Beiträge

Slimstock wird SAP-Partner und bringt Slim4 in den SAP Store

Die Supply-Chain-Management-Lösung ergänzt SAP-Systeme um spezialisierte Funktionen für Prognose, Bestandsoptimierung und Disposition

 

Slimstock, Spezialist für Supply-Chain-Planung, ist seit Juni 2026 offizieller SAP Technology Partner und mit seiner Lösung Slim4 auch im SAP Store vertreten. Damit ist Slimstock derzeit der einzige externe Anbieter einer Supply-Chain-Management-Lösung im SAP PartnerEdge-Programm. Mehr als 200 Slimstock-Kunden nutzen Slim4 bereits produktiv in unterschiedlichen SAP-Systemlandschaften. Mit der Partnerschaft wird diese in der Praxis bewährte Verbindung nun Teil des offiziellen SAP-Partnerökosystems.

Für Unternehmen mit SAP als zentralem ERP-System wird damit der Zugang zu einer spezialisierten, KI-gestützten Bedarfs- und Bestandsplanung besonders einfach. SAP bleibt das führende System für Stamm- und Bewegungsdaten sowie die Abwicklung der Geschäftsprozesse. Slim4 wertet die aus SAP bereitgestellten Daten fortlaufend aus und berücksichtigt dabei Veränderungen bei Nachfrage und Lieferzeiten. Mithilfe statistischer Verfahren und praxiserprobter KI-Funktionalitäten berechnet die Plattform Absatzprognosen, optimale Sicherheitsbestände sowie Planungs- und Bestellvorschläge regelmäßig neu. Daraus leitet Slim4 konkrete Handlungsempfehlungen ab und kann optimierte Planungsdaten an SAP zurückgeben. Unternehmen können so schneller auf Veränderungen reagieren, die Warenverfügbarkeit sichern sowie Überbestände und Kapitalbindung reduzieren.

„Mehr als 200 unserer Kunden nutzen Slim4 bereits als Add-on in ihrer SAP-Systemlandschaft. Umso mehr freut es uns, dass Slimstock nun als derzeit einziger externer Anbieter einer Supply-Chain-Management-Lösung im SAP-Partnerprogramm vertreten ist. Die offizielle Partnerschaft ist für uns der nächste logische Schritt und erleichtert bestehenden sowie neuen Kunden die Auswahl, Beschaffung und Integration. SAP bildet dabei das technologische Rückgrat, während Slim4 das ERP-System um spezialisierte Funktionen für die tägliche Supply-Chain-Planung ergänzt. So profitieren Kunden von den Stärken beider Lösungen in einer abgestimmten Systemlandschaft“, erklärt Stan Krupnik, Global Director of Partnerships bei Slimstock.

 

ERP und KI-gestützte Supply-Chain-Planung sinnvoll und einfach verbinden

ERP-Systeme bilden Transaktionen, Stammdaten, Materialbedarfsplanung und finanzielle Prozesse zuverlässig ab. Bei komplexen Sortimenten, schwankender Nachfrage oder mehrstufigen Distributionsnetzen sind jedoch zusätzliche Planungsverfahren gefragt. Slim4 ergänzt die SAP-Systemlandschaft unter anderem um die dynamische Berechnung optimaler Sicherheitsbestände, statistische und probabilistische Nachfrageprognosen, eine ABC-/XYZ-Segmentierung sowie die standortübergreifende Bestandsoptimierung in mehrstufigen Lager- und Distributionsnetzwerken.

Die Lösung richtet sich insbesondere an mittelständische und größere Handels-, Distributions- und Produktionsunternehmen. Slim4 ergänzt native SAP-Lösungen vor allem dort, wo Unternehmen spezialisierte Funktionen für die operative Bestandsplanung benötigen und diese mit überschaubarem Implementierungsaufwand einführen möchten. Typische Einsatzfelder sind hohe Artikelzahlen, unregelmäßige Bedarfe, mehrere Lagerstandorte sowie der gleichzeitige Druck, Warenverfügbarkeit zu sichern und Kapitalbindung zu reduzieren. Auch Unternehmen, deren Planer Daten aus SAP bislang in Tabellen exportieren und dort manuell weiterbearbeiten, können diese Arbeitsschritte mit Slim4 stärker automatisieren und sich auf die Fälle konzentrieren, bei denen tatsächlich eingegriffen werden muss.

 

Anbindung an unterschiedliche SAP-Umgebungen

Slim4 lässt sich mit SAP ECC, SAP S/4HANA, SAP R/3 und SAP Business One verbinden. Abhängig von der vorhandenen Systemlandschaft erfolgt der Datenaustausch über APIs, Webservices, Schnittstellentabellen oder dateibasierte Verfahren. Die bidirektionale Anbindung überträgt Stamm-, Bestands-, Auftrags- und Absatzdaten aus SAP an Slim4. Optimierte Bestellvorschläge und Planungsdaten fließen anschließend in das ERP-System zurück. Automatisierte, zeitgesteuerte Aktualisierungen gehören zum Standard. Auf der Enterprise-Plattform ist auch ein nahezu in Echtzeit erfolgender Datenaustausch möglich. Als eigenständige Planungsebene unterstützt Slim4 zugleich den Clean-Core-Ansatz: Die spezialisierte Planungslogik wird über standardisierte Schnittstellen angebunden, ohne den SAP-Kern durch umfangreiche Individualentwicklungen zu belasten.

Die Slimstock-Anbindung greift nicht in die Rolle von SAP als führendem System ein. Unternehmen können Slim4 schrittweise für einzelne Lieferanten, Lager oder Standorte einführen und den Einsatz anschließend erweitern. Slimstock arbeitet dabei sowohl direkt mit SAP-Teams als auch mit SAP-Partnern und Systemintegratoren zusammen, die die jeweilige Systemlandschaft und die Anforderungen an Integration und Support kennen.

Die Partnerschaft ist auch für Unternehmen relevant, die von SAP ECC auf SAP S/4HANA umsteigen. Slim4 kann bereits an das bestehende ERP-System angebunden werden, während parallel die spätere Schnittstelle zu SAP S/4HANA vorbereitet wird. Nach der Umstellung wechselt SAP als Datenquelle, während die Planungsprozesse in Slim4 fortgeführt werden. Alternativ können beide Systeme parallel eingeführt werden.

 

Schnelle Integration und messbarer Nutzen nach wenigen Monaten

Slimstock positioniert Slim4 vor allem dort als Ergänzung, wo Unternehmen kurzfristig operative Herausforderungen lösen möchten. Dazu zählen Überbestände, Fehlmengen, hoher manueller Planungsaufwand oder die Verteilung von Beständen in mehrstufigen Netzwerken. Die weitgehend vorkonfigurierte Slim4-Lösung lässt sich mit geringem IT-Aufwand integrieren und in Betrieb nehmen. Ein eigenes Data-Science-Team ist dafür nicht erforderlich.

Nach den Erfahrungen aus bisherigen Slimstock-Projekten lassen sich Bestände typischerweise um 15 bis 30 Prozent reduzieren, ohne den Servicegrad zu beeinträchtigen. Durch Automatisierung und eine konsequente Bearbeitung von Ausnahmen kann sich der manuelle Planungsaufwand um bis zu 50 Prozent verringern. Erste messbare Ergebnisse werden häufig innerhalb von drei bis sechs Monaten erreicht.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Nadine Konstanty • nadine(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von Slimstock.

Folgende Pressebilder werden ausschließlich für für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Weitere Informationen finden sich im Slimstock-Pressefach und unter https://www.slimstock.com/de/.

Von manuellen Prozessen zur datenbasierten Warensteuerung: Moda Decurtins behält Filialbestände mit Cloud-Warenwirtschaft von REMIRA im Blick

Verlässliche Daten und besseres Kundenerlebnis auf der Fläche: Mit der Entscheidung für die REMIRA Warenwirtschaft hat Moda Decurtins den Weg für die Digitalisierung des traditionsreichen Familienunternehmens geebnet. Dank der Cloudlösung und einer EDI-Anbindung profitiert der Schweizer Modehändler von transparenten Beständen, automatisierten Prozessen und einer höheren Kontrolle über Sortiment, Lager und Filialen hinweg.

 

Moda Decurtins ist ein familiengeführtes Modehaus mit Standorten in Ilanz und Disentis und führt derzeit rund 9.000 Artikel für Damen- und Herrenmode. Als regional verwurzeltes Modeunternehmen legt der Händler grossen Wert auf ein individuelles Sortiment. Von vielen Artikeln werden bewusst nur wenige eingekauft. Gleichzeitig müssen Grössen, Farben und Artikel zwischen den beiden Filialen gezielt gesteuert werden, um zu verhindern, dass Kundinnen und Kunden aus den Regionen die gleiche Kleidung tragen. Die Ware muss deshalb gezielt zwischen den beiden Filialen verteilt werden. Das breite Sortiment und die geringen Stückzahlen pro Artikel erfordern eine schnelle und übersichtliche Überwachung der Bestände.

Geschäftsinhaber Sascha Decurtins erklärt: «Wir hatten rund 20 Jahre mit einer Software gearbeitet, die unsere Anforderungen zuverlässig abgedeckt hat. Als diese Lösung eingestellt wurde, mussten wir uns nach einem neuen System umsehen.» Die Suche nach einer passenden Alternative gestaltete sich jedoch schwieriger als erwartet. So erwies sich die zunächst gewählte Software im Arbeitsalltag als ungeeignet. Die Abfrage von Beständen dauerte zum Beispiel teilweise so lange, dass Mitarbeitende und Kunden vor dem Bildschirm warten mussten, bis ersichtlich war, ob eine bestimmte Grösse oder Farbe in der zweiten Filiale verfügbar war. Bei der erneuten Suche nach einer geeigneten Lösung stiess das Unternehmen schliesslich auf REMIRA.

 

Warum sich Moda Decurtins für REMIRA entschied

Auf der Suche nach einer passenden Lösung verglich das Unternehmen verschiedene Anbieter. Über ein Händlernetzwerk wurde Moda Decurtins schliesslich auf die REMIRA Schweiz AG aufmerksam. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren insbesondere der professionelle Auftritt, die Funktionen sowie ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis bei der REMIRA-Software, wie Sascha Decurtins sagt: «Bei der Auswahl stand nicht allein der niedrigste Preis im Mittelpunkt. Wir haben nach Erfahrungen mit einer günstigeren Alternative nun eine zuverlässige und professionelle Lösung gesucht. Im Vergleich von drei Anbietern überzeugte die REMIRA Warenwirtschaft schliesslich mit einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis.»

Die cloudbasierte All-in-One-Lösung für Warenwirtschaft und Kasse ist speziell für kleine Händler mit bis zu zehn Filialen konzipiert. Sie unterstützt Handelsunternehmen dabei, Warenbestände transparent zu steuern, Prozesse im Tagesgeschäft zu automatisieren und fundierte Einkaufsentscheidungen zu treffen. Moda Decurtins setzt die REMIRA-Lösung unter anderem für Warenannahme, Disposition und einen filialübergreifenden Überblick ein. So verwendet das Unternehmen zum Beispiel die Einkaufsvorschläge oder das automatische Nachbestellen von «Never-out-of-Stock»-Artikeln (NOS). Auch die beiden Kassen werden über die Software betrieben.

 

Wie die REMIRA-Software den Filialalltag optimiert

Die Warenwirtschaft bildet für die Geschäftsführung eine wichtige Informationsgrundlage im Tagesgeschäft. Neben Warenannahme und Einkauf werden unter anderem Abverkäufe, Margen, Saisonentwicklungen und Kundeninformationen ausgewertet. So konnte Moda Decurtins auch die Kontrolle über das Sortiment und die Lagerbestände steigern, wie der Geschäftsführer hervorhebt: «Was wir mit REMIRA auf jeden Fall erreicht haben: Wir haben unsere Bestände besser unter Kontrolle. Out-of-Stock-Situationen sind deutlich seltener geworden und die Warenverfügbarkeit hat sich erheblich verbessert.»

Zudem wurde die Übersicht der Artikel durch die Software deutlich optimiert, was auch das Kundenerlebnis auf der Fläche verbessert, weil die Wartezeit während der Beratung kürzer ist: «Man sieht immer schnell und eindeutig, wo sich welcher Artikel in einer bestimmten Grösse und Farbe befindet. Das hat uns vorher häufig viel Zeit gekostet. Der Ablauf ist so nicht nur für uns effizienter, sondern beeinflusst auch das Einkaufserlebnis unserer Kunden positiv», so Decurtins.

 

Grosser Effizienzgewinn durch EDI-Anbindung

Nach der Einführung der cloudbasierten Warenwirtschaftslösung und zwei Kassensystemen im Jahr 2022 erweiterte Moda Decurtins die Lösung zwei Jahre später noch um das Electronic-Data-Interchange-Modul (EDI) von REMIRA. Dadurch wurden zahlreiche Abläufe automatisiert, was einen deutlichen Effizienzgewinn für den Händler brachte: «Artikelinformationen müssen nicht länger aufwendig manuell erfasst werden. Gerade bei grösseren Warenlieferungen reduziert sich der administrative Aufwand dadurch deutlich. Wo früher Artikeldetails wie Farben, Grösse und Material manuell eingegeben werden mussten, spiele ich heute 200 Artikel ein und die Informationen werden automatisch übernommen», beschreibt Decurtins die Zeiteinsparung bei den administrativen Prozessen.

 

Fundierte Entscheidungen für den Geschäftserfolg

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Moda Decurtins und REMIRA zeigt, wie auch kleine oder mittelständische, familiengeführte Unternehmen von einer modernen Cloud-Warenwirtschaft profitieren können. Die Erfahrung spielt im Modeeinkauf weiterhin eine wichtige Rolle, wird jedoch durch belastbare Daten ergänzt: Statt Entscheidungen ausschliesslich aus dem Bauch heraus zu treffen, nutzt Moda Decurtins die Kennzahlen aus der REMIRA Warenwirtschaft als zentrale Entscheidungsgrundlage. «Heute verlassen wir uns beim Einkauf zu ungefähr 80 % auf die Zahlen aus REMIRA und zu 20 % auf unser Bauchgefühl.»

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

Folgende Pressebilder werden ausschliesslich für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Weitere Informationen finden sich im REMIRA-Pressefach und unter https://www.remira.com/de/.

Kostenfreies REMIRA Webinar: Bedarfsgerechte und flexible Warensteuerung für mehr Marge im Fashion Retail

Eine effiziente Bestandsführung ist entscheidend für Lieferfähigkeit und Rentabilität im Handel. Viele Händler setzen auf Zentrallager, die jedoch nicht immer den Anforderungen an eine flexible Warensteuerung gerecht werden. Wie sich Bestände gezielter steuern lassen, zeigt REMIRA im kostenfreien Webinar „Bestand ist King – und Chaos ist teuer: Wie Modehändler ihre Marge retten“ am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 10:00 Uhr.

 

Flexible Warenverteilung und optimierte Bestände

Im Mittelpunkt stehen die fünf größten Margen-Killer im Fashion Retail sowie Ansätze zur Optimierung von Lagerbeständen. Dazu zählen die Reduzierung von Out-of-Stock-Situationen, verbesserte Umlagerungen sowie direkte Liefermodelle und hybride Konzepte wie Cross-Docking oder filialspezifische Steuerung. Kürzere Durchlaufzeiten sollen eine schnellere Reaktion auf Trends und Abverkäufe ermöglichen.

Darüber hinaus geht es um eine optimale Erst- und Nachverteilung ohne unnötige Lagerstufen sowie um die Omnichannel-Aussteuerung mit Prozessen wie Click & Collect und Ship-from-Store. Eine klare Bestandsführung und Abverkaufsdaten in Echtzeit schaffen dabei eine zuverlässige Grundlage für Entscheidungen.

 

Zielgruppe – Das Webinar richtet sich an:

  • Inhaber
  • Geschäftsführer
  • Leitungen des Filialmanagements
  • Store Directors

 

Inhalte im Überblick

Im Webinar erfahren die Teilnehmenden, wie sie Lagerbestände gezielter steuern, Out-of-Stock-Situationen reduzieren und Umlagerungen verbessern können. Weitere Themen sind die bedarfsgerechte Erst- und Nachverteilung, direkte und hybride Liefermodelle sowie Omnichannel-Prozesse wie Click & Collect, Return-in-Store und Ship-from-Store. Zudem beleuchtet REMIRA die fünf größten Margen-Killer im Fashion Retail und zeigt mögliche Lösungsansätze auf. Referenten sind Martin Spitzenberg, Head of Presales Commerce bei REMIRA, und Markus Busch, Geschäftsführer REMIRA Schweiz AG. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Webinar-Details:

Datum: Mittwoch, 14. Oktober 2026
Uhrzeit: 10:00 – 11:00 Uhr
Ort: Online
Kosten: Teilnahme kostenfrei

 

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular für das kostenfreie Webinar am 14. Oktober 2026 finden Interessierte unter folgendem Link:

https://remira.com/de/webinar-bestand-ist-king?utm_source=pressemitteilung&utm_medium=link&utm_campaign=presse-2026

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

Folgende Pressebilder werden ausschließlich für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Weitere Informationen finden sich im REMIRA-Pressefach und unter https://www.remira.com/de/.

Von der klassischen Planung zur intelligenten Supply Chain: Wie die Soennecken eG ihre Planung erfolgreich mit KI-Absatzprognosen transformiert

Hochwertig, fehlerfrei und in nur 24 Stunden geliefert – das garantiert die Soennecken eG, führende Handelskooperation für Büro- und Homeoffice-Produkte im deutschsprachigen Raum, für mehr als 25.000 Artikel. Damit einhergehen jedoch hohe Anforderungen an die Bedarfsplanung und die Disposition. Um die manuelle Parametrisierung zu reduzieren und eine zukunftssichere, prädiktive Steuerung zu ermöglichen, ist Soennecken auf die cloudbasierte Bestandsmanagementsoftware von REMIRA mit integrierten KI-Absatzprognosen umgestiegen.

 

Die Soennecken eG ist im deutschsprachigen Raum die führende Handelskooperation für Produkte und Dienstleistungen rund um Büro und Homeoffice und vereint rund 460 angeschlossene Handelsunternehmen. Neben einem umfangreichen Produktsortiment bietet die Genossenschaft ihren Partnern leistungsfähige Logistik- und Großhandelsservices an. Bereits seit rund 15 Jahren hat Soennecken die ursprüngliche Bestandsmanagementlösung von REMIRA im Einsatz, die das Unternehmen bei der Abwicklung sämtlicher Dispositionsprozesse und der optimalen Steuerung des Warenbestands unterstützt.

Mit dem Wechsel auf die neue cloudbasierte Version hebt Soennecken das Bestandsmanagement nun technologisch auf die nächste Stufe. Die skalierbare Cloudlösung von REMIRA kombiniert bewährte Funktionen für Disposition und Bestandsoptimierung mit KI-gestützten Absatzprognosen. Die Technologie, basierend auf maschinellem Lernen, liefert noch präzisere und verlässlichere Prognosen, wodurch die Sicherheitsbestände reduziert werden und weniger Kapital gebunden wird – gleichzeitig aber eine höhere Warenverfügbarkeit gewährleistet wird.

 

Verbesserte Prognosen dank KI & Cloud-Anwendung

Die neuen AI-Forecasts, die nun auch Soennecken nutzt, sind Teil der Cloud-Version der REMIRA Dispo-Software. Sie bieten zukunftssichere Prognosemodelle und Dispositionsprozesse und weiter verbesserte Bestände korrelierend zum Absatz. Gerade bei anspruchsvollen Artikeln wie Neueinführungen, Anlaufphasen sowie sporadischen oder stark schwankenden Absätzen zeigt sich der KI-Vorteil am deutlichsten – hier sind Verbesserungen der Prognosegenauigkeit von bis zu 15 % möglich. Das wirkt sich direkt auf Bestände, Lieferfähigkeit und Umsatz aus. Björn Endres, Projektmanager Bestandsmanagement bei der Soennecken eG, erklärt: „Wir sind gerne First Mover und an der Entwicklung neuer Systeme beteiligt. Unser Ziel mit den KI-Prognosen war es nicht, sofort bessere Zahlen zu erreichen – sondern langfristig eine bessere Steuerbarkeit. Dazu gehört es, klassische Verfahren abzulösen und zudem auch die manuelle Parametrisierung zu reduzieren.”

Für den Erfolg des KI-Projekts ist auch das richtige Onboarding der Mitarbeitenden entscheidend. Soennecken hat gemeinsam mit REMIRA eine entsprechende Roadmap erarbeitet. Vertrauen und eine hohe Transparenz sind dabei die Stützpfeiler: „Wir lassen aktuell die klassischen Prognosen und die KI-Prognosen parallel laufen, damit alle Beteiligten ein Gefühl für die KI entwickeln können. Akzeptanz entsteht nicht durch Algorithmen – sondern durch Erfahrungswerte”, erklärt Endres die Vorgehensweise.

REMIRA steht beim gesamten Prozess unterstützend zur Seite und führt ein iteratives Finetuning durch. Das Feedback von Soennecken wird genutzt, um Anpassungen in der Software vorzunehmen und die Modelle zu optimieren. Das Wissen aus Theorie und Praxis wird kombiniert, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen und die KI entsprechend den Anforderungen von Soennecken zu trainieren.

 

Enorme Entlastung im Tagesgeschäft

Insgesamt liefert die REMIRA-Software für Absatzprognose und Bestandsmanagement wertvolle Unterstützung für die Mitarbeitenden und setzt relevante Kapazitäten – zum Beispiel für die Steuerung von Lieferfähigkeiten oder Bestandsausnahmen – frei. Besonders deutlich wird dieser Mehrwert auch mit Blick auf den Lagerstandort in Melsdorf, der vor einigen Jahren fast spiegelbildlich zum Logistikzentrum in Overath errichtet wurde. „Obwohl sich die Arbeit durch die Eröffnung des neuen Lagerstandorts faktisch verdoppelt hat, mussten wir in der Disposition nur einen neuen Mitarbeitenden einstellen. Das ist vor allem auf die Unterstützung durch die REMIRA-Software zurückzuführen, da der hohe Automatisierungsgrad zu einer deutlichen Entlastung beiträgt”, erklärt Björn Endres.

 

Nahtlose Zusammenarbeit von REMIRA-Software und AutoStore™

Ein Plus an Effizienz wird dabei auch durch die Anbindung der von Soennecken eingesetzten AutoStore™-Einheiten an die REMIRA-Software erzielt. Denn das automatische Lagersystem ermöglicht eine deutlich bessere Nutzung der vorhandenen Kapazität, ohne dass es zusätzlicher Lagerflächen bedarf. Stattdessen werden Kunststoffbehälter auf einer Aluminiumkonstruktion gestapelt und von dort automatisch mit Robotern transportiert. Diese Behältereinheiten sind alle mit einer speziellen Dispositionslogik in die REMIRA-Lösung integriert: Dadurch erhält die Software stets die Information, wie viel jeweils in einen Viertel-, Halb- und Ganzbehälter von AutoStore™ passt, und verwendet automatisch die sinnvollste Einheit für die Berechnung der Bestellmenge. So hilft die Software Soennecken dabei, die Behälterbestände zu optimieren und Nachbestellungen präzise auf die verfügbare Füllmenge abzustimmen – mit Erfolg: „Die REMIRA-Lösung ist sehr flexibel einsetzbar und unterstützt uns in Bezug auf die AutoStore™-Behälter optimal. Der Prozess läuft einwandfrei“, sagt Björn Endres.

 

Flexible Parameter und Zusatzmodul für den Wareneingang

Darüber hinaus ergeben sich weitere Vorteile aus der Flexibilität, die die REMIRA-Software für Bestandsmanagement bietet. So lässt sich beispielsweise nicht nur die Anwenderoberfläche „Cockpit“ mit wenigen Klicks an das Anforderungsprofil und die Wünsche der einzelnen Mitarbeitenden anpassen, sondern REMIRA ermöglicht es Soennecken auch, das System einfach über Einspieldateien um verschiedenste Wunschparameter zu ergänzen. Soennecken nutzt zudem ein Zusatzmodul der REMIRA-Software für die Wareneingangsoptimierung. Damit kann der Zeitbedarf je LKW oder Palette kalkuliert und basierend darauf eine realistische Zeitplanung erstellt werden. Ob sich Lieferungen überschneiden, kann auf Tagesbasis berechnet werden. Bei drohenden Kapazitätsengpässen prüft die Software, welche Termine noch nicht an den Lieferanten übermittelt wurden, und kann bestehende Termine automatisch verschieben. Das geschieht innerhalb eines voreingestellten Zeitfensters und unter Berücksichtigung von Lieferantenkonditionen.

 

Blick in die Zukunft mit Cloud und KI

In dem gemeinsamen Projekt mit REMIRA soll nach und nach eine vollständige Ablösung klassischer Verfahren erfolgen und das Bestandsmanagement vollständig in der Cloud und mit KI-Prognosen stattfinden. Ziel ist es, mit dieser zielgerichteten Bestandsführung eine noch höhere Verfügbarkeit zu erreichen und die Basis für eine End-to-End-Automatisierung zu schaffen. „Der Mehrwert von KI entsteht dort, wo Technologie, Datenkompetenz und operative Erfahrung zusammenkommen: Erst durch gezieltes Training und die enge Zusammenarbeit zwischen Menschen und System entstehen aus einem Algorithmus bessere Entscheidungen, effizientere Prozesse und die Grundlage für die nächste Evolutionsstufe“, fasst Endres zusammen.

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

Folgende Pressebilder werden ausschließlich für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Weitere Informationen finden sich im REMIRA-Pressefach und unter https://www.remira.com/de/.

 

Cloudbasierte Stichprobeninventur im Möbelhandel: SB-Möbel BOSS verkürzt Inventurdauer von vier Tagen auf vier Stunden

Als einer der größten Möbelhändler in Deutschland stand SB-Möbel BOSS bei der jährlichen Inventur jedes Mal vor einer Mammutaufgabe. Mit erheblichen Einschränkungen im laufenden Betrieb zog sich die Vollinventur in allen Filialen über mehrere Tage hin. Die Entscheidung für die cloudbasierte Stichprobeninventurlösung von REMIRA brachte deutliche Erleichterung: Der Inventuraufwand konnte auf nur vier Stunden pro Filiale reduziert werden.

 

SB-Möbel BOSS, ein Unternehmen der porta-Gruppe, betreibt deutschlandweit mehr als 90 Filialen. Das Sortiment umfasst Möbel, Küchen und Wohnaccessoires, der Vertrieb erfolgt sowohl über die Filialen als auch den eigenen Onlineshop. Seit 1982 steht SB-Möbel BOSS für eine Kombination aus sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und praktikablen Lösungen für jeden Raum. Die Inventuren in den Märkten und den angeschlossenen Lagern wurden bislang mit Vollaufnahmen durchgeführt. Um diesen mehrtägigen und sehr aufwendigen Inventurprozess zu vereinfachen, hat sich das Unternehmen im vergangenen Jahr für die Einführung einer Inventursoftware entschieden.

 

Erfolgreiche Probeinventur als Startschuss

Durch eine Empfehlung wurde SB-Möbel BOSS auf REMIRA aufmerksam. „Im Anschluss an den ersten Termin mit den Verantwortlichen von REMIRA konnten wir bereits kurzfristig eine Probeinventur in einer Filiale durchführen. Diese verlief reibungslos und konnte bereits nach sechs Stunden abgeschlossen werden, was alle Beteiligten von dem Verfahren überzeugt hat“, erklärt ein Mitglied des Projektteams.

Nach Vertragsabschluss wurde die REMIRA Stichprobeninventur dann in den anderen Märkten durchgeführt. Entgegen den Bedenken einiger Mitarbeitenden wurden alle Stichprobeninventuren erfolgreich abgeschlossen und vom Wirtschaftsprüfer uneingeschränkt anerkannt. Zum Einsatz kam dabei auch die REMIRA-Zähl-App, die bei SB-Möbel BOSS auf den Handscannern integriert wurde. Die Kolleginnen und Kollegen konnten somit für die Zählung ihr bekanntes Equipment nutzen. „Das Handling der Software ist sehr intuitiv, sodass man sich in der Anwendung direkt sicher gefühlt hat.“ Auch die schnelle Durchführung hat die Teams begeistert: „Die Inventur belastet die Mitwirkenden jetzt nicht mehr so wie früher, als wir bis in die Abendstunden zählen mussten.“

 

Intuitive Softwareführung vereinfacht Inventurprozess

Die REMIRA-SaaS-Lösung für Stichprobeninventur führt Anwender ohne Installationen und Administrationsaufwand Schritt für Schritt durch den Inventurprozess. Über eine Anbindung an das eingesetzte ERP-System werden alle nötigen Daten nahtlos an die REMIRA-Software übermittelt. Diese definiert dann die zu zählenden Stichproben und erstellt automatisch die zugehörigen Zähllisten. Die eigentliche Zählung kann klassisch mit Papierlisten oder digital mit mobilen Endgeräten durchgeführt werden. Die Software wertet die eingepflegten Daten automatisch aus. Abschließend wird der ermittelte Ist-Bestand an das ERP-System übertragen.

 

Keine Störung des Verkaufsgeschäfts mehr durch die Inventur

Vor der Einführung der REMIRA-Software waren die einzelnen Märkte durch die aufwendige Vollinventur komplett ausgelastet, wodurch es zu erheblichen Einschränkungen des operativen Verkaufsgeschäfts kam. „Rund 10 Personen waren vier bis fünf Tage mit der Inventur beschäftigt. Mit der Stichprobeninventursoftware kommen wir nun auf einen Zählaufwand von etwa vier Stunden mit nur acht Mitarbeitenden. Dadurch konnten wir den Zeit- und Personalaufwand um rund 90 Prozent reduzieren. Auch unsere Kundinnen und Kunden profitieren: Wir fangen meist zwei Stunden vor Öffnungszeit an, sodass die Zählung auch nur maximal zwei Stunden in den morgendlichen Betrieb reingeht. So verhindern wir Störungen und müssen keine Bereiche mehr für die Kunden sperren.“

Von der Stichprobeninventur profitiert nicht nur SB-Möbel BOSS als Unternehmen. Auch die Mitarbeitenden werden von dem zuvor aufwendigen und langwierigen Inventurprozess entlastet – und können die gewonnene Arbeitszeit für wertschöpfende Tätigkeiten nutzen. Die Inventur lässt sich heute innerhalb weniger Stunden durchführen, ohne den laufenden Geschäftsbetrieb wesentlich zu beeinträchtigen. Entsprechend gelassen blicken die Teams den kommenden Inventuren entgegen.

„Wir können ein durchweg positives Fazit ziehen. Die Zusammenarbeit mit REMIRA war während des gesamten Projekts unkompliziert, professionell und partnerschaftlich.“

 

Ansprechpartner für Journalisten: Till Konstanty • till(at)konstant.de

 

PR KONSTANT ist die PR-Agentur von REMIRA.

Folgende Pressebilder werden ausschließlich für ein redaktionelles Umfeld zur Verfügung gestellt. Nur für diesen Zweck dürfen die Bilder ohne weitere Absprache Verwendung finden. Weitere Informationen finden sich im REMIRA-Pressefach und unter https://www.remira.com/de/.