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Cloudbasierte Stichprobeninventur im Möbelhandel: SB-Möbel BOSS verkürzt Inventurdauer von vier Tagen auf vier Stunden

Als einer der größten Möbelhändler in Deutschland stand SB-Möbel BOSS bei der jährlichen Inventur jedes Mal vor einer Mammutaufgabe. Mit erheblichen Einschränkungen im laufenden Betrieb zog sich die Vollinventur in allen Filialen über mehrere Tage hin. Die Entscheidung für die cloudbasierte Stichprobeninventurlösung von REMIRA brachte deutliche Erleichterung: Der Inventuraufwand konnte auf nur vier Stunden pro Filiale reduziert werden.

 

SB-Möbel BOSS, ein Unternehmen der porta-Gruppe, betreibt deutschlandweit mehr als 90 Filialen. Das Sortiment umfasst Möbel, Küchen und Wohnaccessoires, der Vertrieb erfolgt sowohl über die Filialen als auch den eigenen Onlineshop. Seit 1982 steht SB-Möbel BOSS für eine Kombination aus sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und praktikablen Lösungen für jeden Raum. Die Inventuren in den Märkten und den angeschlossenen Lagern wurden bislang mit Vollaufnahmen durchgeführt. Um diesen mehrtägigen und sehr aufwendigen Inventurprozess zu vereinfachen, hat sich das Unternehmen im vergangenen Jahr für die Einführung einer Inventursoftware entschieden.

 

Erfolgreiche Probeinventur als Startschuss

Durch eine Empfehlung wurde SB-Möbel BOSS auf REMIRA aufmerksam. „Im Anschluss an den ersten Termin mit den Verantwortlichen von REMIRA konnten wir bereits kurzfristig eine Probeinventur in einer Filiale durchführen. Diese verlief reibungslos und konnte bereits nach sechs Stunden abgeschlossen werden, was alle Beteiligten von dem Verfahren überzeugt hat“, erklärt ein Mitglied des Projektteams.

Nach Vertragsabschluss wurde die REMIRA Stichprobeninventur dann in den anderen Märkten durchgeführt. Entgegen den Bedenken einiger Mitarbeitenden wurden alle Stichprobeninventuren erfolgreich abgeschlossen und vom Wirtschaftsprüfer uneingeschränkt anerkannt. Zum Einsatz kam dabei auch die REMIRA-Zähl-App, die bei SB-Möbel BOSS auf den Handscannern integriert wurde. Die Kolleginnen und Kollegen konnten somit für die Zählung ihr bekanntes Equipment nutzen. „Das Handling der Software ist sehr intuitiv, sodass man sich in der Anwendung direkt sicher gefühlt hat.“ Auch die schnelle Durchführung hat die Teams begeistert: „Die Inventur belastet die Mitwirkenden jetzt nicht mehr so wie früher, als wir bis in die Abendstunden zählen mussten.“

 

Intuitive Softwareführung vereinfacht Inventurprozess

Die REMIRA-SaaS-Lösung für Stichprobeninventur führt Anwender ohne Installationen und Administrationsaufwand Schritt für Schritt durch den Inventurprozess. Über eine Anbindung an das eingesetzte ERP-System werden alle nötigen Daten nahtlos an die REMIRA-Software übermittelt. Diese definiert dann die zu zählenden Stichproben und erstellt automatisch die zugehörigen Zähllisten. Die eigentliche Zählung kann klassisch mit Papierlisten oder digital mit mobilen Endgeräten durchgeführt werden. Die Software wertet die eingepflegten Daten automatisch aus. Abschließend wird der ermittelte Ist-Bestand an das ERP-System übertragen.

 

Keine Störung des Verkaufsgeschäfts mehr durch die Inventur

Vor der Einführung der REMIRA-Software waren die einzelnen Märkte durch die aufwendige Vollinventur komplett ausgelastet, wodurch es zu erheblichen Einschränkungen des operativen Verkaufsgeschäfts kam. „Rund 10 Personen waren vier bis fünf Tage mit der Inventur beschäftigt. Mit der Stichprobeninventursoftware kommen wir nun auf einen Zählaufwand von etwa vier Stunden mit nur acht Mitarbeitenden. Dadurch konnten wir den Zeit- und Personalaufwand um rund 90 Prozent reduzieren. Auch unsere Kundinnen und Kunden profitieren: Wir fangen meist zwei Stunden vor Öffnungszeit an, sodass die Zählung auch nur maximal zwei Stunden in den morgendlichen Betrieb reingeht. So verhindern wir Störungen und müssen keine Bereiche mehr für die Kunden sperren.“

Von der Stichprobeninventur profitiert nicht nur SB-Möbel BOSS als Unternehmen. Auch die Mitarbeitenden werden von dem zuvor aufwendigen und langwierigen Inventurprozess entlastet und können die gewonnene Arbeitszeit für wertschöpfende Tätigkeiten nutzen. Die Inventur lässt sich heute innerhalb weniger Stunden durchführen, ohne den laufenden Geschäftsbetrieb wesentlich zu beeinträchtigen. Entsprechend gelassen blicken die Teams den kommenden Inventuren entgegen.

„Wir können ein durchweg positives Fazit ziehen. Die Zusammenarbeit mit REMIRA war während des gesamten Projekts unkompliziert, professionell und partnerschaftlich.“

Digitale Transformation im Lebensmittelgroßhandel: Neurauter frisch treibt Digitalisierung mit REMIRA Bestandsmanagementsoftware voran

Viele Unternehmen des Lebensmittelgroßhandels sehen sich zunehmend mit schwankenden Marktsituationen, Lieferproblemen und wachsenden Ernteausfällen konfrontiert. Diese Herausforderungen sind für eine präzise und effiziente Disposition geschäftskritisch und fordern neue Prozesse. Genau diesen Weg geht die Neurauter frisch GmbH: Das Familienunternehmen richtet seine Disposition, Beschaffung und Lagerhaltung strategisch neu aus, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Mit der Einführung der REMIRA Absatzprognose- und Bestandsmanagementsoftware schafft Neurauter frisch die Grundlage für mehr Effizienz, bessere Verfügbarkeit und den Einsatz von KIgestützten Prognosen – und zeigt so, wie digitale Transformation im Lebensmittelgroßhandel konkret aussehen kann.

 

Die Neurauter frisch GmbH mit Hauptsitz im österreichischen Ötztal-Bahnhof zählt zu den führenden Lebensmittelgroßhändlern in Tirol. Das familiengeführte, mittelständische Unternehmen beliefert die gehobene Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung in Tirol, Vorarlberg und Südtirol und arbeitet täglich daran, ihnen eine konstant hohe Warenverfügbarkeit sowie effiziente Prozesse zu bieten. Mit einem klaren Anspruch an Premium-Qualität, Regionalität und ultrafrischen Produkten bietet das Unternehmen ein breites Sortiment aus rund 6.000 Lagerartikeln und weiteren 8.000 Vorbestellartikeln, die über rund 300 Lieferanten disponiert werden. Doch im Lebensmittelgroßhandel entscheidet längst nicht mehr nur die Qualität der Produkte über den Erfolg.  Ebenso wichtig sind stabile Prozesse, verlässliche Prognosen und eine Logistik, die auch unter volatilen Marktbedingungen funktioniert. Unternehmen wie Neurauter frisch, die täglich mit tausenden Artikeln, engen Lieferfenstern und anspruchsvollen Frischekategorien arbeiten, stehen vor der Aufgabe, ihre Abläufe neu zu denken und digital zu professionalisieren.

Genau deswegen strebt Neurauter Frisch eine umfassende Digitalisierung an, die sowohl das ERP-System als auch die Logistikprozesse modernisiert. „Unser Ziel war es vor allem, durch die digitale Transformation eine bessere Verfügbarkeit zu gewährleisten und den Dispositionsaufwand zu minimieren. Nachdem wir auf REMIRA hingewiesen wurden, ist uns die Entscheidung für die Software schon nach den ersten Gesprächen und Demos leichtgefallen“, erzählt René Mark, Leiter der Abteilung Einkauf bei Neurauter frisch. Seit Anfang 2024 setzt das Unternehmen nun auf die Software für Absatzprognosen und Bestandsmanagement von REMIRA, um die Disposition effizienter, transparenter und zukunftssicher zu gestalten und gleichzeitig die Grundlage für weitere Modernisierungsprojekte zu schaffen.

 

Digitalisierung als strategischer Wachstumstreiber

Für René Mark war die Modernisierung der Disposition ein entscheidender Schritt. Die bisherige Disposition über das ERP-System war mit zunehmender Artikelvielfalt und steigenden Anforderungen nicht mehr ausreichend. Die Einführung der REMIRA-Lösung fügt sich daher nahtlos in die Digitalisierungsstrategie des Unternehmens ein, die neben neuen digitalen Services auch den Ausbau des ERP-Systems und die Einführung eines modernen Webshops umfasst.

Ein weiterer Meilenstein ist der laufende Bau eines vollautomatisierten AKL-Lagers am Hauptstandort. Mit modernster Robotertechnik soll die Logistik künftig noch effizienter werden und die Kapazitätsgrenzen des bestehenden Lagers überwinden. Die automatisierte Disposition bildet dafür eine zentrale Grundlage, da sie stabile Prozesse schafft, die mit den zukünftigen Logistikstrukturen optimal harmonieren.

 

Spürbare Effizienzsteigerung und Entlastung im Tagesgeschäft

„Mit der Einführung der REMIRA-Bestandsmanagementsoftware hat sich der Arbeitsalltag im Einkauf deutlich verändert. Wo früher fünf bis sechs Disponenten täglich jeden Lieferanten manuell prüfen mussten, arbeiten heute nur noch drei Mitarbeitende mit der Software – ohne Einbußen bei Qualität oder Geschwindigkeit“, so Mark, und erklärt weiter: „Durch den reduzierten Dispositionsaufwand können wir die übrigen Dispo-Mitarbeitenden nun in anderen Aufgabenfeldern einsetzen. So ist es uns möglich, Ressourcen gezielt dorthin zu verlagern, wo sie den größten Mehrwert schaffen.“

Die REMIRA-Software zeigt nur noch die Artikel und Lieferanten an, bei denen tatsächlich ein Bedarf besteht. Mindestbestellwerte, Bestelltage und Lieferzeiten werden dabei automatisch berücksichtigt. Berechnungen, etwa von Mindestbestellmengen im Kilobereich, die früher händisch erfolgen mussten, übernimmt das System vollständig. „Die Software nimmt uns enorm viel manuelle Arbeit ab und schafft für unsere Mitarbeiter eine Entlastung, die sie sehr zu schätzen wissen – deswegen arbeiten auch sie sehr gerne mit der Lösung“, verdeutlicht Mark. Die Datenflut sei beherrschbar geworden und die Disposition erfolge deutlich strukturierter als zuvor.

Ein zentraler Erfolg spiegelt sich auch in der Reduzierung des Lagerbestandes wider: „Mit REMIRA haben wir geschafft, den Lagerbestand in der Hauptsaison um 15 bis 20 Prozent zu reduzieren und das ohne jegliche Beeinträchtigung bei der Warenverfügbarkeit. Auch die Kapitalbindung ist spürbar gesunken und die Bestände sind deutlich besser auf die tatsächliche Nachfrage abgestimmt“, betont René Mark. Trotz globaler Lieferengpässe und volatiler Beschaffungsmärkte gelingt es dem Unternehmen, Engpässe zu minimieren und schneller zu reagieren. Zwar lassen sich Lost Sales aktuell noch nicht exakt messen, doch die Disponenten sehen klar, dass die Software die Verfügbarkeit verbessert und die Beschaffung stabiler macht.

Spürbare Vorteile der REMIRA-Lösung zeigen sich außerdem in der Disposition von frischen Artikeln. Bereits heute werden Obst, Gemüse und Frischfleisch vollständig über die Software disponiert und Artikel aus dem ultrafrischen Bereich werden derzeit angebunden. Die hohe Geschwindigkeit der Warenbeschaffung – inklusive Vorbestellartikeln, die über Nacht organisiert werden – macht die automatisierte Disposition besonders wertvoll. Gerade im Frischebereich, in dem kurze Haltbarkeiten und volatile Verfügbarkeiten eine große Rolle spielen, sorgt die Software für spürbare Sicherheit und Planbarkeit. Mit der neuen Lagerstruktur und der fortschreitenden Digitalisierung wird dieser Bereich künftig noch stärker profitieren.

 

Bereit für den nächsten gemeinsamen KI-Schritt

Die Zusammenarbeit mit REMIRA beschreibt der Einkaufsleiter als sehr positiv: „Vom Vertragsabschluss bis zur Umsetzung verlief das Projekt reibungslos, schnell und mit hoher fachlicher Kompetenz.“ Auch die Implementierung verlief dank der engen Begleitung und Unterstützung durch REMIRA ohne Probleme, sodass die Software zügig in den laufenden Betrieb integriert werden konnte. Aufgrund der hohen Zufriedenheit, nicht nur seitens der Führungskräfte, sondern auch der Mitarbeitenden, kann sich Neurauter frisch auch in Zukunft weitere gemeinsame Projekte vorstellen – insbesondere im Zuge der laufenden Digitalisierung und des neuen AKL-Lagers.

Ein nächster möglicher Schritt ist die Einführung der neuen REMIRA AI-Forecasts. „Wir stehen dem Einsatz von KI sehr offen gegenüber und sehen darin ein essenzielles Werkzeug für die zukünftige Prozessoptimierung. Daher prüfen wir auch bereits konkret, wie die AI-Forecasts integriert werden können“, erläutert René Mark. Weiter betont er, dass KI die Mitarbeitenden nicht ersetzen, sondern sie dabei unterstützen soll, ihre Arbeit noch effizienter und fundierter zu erledigen. Bereits heute laufen interne KI-Projekte, die das Unternehmen weiter voranbringen sollen. Die Integration des AI-Forecasts wäre daher ein logischer nächster Schritt, um Prognosen weiter zu automatisieren und Sonderfälle intelligenter zu berücksichtigen.

Mit der REMIRA-Bestandsmanagementsoftware konnte Neurauter frisch bislang seine Disposition modernisieren, Bestände reduzieren, Prozesse beschleunigen und Ressourcen effizienter einsetzen. Gleichzeitig schafft das Unternehmen die Grundlage für KI-gestützte Prognosen und ein hochmodernes, automatisiertes Lager. Die Partnerschaft zeigt, wie digitale Transformation im Lebensmittelgroßhandel erfolgreich umgesetzt werden kann – mit klaren Mehrwerten für Unternehmen, Mitarbeitende und Kunden.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

Folgende Pressebilder werden ausschließlich für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Weitere Informationen finden sich im REMIRA-Pressefach und unter https://www.remira.com/de/.

Hohe Automatisierung in der Disposition: Österreichischer Lebensmittelhändler MPREIS reduziert Füllgrad im Zentrallager mit REMIRA Bestandsmanagementsoftware auf 70 %

Nachhaltig, verantwortungsbewusst und innovativ: Das Tiroler Familienunternehmen MPREIS legt in seinen Lebensmittelfilialen einen großen Fokus auf regionale Produkte sowie nachhaltige und soziale Verantwortung. Damit die rund 280 Filialen optimal bewirtschaftet werden können, setzt MPREIS beim Bestandsmanagement auf eine softwareseitige Lösung von REMIRA, die eine regelbasierte KI verwendet. Damit konnte nicht nur der Bestellaufwand, sondern vor allem auch der Lagerbestand deutlich reduziert werden.

 

Die MPREIS-Filialen befinden sich hauptsächlich im Kerngebiet Tirol, aber auch in Salzburg, Kärnten, Vorarlberg, Oberösterreich und Südtirol. Neben dem Lebensmitteleinzelhandel gehören auch zwei eigene Produktionsbetriebe zu MPREIS: die Bäckerei Therese Mölk und die Alpenmetzgerei. Beide befinden sich in Völs, wo auch der Hauptsitz des Familienunternehmens liegt. MPREIS ist mit 6.000 Mitarbeitenden nicht nur einer der bedeutendsten Arbeitgeber der Tiroler Region, sondern auch einer der größten Betreiber von Photovoltaik-Anlagen in Österreich. Bekannt ist MPREIS zudem für die einzigartige Architektur der Filialen, die individuell für jeden Standort designt werden.

 

Ressourceneinsparungen durch Dispo-Software

99% der Artikel von MPREIS werden aus dem Zentrallager in Völs bei Innsbruck heraus in die Filialen disponiert. Ausgenommen sind hierbei nur einige Direktlieferanten in den Bereichen Tiefkühlprodukten und Bier. Christian Klement,  Abteilungsleitung Disposition, arbeitet schon seit über 25 Jahren bei MPREIS und hat damals auch noch die Zeit in der Disposition mit einem selbstentwickelten Programm der eigenen IT miterlebt. Er weiß, dass der heutige Dispositionsumfang bei MPREIS ohne eine spezielle Software gar nicht mehr zu leisten wäre und freut sich über die Verschlankungen in den Prozessen: “Wir haben aktuell ein Dispositionsteam mit lediglich 12 Personen, das 80 % der Filial- und Zentrallagerbestellungen mit Hilfe der REMIRA Software abwickelt. Seit wir vor ca. zwei Jahren auf die Zweistufigkeit in der Disposition umgestellt haben, konnten wir ressourcentechnisch starke Einsparungen verzeichnen. Der Arbeitsaufwand für die 12 Personen beschränkt sich auf zwei bis drei Stunden pro Tag für die Filial- und Zentrallager-Bestellungen. Die restliche Zeit kann für strategische Abstimmungen mit Lager, Fuhrpark, Vertrieb oder der Kommunikation mit Lieferanten genutzt werden.” Die Zweistufigkeit bei MPREIS zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Bedarfsprognosen der Zentrallagerbereiche nicht mehr auf die Abgangsdaten des Zentrallagers stützen, sondern auf die Bedarfsprognosen und Bestelldaten der einzelnen Filialen. Ergänzt wird diese Vorgehensweise durch die vereinbarte Abnahmemenge pro Artikel bzw. pro Lieferant und das jeweilige Lieferfenster.

 

Bedarfsgerechte Disposition mit wenig Aufwand

Die Bestandsmanagementsoftware von REMIRA, die vor über zehn Jahren durch REMIRAs österreichischen Partner ARBOR Management Consulting GmbH bei MPREIS implementiert wurde, unterstützt den österreichischen Lebensmittelhändler erfolgreich in der bedarfsgerechten Disposition aller Filialen. Rund 1,7 Mio. Stock Keeping Units (SKUs) werden mit der Software berechnet, das Trockensortiment läuft dabei zu 100 % automatisiert. “Wir haben unsere Effizienz insbesondere dahingehend gesteigert, dass wir den Bestand im Zentrallager deutlich verschlankt haben. Früher war es fast immer zu 100 % ausgelastet, weil Disponenten grundsätzlich dazu neigen, sicherheitshalber etwas mehr zu bestellen. Nun liegt der Füllgrad im Zentrallager nur noch bei rund 70 %. Trotzdem ist die Warenverfügbarkeit im Ist-Bestand sogar gestiegen – und zwar um zwei bis fünf Prozent pro Warengruppe”, erklärt Christian Klement.

Durch den Einsatz fortschrittlicher Algorithmen und künstlicher Intelligenz liefert die REMIRA Software nicht nur präzise Absatzprognosen. Zusätzlich werden auch die Dispositionsentscheidungen basierend auf einer Vielzahl von Faktoren wie Wetterprognosen, historischen Verkaufszahlen, saisonalen Schwankungen und aktuellen Markttrends bzw. plötzlichen Veränderungen optimiert. Der hohe Automatisierungsgrad, zum Beispiel bei Routinebestellungen, die kein besonderes Augenmerk benötigen, setzt dadurch wertvolle Ressourcen im Bereich der Disposition frei.

 

Starke Unterstützung auch bei Aktionen

Die Software wird über Schnittstellen aus dem ERP mit Stamm- und Bewegungsdaten beschickt und meldet Bestellungen zurück. “Wir überprüfen morgens grob die Grobdispo-Berechnungen für den nächsten Tag (heute für morgen) und schauen, ob die Daten stimmig sind bzw. wo welche Bedarfe und Aktionen sind, bevor wir sie zur Kommission freigeben. Die Feindispo für den aktuellen Tag läuft in der Regel vollautomatisch”, beschreibt Robert Unterwandling, Senior Spezialist*in Disposition, den Ablauf mit der Bestandsmanagementsoftware und erklärt weiter: “Wir sind immer in enger Abstimmung mit dem Einkauf. Wenn die Software auslaufende Artikel aufgrund des Mindesthaltbarkeitsdatums meldet, sprechen wir direkt Maßnahmen ab, um die Ware schnellstmöglich aus dem Lager zu bekommen, zum Beispiel als Abverkauf mit Sonderpreisen.” Diese sogenannte Push-Funktion der Software ist gerade im Bereich der Frische-Produkte essenziell für MPREIS: unnötig hohe Bestände oder sogar Abschreibungen aufgrund des abgelaufenen MHDs kämen dem Unternehmen teuer zu stehen. “Gemeinsam mit ARBOR haben wir die Programm- und Datensicherheit laufend verbessert und darüber hinaus die Funktionen für unsere Ansprüche weiterentwickelt. So können wir zum Beispiel die Aktionszahlen besser abstimmen und da ist die Software einfach besser als jeder Mensch”, so Christian Klement. Darüber hinaus bestehen neben den vier Jahreszeiten, die auch Auswirkungen auf den Tourismus haben, noch Saisonspitzen wie der Valentinstag, Ostern oder Weihnachten. Auch hierbei verlässt sich MPREIS auf die fundierten Prognosen der Software, um frühzeitig für die optimalen Bestände in den Filialen zu sorgen.

MPREIS profitiert zudem von dem Wetter-Modul in der Bestandsmanagementsoftware. Da es allein in Tirol 34 verschiedene Wetterzonen gibt und auch in Südtirol oder Kärnten ganz andere Wetterverhältnisse herrschen, wurden 15 Wetterstationen in die Anwendung integriert. Dadurch entsteht deutlich mehr Sicherheit in den Prognosen und die Disposition kann entsprechend angepasst werden. Gerade im Getränkebereich verzeichnen Lebensmittelhändler wetterbedingte Spitzen. Je wärmer es wird, desto mehr steigen die Verkaufszahlen für Bier, Mineralwasser, alkoholfreie Getränke oder Salat. Grillfleisch ist ebenfalls ein starker Treiber. Aufgrund der Daten aus den Wetterstationen kann die REMIRA Software frühzeitig die Prognosen und damit auch die Dispositionsvorschläge anpassen.

 

Automatische Disposition auch für die Produktion

In Zukunft sollen auch die beiden Produktionsbetriebe von MPREIS in die Dispositions- und Produktionsplanung mit der REMIRA Software aufgenommen werden. Fertig verpackte Artikel mit Mindesthaltbarkeitsdatum, wie zum Beispiel Linzer Stangen oder Salzburger Zupfkuchen, sind stark nachgefragt und laufen normal über die Zentrallagerbestellungen mit. Danach werden sie über die Filialbestellungen an die Filialen geschickt. Bei frischen bzw. ultrafrischen Produkten, darunter Semmeln im Bereich Tiefkühlung, muss zwei Tage vorab bestellt werden, weil die Produkte einen Tag zum Auftauen benötigen. Hierbei kümmern sich die Produktionsbetriebe noch selbst um den täglichen Bedarf – zukünftig sollen aber auch diese Bestellungen über die Software und das Zentrallager abgewickelt werden. “Unser Ziel für 2026 ist es, auch unsere Produktionsbetriebe mit all ihren Besonderheiten in die bestehende Dispo-Struktur zu integrieren. Wir möchten gerne den Erfolg unseres Zentrallagers auch auf die Produktion übertragen und die Kapazitäten optimieren, weil dort die Auslastung sehr hoch ist”, erklärt Christian Klement.

Auch dabei wird er auf die Unterstützung der ARBOR Management Consulting GmbH setzen können. An dem österreichischen Implementierungspartner von REMIRA schätzt Klement das gegenseitige Verständnis für Anforderungen und Bedarfe: “Die Zusammenarbeit mit ARBOR bzw. REMIRA ist absolut auf Augenhöhe und auf einem super Niveau. Es wird nicht einfach nur eine Software verkauft, sondern das Produkt gemeinsam mit dem Kunden gelebt. Wir arbeiten eng zusammen und verbessern permanent die Anwendung – das macht auch die Einzigartigkeit der Lösung aus.”

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

Folgende Pressebilder werden ausschließlich für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Weitere Informationen finden sich im REMIRA-Pressefach und unter https://www.remira.com/de/.

ISEKI-Maschinen GmbH senkt Kapitalbindung um 20 Prozent und erreicht Break-even-Point mit Slim4 von Slimstock nach nur drei Monaten

30 Prozent weniger Überbestand, 80 Prozent weniger Aufwand in der Disposition und ein konstant hoher Servicegrad 

Wer zum ersten Mal auf den Hof der ISEKI-Maschinen GmbH (IMG) am Hauptsitz in Meerbusch fährt und lediglich mit Kommunaltechnik der Marke ISEKI rechnet, wird schnell eines Besseren belehrt. Als Systemanbieter für die Arealpflege bietet das Unternehmen Arbeitsmaschinen diverser Anbieter ebenso wie Lösungen für die professionelle Grünflächenpflege, elektrische Lieferfahrzeuge, Geräteträger und spezialisierte Anbaugeräte. Ergänzt wird das Zusammenspiel durch eigene Entwicklungen und die Umsetzung kundenspezifischer Anpassungen. Auch der Aftersales- und Fieldservice der 2.500 Goupil E-Transporter eines der führenden Unternehmen für die Online-Lebensmittelzustellung fällt in den Zuständigkeitsbereich des familiengeführten Mittelständlers.

Rund 200 Mitarbeitende sorgen an zwei Standorten dafür, dass diese Vielfalt im Alltag funktioniert. So beherbergt IMG ihren Vertrieb, den Service, die Ersatzteilversorgung, drei Lagerorte und den Montagebereich in Meerbusch bei Düsseldorf. Zusätzlich gibt es die gleiche Produktion und einen weiteren Hauptlagerort noch einmal in Naunhof bei Leipzig. Die vier Lagerorte sind alle Bedarfsträger.

Das breit aufgestellte und doch stark spezialisierte Handlungsfeld des Unternehmens ist seine große Stärke. Doch die Verzahnung aus Produktvielfalt, Lagerlogistik, Händlerstruktur und Service macht auch deutlich, wie anspruchsvoll die Disposition im Alltag ist.

 

Drei Möglichkeiten, um die Supply Chain zukunftsfähig zu machen: Ein ERP-Add-on war die Beste

„Wir haben rund 280 Lieferanten und ungefähr 20.000 SKUs im System“, sagt Karim Fischer, Head of Procurement der ISEKI-Maschinen GmbH, kurz IMG. Er hat die Integration von Slim 4, der Supply-Chain- und Bestandsoptimierungslösung von Slimstock, vor etwas mehr als zwei Jahren angestoßen. Zuvor behalf sich das Team mit den Funktionen des ERP-Systems und klassischen ABC-Analysen in Excel. „Das war unglaublich zeitintensiv und fehleranfällig“, erinnert er sich. Die ERP-Bestellvorschläge wurden vom Team zum Teil aus Misstrauen ignoriert und manuell überschrieben. Zum diversen Portfolio kommt bei ISEKI auch noch das Saisongeschäft, das macht die Supply Chain Planung und die Bestandsoptimierung noch komplexer.

„Wir mussten weg vom Bestellen nach Bauchgefühl zu einer Struktur, die uns vor die Welle bringt, damit wir reagieren können, bevor ein Problem entsteht.“ Und obwohl Fischer großer Befürworter des eingesetzten ERP-Systems Microsoft Dynamics 365 Business Central ist, wird schnell deutlich, dass sich die Anforderungen des Einkaufs bei der ISEKI-Maschinen GmbH damit nicht abbilden lassen. „Wir hatten drei Optionen: Das ERP-Grundgerüst nutzen und ineffizient sein. Eine customized Lösung beschaffen, die teuer ist und oft eine geringe Update-Fähigkeit bietet. Oder auf ein Add-on setzen, das genau zu unserem Bedarf passt.“ Nach gründlicher Recherche fällt die Wahl auf Slim4 von Slimstock.

„Wir haben uns einige Anbieter angesehen. In Bezug auf Benutzerfreundlichkeit und Usability ist Slimstock für mich die beste Lösung am Markt,“ sagt Fischer. Neben einem möglichst einfachen Handling war den Entscheidern vor allem wichtig, dass eine SaaS-Anwendung zum Einsatz kommt und keine On-Premise-Installation. „Außerdem geht der Trend ja ganz klar zu Best-of-Breed”, erklärt Fischer.

 

Break-even-Point nach drei Monaten erreicht

Nach der Entscheidung für Slim4 dauert es lediglich sechs Monate bis zum Rollout. Dabei setzt ISEKI unter anderem auf die Multi-Echelon-Bestandsoptimierung (MEIO), um die unterschiedlichen Standorte und Lager sowie die diverse Struktur im Unternehmen abzubilden. Auch das Stücklisten- und das Business Intelligence Modul laufen von Beginn an. „Das Onboarding mit Slimstock hat wirklich Spaß gemacht. Natürlich mussten auch wir unsere Arbeit machen, vor allem unsere Daten säubern und den Blueprint einige Male anpassen. Aber wir konnten mit Go-Live sauber bestellen und mussten anschließend nur noch Finetuning betreiben“, sagt der Einkaufsleiter und fügt hinzu: „Ich habe noch nie eine so gute Implementierung wie mit Slim4 mitgemacht.“

Karim Fischer hat die Entscheidung für die Supply Chain Softwarelösung stark vorangetrieben. Dass er damit richtig lag, zeigt sich bei der ISEKI-Maschinen GmbH schon nach kurzer Zeit. „Wir hatten den Break-even-Point bereits nach drei Monaten erreicht. Die Zahlen waren fast zu schön, um wahr zu sein“, sagt er. Das Unternehmen konnte in diesem kurzen Zeitraum den Lagerbestand um 9 Prozent und den Überbestand sogar um 19 Prozent reduzieren. Bis heute hat ISEKI mit Slim 4 die Kapitalbindung im Lager um 20 Prozent senken und Überbestände um rund 30 Prozent abbauen können. Gleichzeitig wurde der operative Bestellprozess deutlich effizienter: Er benötigt heute nur noch 20 Prozent der ursprünglichen Zeit.

Doch natürlich gab es auch Herausforderungen: „Wenn es Fehler gab, dann aufgrund fehlender Stammdaten.“ Auch diesen Engpass hat die Integration von Slim4 gelöst. Das System erkennt unvollständige Daten und weist den Einkäufer entsprechend darauf hin. „Die Qualität, aber auch die Relevanz der Stammdaten hat stark zugenommen. Sie werden jetzt zuverlässig im Tagesgeschäft gepflegt.“

Auf den Servicegrad hat Slim4 bei ISEKI ebenfalls Einfluss. Das Unternehmen strebt einen ambitionierten Servicegrad von 95 Prozent an: „Ab 90 Prozent gilt bei uns Alarmstufe Rot. Während wir vorher rund vier Mal im Jahr im für uns kritischen Bereich lagen, hatten wir die Situation seit der Implementierung der Slimstock-Lösung kein einziges Mal und liegen seither solide zwischen 92 und 95 Prozent.“

Dafür, dass der Rollout und die Integration von Slim4 bei ISEKI so reibungslos vonstatten gingen, sieht Fischer drei entscheidende Faktoren. „Die IT hatte das Projekt von Beginn an auf Prio 1. So gab es keinen Stillstand, das war enorm hilfreich.“ Ebenfalls wichtig war ihm der frühzeitige Einbezug der Stakeholder. „Alle involvierten Abteilungen waren zum Kickoff-Meeting dabei.“ Der dritte und vielleicht ausschlaggebendste Punkt war die Akzeptanz im Dispo-Team: „Es gab von Beginn an keine Workarounds. Wir haben mit Go-Live alles in Slim4 gemacht.“

 

Mehr Motivation und Sicherheit im Team

Die Resultate motivieren auch die Mitarbeitenden im Dispo-Team. Eine große Stock-Order, die früher drei Stunden in Anspruch genommen hat, ist jetzt in 10 Minuten erledigt. „Wir haben jetzt mehr Zeit für wichtigere Aufgaben.” Die anfängliche Skepsis der Mitarbeitenden ist durch den großen Effizienzgewinn schnell verflogen. „Wir gewinnen nicht nur Zeit, sondern auch Rückhalt, denn Entscheidungen lassen sich problemlos datenbasiert und für jeden anschaulich erklären. Zudem erkennen wir einen möglichen Stock-Out im Juli jetzt bereits im März und können entsprechend handeln,“ führt Fischer aus. Für diese vorausschauende Disposition fehlte dem ERP-System vor der Integration von Slim4 die dynamische Kalkulation von Melde- und Maximalbestand. „Früher haben wir das alle drei Monate per Excel berechnet. Heute macht Slimstock das jeden Abend – für jeden Artikel. So können Probleme, wie ein Stock-Out, fast gar nicht entstehen.“

 

Dank BI alle KPIs auf einen Blick

Die IMG hat durch die Integration von Slim4 maßgeblich an Transparenz gewonnen und die ist nicht nur bei der klassischen Disposition von Vorteil. „Wir können jetzt ganz anders in Verhandlungen gehen, weil wir wichtige KPIs auch auf Lieferantenebene mit einem Klick einsehen können.“ Die Quote zur Liefertreue hat das ISEKI-Team dann beispielsweise direkt im Gespräch zur Hand. „Ein Lieferant verspricht eine Wiederbeschaffungszeit von 22 Tagen, kann das aber nur in 50 Prozent der Fälle einhalten? Dann habe ich bei einer Preiserhöhung direkt gute Argumente zum Verhandeln. Im ERP-System hätte mich die Analyse zwei Stunden gekostet.“ Aber auch intern ist die Transparenz der Daten ein großer Mehrwert, um den Vertrieb zu planen oder Entwicklungen zu verstehen. „Auch, wer das Tool nicht kennt, kann es schnell und einfach nachvollziehen“, sagt Karim Fischer und lobt ganz gezielt das integrierte Business Intelligence (BI) Modul von Slim4. „Man merkt, dass es dafür ein eigenes Experten-Team bei Slimstock gibt.“

 

Individuell beraten statt klassisch gelöst

Auch das Vertrauensverhältnis zwischen Slimstock und ISEKI wurde im Rahmen der Zusammenarbeit immer stärker. „Wir hatten die Kollegen immer an unserer Seite und sind sogar im Budget geblieben, obwohl noch ein Zusatzmodul hinzukam, um unsere komplexe Lagerstruktur besser abbilden zu können,“ beschreibt der Einkaufsleiter die Budgetsituation. So hat das Unternehmen bereits weitere gemeinsame Projekte ins Auge gefasst und testet aktuell eine S&OP-Funktion von Slimstock. Der Mittelständler hat sich hier gezielt gegen das große Sales and Operations Planning-Modul entschieden, da es für seine Belange zu ausführlich ist. „Anstatt uns einfach das teurere Modul zu verkaufen, hat uns Slimstock proaktiv eine Sonderlösung angeboten, die besser zu uns passt. Diese kundenzentrierte Sichtweise schätze ich sehr,“ führt Fischer aus. Mit der zusätzlichen Funktion kann sich die Disposition künftig noch besser mit dem Vertrieb abstimmen und den Forecast optimal planen.

Optimierung ist für Fischer ein wichtiger Aspekt und so ist für ihn auch das Thema künstliche Intelligenz wichtig: „Wer sich weigert, mit KI zu arbeiten, wird in Zukunft Probleme haben.“ Den Einkäufer der Zukunft sieht er nicht mehr als Besteller, sondern als Daten- und Bestandsmanager. Entsprechend ist auch die Einführung des Agentic AI Tools von Slim 4 eine Option und wird aktuell enger in den Blick genommen. Das Tool ist in der Lage Produkt- und Lieferantendaten automatisiert zu validieren, zu korrigieren und anzureichern.

Auf die Frage, ob der Schritt in die Zukunft des Supply Chain Managements mit einem Add-on zum ERP-System sinnvoll ist, hat Karim Fischer eine klare Antwort: „Wer seine Disposition heute noch manuell oder per Excel löst, hat Handlungsbedarf und verliert Zeit, die andere schon längst genutzt haben,“ schließt Karim Fischer ab.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Nadine Konstanty • nadine(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von Slimstock.

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Bedarfsgerechte Planung für ein aktionsgetriebenes Geschäft: eismann stärkt seine Supply Chain und steigt auf SaaS-Version der REMIRA Bestandsmanagementsoftware um

Die eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH zählt seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Direktvertriebsunternehmen für Tiefkühllebensmittel in Europa. Mit einem stark aktionsgetriebenen Geschäft, saisonalen Schwankungen und einer komplexen Lagerstruktur ist die präzise Planung von Beständen und Bedarfen existenziell. Seit 2005 vertraut eismann deshalb auf die Absatzprognose- und Bestandsmanagement-Software von REMIRA und profitiert seitdem von deutlich effizienteren Prozessen und spürbaren Kosteneinsparungen. Nun wechselt eismann zur SaaS-Version der REMIRA-Lösung, deren Fokus auf KI-Absatzprognosen liegt.

 

Die eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH aus Mettmann, gegründet 1974, versorgt rund 800.000 Kunden allein in Deutschland mit Tiefkühllebensmitteln. Die Auslieferung der Produkte – die von Speiseeis über Fertiggerichte bis hin zu Gemüse reichen – erfolgt direkt an die Haustür der Kunden. Dabei weist jeder der sechs eismann-Lagerstandorte in Deutschland unterschiedliche Absatzmengen auf und Aktionen sowie Werbehefte erzeugen regelmäßig starke Nachfragespitzen. Tiefkühlware stellt besondere Anforderungen an die Supply Chain. Neben einer hohen Lieferfähigkeit müssen MHD-Risiken minimiert und gleichzeitig die Bestände auf einem wirtschaftlichen Niveau gehalten werden. Die zentrale Herausforderung besteht darin, die richtige Balance zwischen Lieferfähigkeit, Bestandskosten und Transportkosten zu finden, wie Carl Wanders, Leiter der Logistik bei eismann, erklärt: “Zu hohe Bestände binden Kapital und erhöhen das Risiko von Abschreibungen aufgrund ablaufender Mindesthaltbarkeiten, während zu niedrige Bestände die Warenverfügbarkeit gefährden können. Die REMIRA-Software unterstützt uns dabei, diese Balance zuverlässig sicherzustellen. Durch eine präzise und bedarfsgerechte Planung werden zukünftige Bedarfe frühzeitig erkannt und Beschaffungs- sowie Bestandsentscheidungen optimiert. Dadurch können die Warenverfügbarkeit erhöht, MHD-Risiken reduziert und die Effizienz der gesamten Supply Chain nachhaltig verbessert werden.”

 

KI-gestützte Forecasts für bessere Prognosen

Um für die Zukunft optimal aufgestellt zu sein, hat sich eismann dazu entschieden, auf die neue SaaS-Version der REMIRA Software für Absatzprognose und Bestandsmanagement zu setzen. Die beiden Unternehmen verbindet eine über 20-jährige, erfolgreiche Partnerschaft: Dank der kontinuierlichen Bereitstellung zukunftsweisender Funktionen genießen die REMIRA-Lösungen bei den Anwenderinnen und Anwendern von eismann eine hohe Akzeptanz. Diese bewährte und wertvolle Zusammenarbeit wird damit fortgeführt. Die Einführung der neuen SaaS-Version mit KI-Prognosen eröffnet zusätzliche Chancen, insbesondere in einem dynamischen, aktionsgetriebenen Marktumfeld.

 

Bedarfskonforme Planung auf SKU-Ebene

Mit der REMIRA Software steuert eismann heute die komplette Bestandsplanung für rund 49.000 Stock Keeping Units (SKUs) an den deutschen Lagerstandorten. Die Lösung unterstützt sowohl die tägliche Disposition als auch die strategische Bedarfsplanung – inklusive Prognosen für verschiedene Länder wie Deutschland, Niederlande und Italien. Die im Demand ermittelten Prognosen werden als Bedarfe je Lagerstandort erzeugt und im Modul Supply zur Bestellgenerierung an die Lieferanten verwendet. Dabei werden die pro Lieferanten definierten Incoterms berücksichtigt. Produktionsfeinplanung und Tourenplanung erfolgen weiterhin intern. Die REMIRA-Software liefert dafür die entscheidungsrelevanten Daten.

 

25 % weniger Bestand bei gleicher Lieferfähigkeit

Die REMIRA Software unterstützt acht Mitarbeitende bei ihren Aufgaben, dazu zählen die Planung der Bedarfe und die Disposition der Lagerbestände. Der Nutzen der Lösung zeigt sich klar in den Zahlen: „Nach der Einführung konnten wir die Bestände ohne großen Aufwand um 25 % reduzieren – und das bei gleichbleibender Lieferfähigkeit“, so Wanders. Neben der deutlichen Bestandsreduktion konnte eismann außerdem interne Prozesse verschlanken. Weniger Mitarbeitende sind heute in die Disposition eingebunden, da viele Schritte automatisiert und datenbasiert ablaufen. Dabei bieten besonders die neuen, KI-basierten Prognosen ein großes Potenzial: „Ich hoffe, dass gerade im C‑Segment die Prognosen besser werden und Trends im Absatz schneller erkannt werden“, sagt Wanders. Ziel ist es, mit verbesserten Forecasts noch näher an den optimalen Bestand heranzukommen. Dabei handelt es sich um einen entscheidenden Faktor in einem Markt, der stark von Aktionen und Werbeimpulsen geprägt ist. Langfristig soll zudem geprüft werden, ob auch die Disposition der eismann-Servicefahrzeuge über REMIRA abgebildet werden kann.

 

Effiziente Bestände und klare Perspektive

Mit REMIRA hat eismann seine Bestände nachhaltig optimiert, die Disposition effizienter gestaltet und die Grundlage für eine moderne, datengetriebene Supply Chain geschaffen. Gleichzeitig setzt der Umstieg auf die neue F&R-Version ein klares Zeichen: Die langjährige Partnerschaft zwischen REMIRA und eismann soll auch in Zukunft eine tragende Rolle in der Weiterentwicklung der Supply Chain spielen.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

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