzeitig in der Planung zu berücksichtigen. „In diesem Bereich verlassen wir uns auf die REMIRA-Lösung und haben dadurch in den vergangenen Jahren sehr gute Ergebnisse erzielt. Wir haben die Bestände im Vorfeld gezielt reduziert und konnten dennoch eine hohe Lieferfähigkeit sicherstellen“, sagt Michael Wiedemann.

Sichere Lieferung auch bei Frischeprodukten
Insgesamt hat BÄKO Mitteldeutschland dank REMIRA trotz der seit längerer Zeit schwierigen Marktbedingungen die Liefersicherheit auf einem konstant hohen Niveau halten können. Beispielsweise zeigt die Lösung zuverlässig an, wann ein Artikel unter Berücksichtigung der aktuellen Abverkäufe sein Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht. Dadurch wird die Planung deutlich vereinfacht: Das Unternehmen weiß stets, inwieweit sich einzelne Frischeprodukte auf Basis aktueller Prognosen rechtzeitig abverkaufen lassen – und kann bei unerwarteten Nachfrageschwankungen frühzeitig mit Sonderaktionen reagieren. Zudem erkennt BÄKO dank der Prognosen frühzeitig, wie lange der aktuelle Vorrat ausreicht und ob Nachbestellungen vorgezogen werden sollten – etwa, um bekannten Preiserhöhungen zuvorzukommen und noch vom günstigeren Einkaufspreis zu profitieren.

Vor diesem Hintergrund resümiert Knuth Rickes, Abteilungsleiter IT bei BÄKO Mitteldeutschland: „REMIRA liefert uns deutlich umfassendere Informationen und stellt sicher, dass jeder Disponent genau die Daten erhält, die er im Tagesgeschäft benötigt. Dank der Möglichkeit, die Übersichten individuell anzupassen, sind wir zudem wesentlich flexibler. Darüber hinaus profitieren wir von einer anschaulichen Visualisierung mit Diagrammen und Prognosegrafiken. All das war in der Tiefe und Qualität in unserem zuvor genutzten Bestellmodul nicht gegeben und stellt nun einen echten Mehrwert dar.“

 

 

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Von manuellen Prozessen zur vollautomatisierten Planung: Gastrogroßhändler Eurogast Grissemann reduziert Dispositionsaufwand dank REMIRA-Lösung um 75 %

Mit über 110.000 Artikeln im Sortiment, einer eigenen LKW-Flotte zur Belieferung von rund 5.000 Gastronomie- und Hotellerie-Kunden sowie einem Einkaufszentrum in Zams zählt Eurogast Grissemann zu den führenden Gastrogroßhändlern Österreichs. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse in der Disposition. Denn viele verderbliche Waren und Lebensmittel, saisonale Schwankungen, Sonderaktionen und weitere Einflussfaktoren erschweren die Planung zusätzlich und erfordern ein Höchstmaß an Präzision und Flexibilität. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzt Eurogast Grissemann erfolgreich auf die Unterstützung des Dortmunder Softwareanbieters REMIRA und dessen bewährtes Absatzprognose- und Beschaffungstool. Das erfreuliche Ergebnis: rund 75 % weniger Dispositionsaufwand.

Das Unternehmen mit Sitz im Tiroler Zams vertraut bereits seit 2020 auf die REMIRA-Lösung. Ziel der Softwareeinführung war insbesondere die Digitalisierung und Optimierung der Disposition, um die Prozesse zu vereinfachen, den Lagerbestand bedarfsgerecht zu reduzieren und insgesamt flexibler agieren zu können. Denn zuvor wurde die Disposition noch manuell durchgeführt, was nicht nur zeitaufwändig, sondern auch sehr personalintensiv war. So planten 16 Produkt- bzw. Category Manager täglich per Hand die Bedarfsmengen der jeweiligen Produkte und Sortimente mithilfe von Dispositionslisten, in denen alle Artikel bzw. SKUs (Stock Keeping Units) samt Lieferantenzugehörigkeit aufgeführt waren. Das eingesetzte ERP-System unterstützte dabei lediglich mit starren Artikelstatistiken, die nur grobe Anhaltspunkte für die manuelle Berechnung des Tages-, Wochen- oder Monatsbedarfs lieferten. Auf dieser Basis wurden schließlich die notwendigen Bestellungen abgeleitet und an die entsprechenden Lieferanten weitergegeben. „Wir waren quasi Dreh- und Angelpunkt für jegliche Bestellungen, Lieferungen und die gesamte Kommunikation mit den Lieferanten. Krankheitsbedingte Ausfälle im Team waren daher immer aufwendig zu kompensieren“, berichtet Dominik Schweisgut, Leiter der Disposition bei Eurogast Grissemann.

Herausforderungen bei der Bestellplanung und -skalierung
Um dem entgegenzuwirken, brauchte es eine Softwarelösung, die präzise und zuverlässige Prognosen über Bestellzeitpunkte und -mengen liefert – und dabei alle unternehmens- und branchenspezifischen Besonderheiten berücksichtigt. Schließlich sieht sich das Unternehmen, das mit zehn weiteren privaten Gastrogroßhändlern zur Eurogast Österreich gehört, durch saisonale Schwankungen, Aktionszeiträume und wechselnde Witterungsverhältnisse mit einer hohen Volatilität innerhalb des Sortiments konfrontiert. Hinzu kommt die Herausforderung, die Haltbarkeit verderblicher Waren bei der Planung zu berücksichtigen, und auch Einzelhandelsprodukte, die von Großhandelskunden in großen Mengen gekauft werden, sind ohne geeignete Softwareunterstützung in Bezug auf Bestell- und Lagermengen schwer zu skalieren. Zudem werden häufig – insbesondere rund um die hauseigenen Frühjahrs- und Herbstmessen – viele Bestellungen weit im Voraus getätigt, was in der Zwischensaison wiederum zu Mehrbeständen führen, die es für den Lagerbestand zu bewerten gilt.

Bei der Suche nach einer geeigneten Lösung entschied sich das Unternehmen 2020 schließlich für die Absatzprognose- und Beschaffungssoftware von REMIRA. „REMIRA konnte uns in enger Abstimmung für unsere Anforderungen die beste Lösung bieten“, begründet Dominik Schweisgut die Wahl. Seit Ende 2020 ist das Tool nun – auch dank der Unterstützung von REMIRAS Implementierungspartner, der ARBOR Management Consulting GmbH mit Sitz in Eisenstadt – erfolgreich im Einsatz.

Deutliche Effizienzsteigerungen in der Praxis
Die Arbeitsweise bei Eurogast Grissemann hat sich dadurch grundlegend verändert und der Großhändler profitiert von zahlreichen Verbesserungen: Die Software berechnet nun täglich automatisch den SKU-Bedarf auf Basis vergangener Verkaufsdaten sowie weiterer Informationen aus dem bestehenden ERP-System, erstellt kurz-, mittel- und langfristige Prognosen und bereitet die Dispositionsvorschläge graphisch übersichtlich in einer Art Zeitstrahl auf. Das Unternehmen erhält somit stets zum optimalen Zeitpunkt die richtigen Bestellvorschläge, wobei Saisonalitäten und Trends, Verderblichkeiten sowie dynamische Sicherheitsbestände automatisch von der REMIRA-Software berücksichtigt werden. Einen großen Vorteil bietet dabei unter anderem die Stichtagsfunktion, mit der z. B. das Ende einer Saison exakt bestimmt werden kann. So ist der Gastrogroßhändler in der Lage, frühzeitig und flexibel auf Saisonschwankungen und andere Entwicklungen zu reagieren und hat die Möglichkeit, mit wenigen Einstellungen definierte Sortimente zu steuern. Denn selbst wenn sich der Bedarf kurzfristig ändert, lässt sich dies über intuitive Parameter zentral justieren. Auf Wunsch löst die Software die Bestellungen auch selbstständig aus, wodurch der gesamte Prozess weiter automatisiert und optimiert wird.

Auch das Zeitmanagement bei Eurogast Grissemann hat sich seit der Softwareeinführung erheblich verbessert. Statt des ursprünglich 16-köpfigen Teams sind nun nur noch vier Mitarbeitende in der Disposition erforderlich. Dies entspricht einer Aufwandsreduktion von 75 %, während die frei gewordenen Kapazitäten an anderer Stelle für erheblichen Nutzen sorgen. Darüber hinaus tragen die bedarfsgerechten Bestellungen zu einer spürbaren Senkung der Lagerbestände bei, da Abschriften gezielt minimiert und wertvolle Ressourcen geschont werden. Insgesamt hat der Lebensmittelgroßhändler dadurch deutlich an Sicherheit gewonnen, was sich unter anderem auch in der Vermeidung von Out-of-Stock-Situationen widerspiegelt. Weiterhin wurde durch die Disposition der Lieferanten über das REMIRA-Tool der gesamte Prozess zentralisiert, was dem Großhändler auch die standortübergreifende Umlagerung von Artikeln ermöglicht. Denn seit Herbst 2023 ist die Lösung auch bei Grissemann in Bludenz im Einsatz. Übernimmt so beispielsweise ein Lager für bestimmte Artikel die Zentrallagerfunktion, werden die jeweiligen Bedarfe automatisch intern weitergeleitet und berücksichtigt – eine Integration, die mit den bisherigen manuellen Methoden nicht denkbar gewesen wäre.

Klarer Kurs für die Zukunft
Vereinfachte Prozesse, geringerer Ressourcenaufwand und eine systemoptimierte, bedarfsgerechte und zentralisierte Disposition – die dank der REMIRA-Lösung erzielten Ergebnisse sprechen für sich. Das bestätigt auch Dominik Schweisgut: „Die REMIRA-Software hilft uns spürbar! Wir können uns mit der Software auf eine sehr hohe Sicherheit verlassen, nicht nur in Bezug auf die Berechnungen. Auch Ausfälle durch Urlaubs- und Krankheitstage im Dispositionsteam machen uns nicht mehr nervös, da die Software schließlich automatisch bestellt. Selbst auf unvorhergesehene Ereignisse sind wir jetzt bestens vorbereitet.“

Insgesamt zieht das Unternehmen somit ein sehr positives Fazit zu der REMIRA-Lösung. Gestärkt durch diesen Erfolg plant Grissemann, den Einsatz des Dispo-Tools künftig über den Bereich des Gastrogroßhandels hinaus auszuweiten. Denn das Unternehmen betreibt auch einen hagebaumarkt in Zams, der im nächsten Schritt ebenfalls an die Software für Absatzprognose und Beschaffung angebunden werden soll.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Kira Lettere • kira(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

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